Monatsarchiv für August 2007

Aug 24 2007

Sendepause

Autor: Jan. Abgelegt unter In Eigener Sache, JuLi-Blogs.de

Und zwar ab sofort und dann so ungefähr bis zum 3. oder 4. September. Grund ist eine lang geplante Dänemark-Tour, die ich mit einigen Freunden antreten werde.

Die Woche dürfte auch insofern interessant werden, als dass meine Hausgenossen sämtlichst mindestens sozialdemokratisch angehaucht sind, zwei aber sogar recht aktive SPDler sind. Ich hoffe zwar, dass wir nicht jeden Tag tiefschürfende, aufgrund völlig unterschiedlicher Weltbilder aber letztlich ergebnislose Debatten erleben werden – die eine oder andere wird aber vermutlich nicht zu vermeiden sein.

Muss auch nicht;)

Wichtig für Leser: Während meiner Abwesenheit werden alle Kommentare moderiert. Das bedeutet, dass sie also frühestens am 3. September erst veröffentlicht werden. Hemmt zwar jede Diskussion aber selbst wenn wir in dem Ferienhaus Internet hätten würde ich meinen Urlaub dort nur ungern durch solche täglichen Pflichten unterbrechen müssen. Und da man als Blogbetreiber nach Ansicht einiger Richter nunmal auch für das Verantwortlich ist, was andere so von sich geben, bleibt mir da leider keine andere Wahl.

Keine Kommentare

Aug 23 2007

Wo bleibt der Scheck?

Autor: Jan. Abgelegt unter JuLi-Blogs.de

Hier steht:

Bund, Länder und Gemeinden haben zusammengenommen einen Überschuss von 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet

Hab ich was verpasst? Seit wann betätigen sich Bund, Länder und Gemeinden eigentlich wirtschaftlich?

Aber was solls, ein Gewinn von über ner Millarde Euro, das ist natürlich eine gute Sache, über die wir uns freuen sollten.

Aber wo kann ich jetzt als Anteilseigner meines Staates den Antrag auf Auszahlung der mir (und jedem Anderen) zustehenden Dividende von gut 10 Euro stellen?

Das steht bei Spiegel Online natürlich mal wieder nicht…

Keine Kommentare

Aug 23 2007

Selber denken

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemeinbildung, JuLi-Blogs.de

Gestern Abend habe ich mich mit einer Freundin getroffen und wir haben so ein bisschen herumschwadroniert. Wir kamen irgendwann auf das Thema Rente und sie meinte sinngemäß, dass das ja sowieso irgendwie sinnlos wäre und man in unserem Alter sich wohl schonmal drauf einstellen könnte, da nichts oder nicht viel von zu haben.

Da sich das im Prinzip mit meiner eigenen Einschätzung deckt, sponn ich dann ein bisschen weiter rum, dass man ja auch auswandern könnte und mir Amerika da vermutlich ganz recht käme – über 50 Staaten mit vielen Unterschieden untereinander in einem einzigen Land, das erscheint mir einfach eine faszinierende Vielfalt zu sein und der “American Way of Life” ist etwas, das Menschen auf der ganzen Welt schon immer irgendwie fasziniert hat – mich eben auch.

Die sofortige Reaktion in diesem Moment darauf war “Aber da hast du ja nun wirklich gar keine soziale Absicherung.” In diesem Moment kam mir mal wieder in den Sinn, wie sehr das deutsche Modell eines Sozialstaates einigen meiner Mitmenschen scheinbar die Sinne vernebelt, man könnte auch sagen das Denken einstellen lassen hat.

Nun weiß ich nicht so hundertprozentig, wie es in Amerika wirklich aussieht mit dem Sozialstaat, nach meinem wahrscheinlich etwas vorurteilsbehafteten Eindruck gibt es dort so etwas nicht oder nur in sehr viel kleinerem Ausmaß.

Aber gerade wenn man um seine (staatliche) deutsche Rente bangt und nicht einsieht, einem vielen jungen Leuten suspekt erscheinenden System weiter Geld in den Rachen zu schmeißen, das man wahrscheinlich nie vollständig wiedersehen wird, sollte man ja eigentlich Alternativen Modellen gegenüber aufgeschlossen sein.

Das hab ich am gestrigen Abend durch ein “Naja, da ich als Ingenieur jawohl auch in Amerika ein vernünftiges Einkommen haben dürfte, kann ich mich um so etwas natürlich selber kümmern” angeregt.

