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Googeln? Ixquicken!

Posted on | Juni 24, 2007 | 3 Comments

Google ist mit weitem Abstand die beliebteste Suchmaschine der Welt. “Googeln” ist nicht nur der Begriff für “etwas im Internet suchen” – es bedeutet fast immer, dass man tatsächlich auch mit Google sucht.

Warum eigentlich? Weil Google bisher ein relativ sauberes Image hat, weil viele Internetnutzer möglicherweise nichts anderes kennen, viellleicht auch wegen des netten bunten Schriftzuges. Natürlich auch, weil Google einfach gut ist.

Aber die Sache hat, wie vieles was gut ist, leider einen Haken: Wer immer nur mit Google sucht, der gibt gegenüber des Suchriesen eine ganze Menge von sich preis. Google speichert mithilfe eines Cookies, eines klitzekleinen Codes auf dem Computer des Nutzers, alle Suchanfragen bis in alle Ewigkeit. Nutzt man dann noch einen der anderen Google-Dienste, dann erhält Google sogar noch einen Namen und Anschrift zu diesen Daten und kann sich so ein recht gutes Bild vom Nutzer machen.

Das dient dann dazu, möglichst zielgerichtet zu werben. Das ist erstmal sicher angenehmer, als lauter Werbung die einen so gar nicht interessiert – aber mir ist es nicht so ganz geheuer, wenn sich jemand so massiv für mich interessiert um damit Geld zu verdienen.

Aus diesem Grund benutze ich schon seit langem verschiedene Suchmaschinen. Meistens Yahoo, manchmal auch MSN (oder wie auch immer das grade heißen mag, die benennen sich ja ständig um). Neuerdings nutze ich auch gerne mal die Technorati-Suche, die dann in Blogs sucht oder ich gucke bei Mister Wong, dass ist ein Social-Bookmark-Dienst, bei dem jeder sich seine interessanten Seiten abspeichern kann, die dann durch Tags (Schlagworte) auch von anderen gefunden werden können.

Jetzt bin ich zufällig noch auf eine weitere Google-Alternative gestoßen: Ixquick heißt sie. Das besondere daran ist, dass Ixquick nach eigenen Angaben keine Nutzerdaten speichert.

Außerdem ist Ixquick eine sogenannte Metasuchmaschine. Das bedeutet, sie nutzt für die Suchbegriffe, die man eingibt, jeweils verschiedene andere Suchmaschinen. Das Ergebnis wird auf diese Weise oft präziser als wenn man sich auf den Algorithmus von nur einer Suchmaschinie verlässt. Im Grunde genommen könnte man von einem “vier Augen sehen mehr als zwei”-Prinzip sprechen, obwohl es in diesem Fall eher “15 Suchmaschinen finden mehr und besser als nur eine” treffen würde.

Ixquick bietet außerdem eine Telefonbuch- und eine Bildersuche. Damit stellt sie die wichtigsten und meist genutzten Funktionen der allmächtigen Google-Suche ebenfalls zur Verfügung und ich denke, ich werde Ixquick ab sofort öfter mal nutzen.

Comments

3 Responses to “Googeln? Ixquicken!”

  1. Sören
    Juni 24th, 2007 @ 15:13

    Ich benutzt Metager ;) : http://www.metager.de

  2. Jan
    Juni 24th, 2007 @ 21:26

    Hab ich ne zeitlang auch getan – bis Google erfunden wurde…

    Schlecht ist Metager nicht. Aberschicker ist Ixquick schon… Metager sieht nach dem aus, was es ist: Uniprojekt.

  3. Anonymens Suchen: statt Google : Wespennest
    Juni 29th, 2007 @ 07:39

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