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Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.

Maximallöhne

Posted on | Mai 30, 2007 | No Comments

Ja, auch das gibts. Jedenfalls in der Welt von Franz Müntefering.

Der ehemalige SPD-Chef und heutige Arbeitsminister findet,

Es müsse nicht nur über Mindestlöhne, sondern auch über Maximallöhne geredet werden.

So steht es jedenfalls bei Spiegel Online. Das ich, was Mindestlöhne angeht, sehr skeptisch bin, dass war vor einiger Zeit schonmal mein Thema.

Allerdings kann ich Menschen, die Mindestlöhne fordern, zumindest noch irgendwo gutgemeinte Absichten unterstellen.

Was aber ist eine Forderung nach Maximallöhnen Anderes, als Ausdruck von Neid und Missgunst? Wem ist damit geholfen, wenn deutsche oder europäische Unternehmen gesetzlichen Bestimmungen unterworfen sind, die ihnen verbieten, ihren international gefragten Spitzenkräften konkurrenzfähige Löhne zu zahlen?

Ich hoffe, dass diese eigenartige Idee wirklich nur eine Show für den Kongress des Europäischen Gewerkschaftsbundes, auf dem Müntefering das gesagt hat, gewesen ist. Andernfalls müsste ich mich doch sehr um das Weltbild des Arbeitsministers Sorgen.

Die Vorstellung, Menschen verbieten zu wollen, soviel zu verdienen wie sie wollen, beziehungsweise am Markt an Lohn erzielen können, gehört für mich ins Gruselkabinett staatlicher Gängelung, hat jedenfalls nichts mit Marktwirtschaft zu tun und tut einer wirtschaftlichen Weltmacht, wie wir es (ganz sicher nicht wegen solcher Ideen!) nach wie vor sind, gewiss keinen Gefallen.

Deutsche Topmanager sollten auch zukünftig das Recht behalten, in Deutschland bei deutschen Unternehmen Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern und dafür entsprechende, marktgerechte Löhne zu bekommen.

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    Hier in der DDR weiß jedes Kind, dass die Grenztruppen den strikten Befehl haben, auf Menschen wie auf Hasen zu schießen. — Lothar Löwe, ARD-Journalist

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