Aber ein wenig erschreckend fand ich es schon, dass selbst von mir geschätzten, intelligenten Menschen nicht klar ist, dass es das Normalste und Natürlichste sein sollte, dass man sich selber um solche Dinge wie Altersvorsorge oder eine Krankenversicherung kümmert – wenn man es kann. Bei jenen, die das nicht können kann dann von mir aus ja mit dem Steuergeld der Anderen soweit nachgeholfen werden, dass niemand notleiden muss. Zumindest wenn man sich das Etikett “Sozial” als Staat anheften möchte, was ich durchaus unterschreiben kann.

Aber eine Vollversorgung der breiten Masse, wie es bei uns irgendwann mal eingeführt worden ist, ist ja offensichtlich alles andere als perfekt – und wenn man es dann noch verpflichtend macht, so dass man gezwungen ist auch bei verfügbaren besseren Alternativen zur staatlichen Variante zu greifen, das hat mit sozial wenig, mit Marktwirtschaft gar nichts zu tun. Denn soziales Verhalten wäre es auch, Menschen mit geringen Einkommen durch staatliche, also Steuermittel, zu unterstützen oder für sie zu spenden. Nahezu jeden ohne Not in ein selbst dann nicht autonom funktionierendes System zu zwingen entspricht allerdings nicht gerade meinem Idealbild einer freien Gesellschaft.

Mancher mag da zwar anderer Meinung sein und das bestehende System im Prinzip richtig finden. Aber muss man deswegen aufhören drüber nachzudenken, aufhören sich Gedanken zu machen ob es nicht besser gemacht werden kann?

Was mir Sorgen bereitet, ist eben der Umstand dass ein Staat, der sich irgendwie (meiner Meinung nach eher schlecht als recht, was man allerdings schwer beweisen kann ohne echte zugelassene Alternativen) um alles und jeden kümmert gleichzeitig dafür sorgt, dass seine Bürger sich um all diese Dinge auch keine großen Gedanken mehr machen, eben das Nachdenken über Alternativen einstellen.

Wenn mir durch diesen (und vermutlich auch einige andere) Artikel wenigstens gelungen ist, nur ein paar wenige Menschen mal dazu gebracht zu haben, bestehende Systeme zu hinterfragen und zumindest gedanklich auch mal Alternativen ihren Platz zuzugestehen, dann bin ich ja erstmal zufrieden. Niemand muss meine Ansichten in den Details unbedingt teilen.

Aber die Fähigkeit, eigentlich naheliegende Alternativen zumindest in Erwägung zu ziehen, halte ich für extrem wichtig. Denn wenn die flächendeckend einer großen Mehrheit der Menschen erstmal abhanden gekommen ist, dann überlässt man das Denken irgendwann wirklich nur noch irgendwelchen Politikern.

Und das widerspricht bekanntlich meinem Verständnis von Demokratie ziemlich grundsätzlich.

2 Kommentare

Aug 22 2007

Na also

Autor: Jan. Abgelegt unter Regionales

Das ist dann ja nochmal gut gegangen. Dieses Gerangel um van der Vaart beim HSV hat nicht mal mich als eher seltenen Gelegenheitsfan kalt gelassen, aber – er bleibt erstmal im Norden, vermutlich dann auch bis Saisonende.

Keine Kommentare

Aug 22 2007

So schnell kanns gehen…

Autor: Jan. Abgelegt unter JuLi-Blogs.de

Wer immer noch nicht versteht, warum das Speichern von Daten, die aufgrund von Mobiltelefonen und Spuren im Internet in jeden klar denkenden Menschen Bauchweh auslösen sollte, der sollte sich mal diesen Artikel in der TAZ ansehen.

Zusammengefasst wird dort beschrieben, dass seit einigen Wochen ein berliner Soziologe in Haft sitzt, weil er sich ohne Mobiltelefon (also nicht verfolgbar für staatliche Schnüffler) an Orten befunden haben soll, die auch von militanten Gruppen aufgesucht werden. Außerdem ergab eine Google-Recherche des BKA (kein Scherz!) dass sich dieser Mensch mit den gleichen Themen und Begriffen beschäftigte, die auch jene anvisierte militante Gruppen nutzten. Die Begriffe waren zwar zum Teil einfach Fachbegriffe, die Soziologen nunmal bei ihrer Arbeit und in ihrer Forschung benutzen, trotzdem reichte das in Verbindung mit dem “verdächtigen” Verhalten des Betroffenen für eine Inhaftierung.

