Monatsarchiv für Oktober 2006

Okt 24 2006

Terry Pratchett: “Rollende Steine”

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemein

Es ist kein ganz neues Buch, ich habs trotzdem erst jetzt gelesen.

Nachdem ich vor kurzem bereits mit „Wachen! Wachen!“ zum ersten Mal einen von Pratchetts „Scheibenwelt“-Romanen gelesen hatte, wollte ich unbedingt mehr davon. Der Band „Rollende Steine“ gefiel mir dabei noch etwas besser als das andere Buch.

Kurz zur Story: „Tod“ (die Scheibenwelt-Version des Sensenmannes..) kriegt eine Lebenskrise und zieht ein wenig durch die Weltgeschichte. Deswegen muss seine Enkelin ihn vertreten, was ihr eigentlich nicht so richtig gefällt.

Im Zuge ihrer „Arbeit“ lernt sie dann aber irgendwann „Buddy“ kennen, einen jungen Musiker der zusammen mit einem Zwerg und einem Troll die „Musik mit Steinen drin“ (entspricht dem Rock’n'Roll in unserer Welt) erfunden hat und damit zur Zeit die Welt verändert…
Klingt alles ein wenig abgedreht – und genauso liest sich das ganze Buch. Es ist schräger Humor, gepaart mit einer reichlich eigenwilligen Auslegung des Begriffs „Fantasy“. Verpackt in eine Geschichte über Raum und Zeit, Unendlichkeit, Liebe und Tod (die trotz derart tiefschürfender Begriffe trotzdem alles andere als langweilig oder traurig rüberkommt) wird dabei quasi nebenbei noch die Geschichte des Rock’n'Roll auf drollige Weise nacherzählt.

Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich mir bereits 100 Seiten vor dem Ende die nächsten beiden Terry-Pratchett-Bücher bestellt habe – nicht dass mir der Vorrat ausgeht und ich mich nur noch mit Sach- und Lehrbüchern beschäftigen muss;)

Bei wem ich Interesse geweckt haben sollte: “Rollende Steine” kostet 8,90€, hat gute 400 Seiten und gibts in dieser Form als Taschenbuch bei Goldmann.

Rollende Steine. Ein Scheibenwelt-Roman

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Okt 22 2006

Eine dieser Nächte…

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemein, In Eigener Sache

Ab und zu lohnt es sich, wenn man mal n bisschen länger unterwegs ist. Man macht interessante Entdeckungen, lernt neue Leute kennen und man wird irgendwann so müde, dass man 24 Stunden am Stück schlafen könnte…

Aber der Reihe nach. Es begann mit dem eigentlich nicht weiter aufregenden Plan von meinem Kumpel Nils und mir, mal wieder in die “Garage” in Lüneburg einzukehren. Dort fand nämlich mal wieder eine Veranstaltung namens “Hörsturz” statt. Das bedeutet: Geile Rockmucke, hauptsächlich punkig, ne Liveband war sogar auch da und der Laden war voll von Leuten, deren einziges Ziel es zu sein schien möglichst besoffen zu werden und abzugehen – Spaß haben eben. Interessant dabei: Selbst der weibliche Teil der Gäste verhielt sich so, was ich mal für einen der größten Erfolge der Emanzipation halten will. Hier habe ich übrigens die Tochter eines bekannten Hamburger Musikers kennenlernen dürfen, zumindest wurde sie mir als diese vorgestellt – genauer will ich aber hier mal nicht werden, sie steht nicht so drauf als diese wahrgenommen zu werden (was ich verstehen kann, wer will schon Freunde haben die einen nur mögen weil man nen bekannten Daddy hat..). Sehr nett und zudem hübsch, hab mich kurz mit ihr unterhalten und n Lütten mit ihr und ihrem Kumpel (der mal in meiner Berufsschulklasse war, daher überhaupt erst diese “Insider”-Info) getrunken.

Der Vollständigkeit halber: Vorher haben wir natürlich bei mir im Zimmer gesessen und ein bisschen Bier und Wodka-Energy getrunken. Und Pizza bestellt, unser Lieferfahrer Thomas freut sich immer schon wenn er zu uns kommt. Kam uns jedenfalls so vor, denn statt ner Dreiviertelstunde, wie uns am Telefon erzählt wurde, war er nach nichtmal einer halben da! Der Pizzaservice “Pinocchio” in Winsen sei an dieser Stelle in dem Zusammenhang mal schnell lobend erwähnt.