Natürlich kann man nicht ausschließen, dass der Mann tatsächlich einer Terrorgruppe angehört. Aber die bisher bekannten Fakten beweisen nichts, außer dass es erschreckend einfach ist, verdächtig zu werden. Mit Begriffen die Terrorgruppen benutzen werfe ich vermutlich in diesem Blog auch ab und an um mich und ich bekenne mich außerdem schuldig, mein Handy manchmal einfach vergessen mitzunehmen. Mit linken, rechten und sonstigen Extremisten treffe ich wenn überhaupt eher zufällig und unfreiwillig mal zusammen – aber das erkennt Otto-Normal-Ermittler bei aller Fähigkeit mit Google umzugehen ja vielleicht doch nicht gleich auf den ersten Blick…

Irgendwie gruselig.

via Grüne Freiheit

Keine Kommentare

Aug 21 2007

Ein Jahr Filterblog

Autor: Jan. Abgelegt unter In Eigener Sache

Tja, so schnell kann das gehen: Vor 6 Tagen hatte mein kleines Blogprojekt hier seinen ersten Geburtstag – und ich hab das jetzt erst bemerkt. Darum fällt die Party halt flach – aber nachträglich will ich trotzdem mal ein kleines Resümee ziehen.

Wer sich Beiträge von ganz am Anfang ansieht, der wird feststellen das sie sich gegenüber heutigen doch irgendwie unterscheiden. Damals war ich eben blutiger Anfänger und habe einfach mal relativ planlos drauf losgeschrieben.

Gut, das geschieht heute auch noch oft genug;) Aber ich mache mir inzwischen mehr Gedanken darüber, was ich schreibe – lese mir Beiträge vor der Veröffentlichung meistens 1-2 Mal durch, einige sogar noch öfter (Zwecks Fehlerausmerzung und teilweise auch zur Entschärfung mancher unsachlich harter Formulierung).

Ich schreibe trotzdem erheblich mehr Beiträge als zu Beginn, auch wenn ich an meine Spitzenleistung von 57 Beiträgen in einem Monat nicht wieder herangekommen bin – und der aktuelle August gehört gerade zu den eher schwachen Monaten, was allerdings gute Gründe hat, die nichts mit einer Unlust zu schreiben zu tun haben…

Bei Technorati bin ich inzwischen auf einen Rang oberhalb der 100.000er-Marke vorgedrungen. Nicht das ich mir da jetzt so furchtbar viel drauf einbilden würde, aber die Tatsache das ich öfter mal anderswo verlinkt werde zeigt ja doch, das ich nicht ausschließlich lesensunwerten Nonsens zusammenschreibe.

Die Besucherzahlen sind im Augenblick ein bisschen stagniert, was aber vermutlich auch mit meiner schwachen Schreibleistung zu erklären ist. Und weil halt Sommer ist. Trotzdem bin ich mit der Langzeit-Entwicklung durchaus sehr zufrieden. Laut Statcounter im Schnitt gut 200 „returning visitors“ und 1800 „first time visitors“ sind wesentlich mehr, als ich mir vor einem Jahr hätte vorstellen können.

Außerdem waren meine 288 Beiträge immerhin wichtig genug, dass hier über 3000 Mal versucht wurde zu spammen. Und natürlich auch wichtig genug für 378 ernsthafte Kommentare – die sind mir übrigens ungleich wichtiger als irgendwelche reinen Besucherzahlen.

Denn sie zeigen, dass sich Menschen mit meinen Beiträgen, die nicht selten sehr viel meiner eigenen Meinung enthalten, auseinandersetzen. Natürlich kann ich auch schreiben ohne dafür ein Feedback zu bekommen – aber da ich von Natur aus gern diskutiere und entgegen dem vermutlich manchmal entstehenden Eindruck die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen habe, sind Kommentare für mein Blog oft genug so etwas wie das Salz in der Suppe.

Darum nutze ich jetzt einfach mal die Gelegenheit und bedanke mich bei allen, die jemals bei mir kommentiert haben, besonders aber bei denen, die das regelmäßig tun. Ganz vorne mit dabei sind da zum Beispiel Farlion, Boche, Thomas und Evilboy, die alle selber bloggen und von mir gern gelesen werden. Doch auch ein paar persönliche Freunde aus dem „wahren Leben“ sind in den „Top 10“ – zum Beispiel Nils, Rebekka und Nino.

Tja, vielleicht noch ein kleiner Blick in die Zukunft: Ich werd selbstverständlich weiter machen und hoffe, dass ich auch während meines demnächst startenden Praxissemesters genügend Zeit dazu finde. Eigentlich wollte ich auch dringend mal mein Layout ein bisschen schnuckliger gestalten, dem aktuellen sehen Menschen mit ein bisschen Ahnung von Wordpress vermutlich sofort an, dass es mal von einem Anfänger nur ganz rudimentär angepasst worden ist. Ich hoffe, auch dazu bald mal Zeit und Lust zu finden.

6 Kommentare

Aug 21 2007

Die Wehrpflichtpläne der SPD

Autor: Jan. Abgelegt unter JuLi-Blogs.de, Politik

„Einstieg in den Ausstieg“ überschreibt „Der Spiegel“ diese Woche seinen Artikel zu den SPD-Plänen zur Wehrpflicht. Und viel mehr als das wird es wohl leider erstmal auch nicht sein.

Ich bin natürlich froh, dass mit der SPD nun auch endlich eine der beiden großen Parteien erkannt hat, dass eine allgemeine Wehrpflicht kein Modell mit Zukunft ist. Sie mag ihre Daseinsberechtigung durchaus gehabt haben, zu Zeiten des Kalten Krieges zum Beispiel, in der sich beide Seiten des Eisernen Vorhangs ständig gegenseitig beeindrucken mussten und riesige Mengen an verfügbaren Soldaten scheinbar einfach verfügbar sein mussten.

Die Feinde von heute sind wie damals schon vor allem Feinde unseres Lebensstils, unserer Freiheit und unseres freien Denkens. Aber im Gegensatz zu den Sowjets lassen sich die heutigen Gegner nicht mal mehr von Atomwaffen abschrecken, von gigantischen Armeen ebenfalls nicht.

Das es noch nie eine „Wehrgerechtigkeit“ gegeben hat, versteht sich von selbst. Schließlich hing es seit Gründung der Bundeswehr in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts vor allem vom Geschlecht ab, ob man überhaupt in die Verlegenheit „gezogen“ zu werden, kommen konnte.

Doch heute ist diese Ungerechtigkeit noch wesentlich krasser geworden: Von 400.000 gemusterten Männern im Jahr stellt die Bundeswehr lediglich 70.000 in ihre Dienste! Diese Schieflage ist so groß, dass man hier von reiner Willkür sprechen kann – den einen erwischt’s, vier bis fünf Andere nicht. Die Andere, wie gesagt, sowieso nicht (…und irgendwie regen sich darüber nichtmal Hardcore-Feministinnen auf).

Die SPD gehört hoffentlich nicht mehr zu den Befürwortern dieser Zeitverschwendungsmaßnahme für junge Männer. Gleichwohl gibt es aber noch genug davon – auffällig Viele in der Union.

Diese Leute sollten zum Beispiel einem Abiturienten mal erklären, wieso er wegen dieses Unsinns mal eben ein Jahr später mit dem Studium abschließt und entsprechend später Geld verdient, entsprechend später Steuern zahlt, entsprechend später auch für seine Altersversorgung (und für die seiner Eltern…) sorgen kann, was die selben Menschen selbstverständlich ständig und nachdrücklich von ihm fordern.

Was mir an den SPD-Vorschlägen nicht gefällt, ist die geplante Bevorzugung von Wehrdienstleistenden zum Beispiel bei der Studienplatzsuche. Denn erstens ist Bildung Ländersache, weshalb sich der Bund als Träger der Bundeswehr meiner Meinung nach einfach nicht für einzelne Menschen und deren Bevorzugung bei den Unis einsetzen darf und zweitens beweist eine abgeschlossene Grundausbildung bei der Bundeswehr ja nun wirklich nicht, dass derjenige besser für ein Studium geeignet wäre als jemand anderes.

Man würde die jetzige Wehrungerechtigkeit durch eine weitere Ungerechtigkeit im Wettbewerb um gute Ausbildungsmöglichkeiten ersetzen, was jawohl kaum sinnvoll sein kann.

Will man junge Leute dazu bringen, sich freiwillig für einen solchen Dienst zu entscheiden, dann genügt es völlig diesen Dienst angemessen, also dem Markt entsprechend zu bezahlen. So funktioniert es in jedem anderen Beruf auch und gerade der Job eines Soldaten ist einer, der angemessen bezahlt werden sollte – schließlich setzen Soldaten schon mal ihr Leben aufs Spiel.