Zurück zum Abend: Bierchen für einen Euro – und dass in einer Diskothek – das schreit natürlich danach ausgenutzt zu werden. Drum haben wir das auch gemacht. Wir mussten sowieso bis kurz vor 6 in Lüneburg bleiben, weil vorher noch kein Zug gen Heimat gefahren wäre.

Deswegen haben wir auch noch unterwegs (also quasi zwischen Garage und Bahnhof) ne Weile mit so nem Mädel auf dem Parkplatz gelegen und Dünnschiss geredet, während son anderer Typ (der mit uns nichts zu tun hatte) in der Zeit ihre Freundin.. nunja – sie hatten halt Spaß im Gebüsch, ums mal vornehm auszudrücken.

Irgendwann sind wir dann weiter gen Bahnhof gegangen, irgendwie aber doch vom Weg abgekommen, um irgendwo was zu frühstücken oder so. Ich glaube, dass uns eh schon klar war dass wir die Bahn nicht mehr kriegen – von daher hatten wir sowieso noch ne Stunde Zeit. Also: Tanke und erstmal Brötchen essen, Sixpack Bier kaufen und gucken was die inzwischen nicht mehr vorhandene Nacht so bietet.

Wir laufen also so durch Lüneburg, hören plötzlich aus einem unscheinbaren Hauseingang mitten in der Innenstadt laute Musik. “Geil, rein da” mussten wir nichtmal aussprechen – zwei Doofe/ein Gedanke funktionierte in unserem Zustand völlig zielsicher.

Also: Tür auf – Musik wurde lauter, Treppe runter – Musik wurde noch lauter. Und plötzlich stehen wir in einem beeindruckenden Gewölbe, in einer Kneipe die es eigentlich noch gar nicht gibt – draußen waren jedenfalls keine Schilder oder so. Wir haben uns erstmal n Bier bestellt, die Bedienung meinte dann, dass das eigentlich alles privat wäre und wir mal mit dem Chef reden sollen. Der kam dann auch gleich an und meinte “jo, ist okay – heut is alles umsonst”. Nundenn, das war natürlich Musik in unseren zu diesem Zeitpunkt schon gut beanspruchten Ohren. Wir bekamen also unser Bier, haben uns da in ne Ecke gesetzt und den urigen Laden bewundert. Der Chef kam irgendwann zu uns und wir haben ihn gelobt, uns mit ihm über seinen noch nicht eröffneten Laden unterhalten und er meinte “bevor ihr geht saufen wir nochmal n paar Kurze, sagt bescheid”.

Nachdem wir ein bisschen Schlichter in einer kleinen Schlägerei gespielt hatten und der Laden langsam wirklich dicht machen wollte (zu diesem Zeitpunkt war es vermutlich schon so 8 oder 9 Uhr…), haben wir also dann tatsächlich noch ne Runde Jägermeister mit dem Chef getrunken. Dann schnell den Rest Bier geext und mit dem Chef nach oben (er wollte halt die Tür abschließen). Wir sind dann wieder in Richtung Bahnhof – es war jetzt sehr sehr hell und wenn man so aus nem Keller kommt haut pralle Sonne ganz schön rein.

Wir habens aber trotzdem irgendwie geschafft zum Bahnhof zu kommen. Da angekommen wollten wir noch mal n Brötchen oder so essen – also sind wir in diese kleine Bäckerei da gegangen, die ich schon zu meiner Lehrzeit morgens öfter mal besucht hatte. Allerdings.. weil wir länger als 5 Minuten überlegt haben, was wir denn nun genau essen möchten wurde die Dame hinterm Tresen irgendwie pampig. “Ich hab auch noch andere Kunden” oder so ähnlich (stimmte zwar nicht und das haben selbst wir in unserem Zustand sehen können aber macht ja nix). Wir haben uns dann vermutlich für irgend son Käsebrötchen oder so entschieden, hat auch soweit geschmeckt. Aber wie “König Kunde” haben wir uns nicht grade gefühlt, auch wenn wir uns den ganzen Abend/Morgen irgendwie königlich gefühlt haben.

Inzwischen war es bestimmt 9 Uhr und nachdem wir zunächst die Nacht zum Tag gemacht hatten, beschlossen wir nun den Tag gewissermaßen zur Nacht zu machen – FISCHMARKT war unser nächster Programmpunkt.

Im Zug haben wir uns noch nett mit einer älteren Dame unterhalten, ich hab nur keine ahnung mehr worüber. Aber ihr schien es nichts auszumachen sich mit zwei offensichtlich völlig besoffenen Jungs zu unterhalten, sie fand uns offensichtlich nett.

Die Zugfahrt nach Hamburg erschien trotzdem irgendwie endlos, wir waren froh als wir endlich am Ziel waren und anfangen konnten, zu überlegen wie man nun mit U- oder S-Bahn zum Fischmarkt kommt. Wir haben uns etwas verfahren, kamen irgendwann mitten in der Stadt raus und sind den Rest zu Fuß gegangen. Am Hafen haben wir dann nochmal ein bisschen gefrühstückt, anschließend bei einem sehr gutaussehenden Mädel noch zwei Bier gekauft.

Dann kurz überlegt: Wirklich noch zum Fischmarkt? Lohnt das? Ehrliche Antwort, die uns auch zu diesem Zeitpunkt und in unserem Zustand klar war: Sicher nicht. Aber da wir eh schon fast da waren… also hin da, auch wenn da grade alle Stände dicht gemacht haben (muss also kurz nach 10 gewesen sein oder so). Unser nächstes Ziel war Eier-Cohrs, eine urige Kneipe mit Kultstatus. Das ist so eine Art Irish Pub (weswegen ich aus persönlichen Gründen zuerst gar nicht rein wollte), aber eigentlich ist es doch insgesamt typisch norddeutsch da drin. Da herrscht auch Montags um 11 noch ne Stimmung wie in “normalen” Kneipen Abends um 11.

Wir kamen am traditionellen Eier-Punsch nicht vorbei, kostet zwar irgendwie 4 Euro das Stück – aber wir mussten ja unseren Pegel irgendwie wieder bekommen. Hat auch super geklappt.

Vorher mussten wir uns allerdings noch den Tresen freiräumen, denn da lag son Typ und hat gepennt. Er war auch nicht wach zu kriegen, die (ausgesprochen schnucklige) Bedienung hatte es wohl auch schon mehrmals versucht. Für uns kein Problem: Rettungsgriff und raus in die pralle Sonne mit ihm. Da ist er dann auch relativ schnell zu sich gekommen, kam wieder rein und hat sich bei uns sogar noch bedankt, dass wir ihn endlich wach gemacht haben. Noch einen gesoffen mit dem Heini, dann noch mit son paar Bayern da unterhalten und nem Typ aus einem ganz anderen, noch fremderen Land als Bayern. Alles in allem war die Stunde oder so, die wir in dem Laden verbracht haben sehr interessant.

Dann gings weiter, Fischauktionshalle. Da noch n Alster getrunken (wir waren so langsam nämlich dann doch mal echt “im Arsch”, wir hätten es zu diesem Zeitpunkt zwar niemals zugegeben – aber ja, auch wir sind nur Menschen) und denn direkt am Hafen auf das Pflaster gelegt und gesonnt. Dann n paar Leute angerufen, weil wir eigentlich gern gehabt hätten wenn man uns von Ort und Stelle abholt.

Leider haben wir niemanden dazu bewegen können, aber ab Harburg war man bereit uns abzuholen. Also wieder losgestiefelt, versucht ne Bahnstation zu finden was nicht so ganz einfach war. Die vorletzte interessante Begegnung machten wir dann mit einem Typen, den wir nach dem Weg gefragt haben. Mitte 40 oder noch älter, ging da so mit seinem Hund spazieren. Während er uns den Weg zeigte klingelte sein Handy, nach einem kurzen Gespräch meinte er dann zu uns “scheiße, ich muss schon um 15 Uhr arbeiten gehen” Wir hatten natürlich Mitleid.. Dann meinte er noch “ich glaub ich muss erstmal zu nem Kumpel, n schönen Joint durchziehen” – alles klar, tschüß und schönen Tag noch.
Es ging weiter, tatsächlich gelang es uns ne Bahnstation zu finden. Und ich glaube die fuhr dann sogar bis Harburg durch, sehr bequem für uns. Denn so langsam waren wir wirklich RICHTIG im Arsch.

Im Zug haben wir uns dann noch nett mit einer (hübschen und jungen) Mutter unterhalten, die ihren kleinen Sohn versucht hat ruhig zu stellen (der war zwei oder so). Scheinbar konnten wir dabei helfen, denn sie meinte er würde nur auf Männer hören, ihr gegenüber plärt er dafür ständig rum. Aber nach einer Weile und nachdem wir ein bisschen mit ihm geredet hatten war er wirklich ruhig und wäre fast mit uns ausgestiegen.

nach dem Fischmarkt
Das war dann auch der Abschluss unserer kleinen Tournee. In Harburg hab ich mir noch ne Flasche Evian gegönnt – überflüssig zu erwähnen dass das wir jetzt wirklich wirklich richtig im Arsch waren. Nils’ Vater stand schon vorm Bahnhof und hat auf uns gewartet, der letzte Abschnitt unserer Reise war also sehr bequem und komfortabel, hörte erst direkt vor meiner Haustür auf. Nach kurzem Bericht gegenüber meiner Mutter bin ich dann auch direkt schlafen gegangen, bin um 8 Uhr abends wieder aufgewacht (weil Nils mich angerufen hat um nochmal den Abend zu rekapitulieren) und hab mich dann direkt daran gemacht, diesen – schon jetzt legendären – Abend an dieser Stelle literarisch festzuhalten, zumindest soweit wir das beide zusammengekriegt haben.

Alles in allem ein netter Abend, gefolgt von einem netten Morgen und einem genauso interessanten Vormittag. Aber nächste Woche feier ich doch lieber wieder “nur” im eigenen Dorf;)

UPDATE: Jene “neu entdeckte” Lüneburger Kneipe hat inzwischen übrigens aufgemacht. Wen es interessiert (oder die Tour mal nachspielen will…): Es handelt sich um das “Mario’s” in der Apothekenstraße 17 in Lüneburg, direkt beim Scala-Kino.

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Okt 17 2006

Bisschen Unfug für zwischendurch…

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemein, Links

Ein kleines, unsinniges Flash-Spiel für zwischendurch. Man malt so nem beknackten kleinen Schlittenfahrer ne Piste und lässt ihn nach Herzenslust rumrodeln, abstürzen, überschlagen… egal, der furchtlose Mützenträger macht alles mit.

Hier der Link.

Das Spiel kann man sich übrigens sogar runterladen, um es z.B. Offline zu spielen.

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Okt 15 2006

Biermarken ohne Marke: Billigbiere im Vergleich

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemein, Kaufen

Manchmal lohnt es sich tatsächlich auch mal woanders einkaufen zu gehen. Gestern brauchten mein Bruder und n Kumpel dringend ein paar Bier, beim “Standard-Supermarkt”, also dem, zu dem wir normalerweise immer fahren, war aber parkplatzmäßig dermaßen Ausnahmezustand, dass wir beschlossen zu einem anderen Laden zu fahren. Der hat sich übrigens gerade erst vor ein paar Wochen umbenannt (ich denke damit kann man sich ungefähr denken welche Firma gemeint ist, ohne dass ich hier in den Verdacht gerade Schleichwerbung zu machen…). Die Entdeckung, die wir dabei machten nehme ich hier mal zum Anlass ein bisschen was zu Billig-Bieren zu schreiben, zumindest zu den meiner Meinung nach Bekanntesten und wichtigsten “Marken”.

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Okt 13 2006

Pipimachen auf norwegisch

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemein

Was les ich da bei Spiegel-Online? Ganz Norwegen scheint zur Zeit darüber zu diskutieren, ob man Männern das im-stehen-Pinkeln abgewöhnen sollte oder nicht.

Norwegen, dass ist ein kleines Land, das sehr sehr viel Öl hat und deswegen ansonsten keine Probleme, wie sie beispielsweise bei uns eine Rolle spielen (Massenarbeitslosigkeit, kaputte Renten- und Gesundheitsversorgung etc.). Deswegen beschäftigt man sich eben mit anderen wichtigen Themen. Beneidenswert eigentlich. Andererseits scheinen die Probleme bei uns auch nur noch eine Minderheit der Menschen zu beschäftigen, was angesichts der “Leistungen” aller Regierungen der letzten 20-30 Jahre auch irgendwo nachvollziehbar ist – irgendwann muss man ja resignieren.

In Norwegen hat man, wie gesagt andere Probleme: Da führt eine Schulleiterin “Unisex”-Toiletten in ihrer Schule ein, dass heißt Mädels und Jungs müssen die gleichen Klos benutzen. Deswegen gibts da – logisch – auch keine “Pinkelbecken”. Folge: Die Knirpse stellen sich halt vor die normal-Klosetts und versuchen sie zu treffen – was nicht immer so ganz glatt geht. Das ist für die Mädels, die da früher oder später auch mal rauf müssen und eben nicht im stehen aus der Distanz zu zielen in der Lage sind, natürlich unangenehm. Den Rest der Story kann jeder selbst bei Spiegel-Online nachlesen.

Meine persönliche “Moral von der Geschicht’”: Unisex-Toiletten funktionier’n so einfach nicht…

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Okt 09 2006

Montreal

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemein, Mucke

Sie heißen einzeln Yonas, Hirsch und Max Power und haben vor zwei Jahren ihre Band “Montreal” gegründet. Im letzten Jahr haben sie ihr erstes Album “Alles auf Schwarz” veröffentlicht, dessen stolzer Besitzer ich seit kurzem bin – nachdem man mir die Band empfohlen hat.

Sie klingen ein bisschen wie die deutsche Antwort auf The Offspring, ein wenig vielleicht auch wie die Ärzte. Auf den letzten 4-5 Partys bei denen mein eigener Rechner für die Musik zuständig war, war bereits des öfteren der Titel “Solang die Fahne weht” zu hören – eine nette Nummer, ordentlich flott und mit einem interessanten und witzig aufgemachten Thema (das man vielleicht mit “Was wir von Möchtegern-Punks halten” überschreiben könnte). Der Titel kommt jedenfalls an. Wer das selber testen möchte: Den Titel kann man (so wie zwei weitere) legal kostenlos auf Myspace herunterladen: http://www.myspace.com/montrealmusic.

Seit kurzem kann ich nun also quasi das bisherige “Gesamtwerk” der drei beurteilen – und bin nicht enttäuscht worden. Wer gutgemachte, punkige Rockmucke mag und nichts gegen zumeist witzige deutsche Texte hat (hat natürlich zur Folge dass man sich mit den Liedern mehr beschäftigt als sie einfach nur in falschem Englisch mitzugröhlen…), dem dürfte diese junge Hamburger Band genauso gut gefallen wie mir.

Website: http://www.montrealmusic.de

Alles auf Schwarz

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Okt 03 2006

Lesen! Spreeblick-Artikel zur NPD

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemein, Links

Spreeblick schreibt einen guten Artikel zum NPD-Erfolg in MV. Gut deshalb, weil nicht nur stumpfes, pflichtbewusstes “Nazissindscheiße” gesäuselt wird, sondern sich Spreeblick ernsthaft mit dem Programm auseinandersetzt und es – ganz ernsthaft und nüchtern – mit Äußerungen anderer Parteien oder Gruppen vergleicht.

Spreeblick stimmt in diesem Artikel nicht in den großen Chor der NPD-Verteufler ein sondern befasst sich ganz differenziert mit dem Thema. Das Ergebnis ist das selbe wie jenes, zu dem all die Verbots-Forderer und Politiker aller Lager kommen: Natürlich muss jeder Demokrat die NPD ablehnen, weil sie wiederum Dinge wie Freiheit, Gleichheit und die Demokratie selbst ablehnt. Aber im Gegensatz zu anderen Artikeln und Schriften wird hier für jeden nachvollziehbar argumentiert und die formulierten NPD-Ziele werden sogar ernsthaft diskutiert – und halt auch zuendegedacht.

Absolut Lesenswert.

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Okt 02 2006

GEZ-Wahnsinn: Geldautomaten werden Rundfunkteilnehmer

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemein

Wie FAZ.NET berichtet, bittet die GEZ künftig neben Arztpraxen, Apotheken und Selbständigen offenbar auch Geldautomaten, respektive die sie besitzenden Banken zur Kasse.

GEZ

Davon auszugehen, dass jemals ein Geldautomat als Empfangsgerät genutzt wird ist zwar noch abwegiger als das selbe von beruflich genutzten Computern und Handys anzunehmen. Nach der für normale Menschen völlig weltfremden Logik von ARD und ZDF ist das dabei aber nur konsequent: Geldautomaten sind nunmal Computer. Und sie sind ans Internet angeschlossen, damit gehören auch sie zu den Geräten die wir nach Meinung der öffentlich-rechtlichen Anstalten gefälligst zum Empfang von Rundfunkprogrammen nutzen sollen…

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