Wenn die Wehrpflicht einer Freiwilligkeit unterworfen würde, dann müsste man zudem auch den Wehrersatzdienst, landläufig Zivildienst genannt, sofort abschaffen. Denn sein einziger Zweck ist es, Verweigerern des Dienstes an der Waffe eine Ausweichmöglichkeit zu geben, ihren Dienst trotzdem und dann friedlich abzuleisten. Wenn nun aber sowieso keine allgemeine Verpflichtung mehr bestünde, dann gäbe es keine Rechtfertigung mehr, auch weiterhin durch Zivildienstleistende echte Jobs von Kranken- und Altenpflegern zu vernichten.

Fazit: Bei den oft etwas behäbigen und konservativ denkenden großen Parteien muss man einfach froh sein, wenn sie wenigstens kleine Schritte in die richtige Richtung machen. So gesehen freue ich mich über die Pläne der SPD, auch wenn sie in Teilen meilenweit hinter meinen eigenen Vorstellungen zurückbleiben.

Keine Kommentare

Aug 21 2007

Winsen.de

Autor: Jan. Abgelegt unter Regionales

Meine Heimatstadt hat eine neue Website! Und die macht auf mich erstmal einen ganz vernünftigen Eindruck: Dreispaltiges Layout, übersichtlich aufgebaut und mit aktuellen Nachrichten auf der Titelseite – eben wie sich das für ein modernes Portal gehört.

winsen_de.jpg

Warum die städtische Website allerdings immer noch keinen RSS-Feed anbietet, obwohl sie in Hülle und Fülle aktuelle Beiträge produzieren bleibt mir ein Rätsel. Naja, aber man kann nicht alles haben…

Ein Kuriosum der alten Seite wurde auch abgeschafft: Früher war es so, dass man nach dem Klick auf die Suchleiste nicht etwa einen Suchbegriff eingeben konnte, sondern sich eine spezielle Seite öffnete, auf der sich dann das echte Suchformular befand. Man hatte also eigentlich nur eine wie das Suchformular aussehende Grafik als eine Art Button platziert. Verstanden hab ich das nie… aber jetzt gibt es ein funktionierendes Formular direkt auf der Startseite.

Keine Kommentare

Aug 18 2007

Opfer unseres Wohlstands

Autor: Jan. Abgelegt unter JuLi-Blogs.de, Politik

In den letzten achteinhalb Jahren sind nach offiziellen Angaben nicht weniger als 9.425 Menschen bei dem Versuch gestorben, in die EU einzureisen. Beobachter halten dies nur für die Spitze des Eisbergs – die wirklichen Zahlen dürften noch weitaus höher sein.

Schreibt Ulrich Speck im Kosmoblog.

Es ist schon beeindruckend, wie sehr sich der Sturm der Entrüstung hierüber in Grenzen hält. Aber da das wohl einfach irgendwie der Preis zu sein scheint, den wir für die Abschottung unserer Arbeitsmärkte und den Erhalt unseres sozialen Netzes zahlen, kann ich aus rein praktischer Sicht gut nachvollziehen, wenn rechte und linke Staatsfetischisten Argumentationsprobleme bekommen, wenn sie sich für die Lösung dieser humanitären Katastrophe ernsthaft stark machen wollten.

Statt aber den armen Menschen dieser Welt zu erlauben, auch in Europa ihr Glück zu finden, denken sich deutsche und europäische Politiker lieber Methoden und Maßnahmen aus, die notleidende Menschen von hier möglichst effizient fernhalten.

Hohe soziale Standards sind eine nette Sache, sichere Arbeitsplätze für alle auch. Aber verteidigt man beides gegen Zuwanderer, die aufgrund ihrer meist schlechten Bildung und ihrer Armut zu “Illegalen” erklärt werden, dann wird ein Teil dieser Menschen direkt Opfer unseres Wohlstands.

Ein Kommentar

Aug 18 2007

Änderungen in der Blogroll

Autor: Jan. Abgelegt unter Blogroll

Zwei meiner Lieblingsblogs haben sich kürzlich zusammengeschlossen: Statler & Waldorf fusionieren mit Antibuerokratieteam.de zu Antibuerokratieteam.net.

Im Grunde genommen haben sich damit einfach nur zwei Gruppen von liberalen Querdenkern zu einer größeren Gruppe liberaler Querdenker zusammengeschlossen. Beide Blogs habe ich aufgrund ihrer Qualität und ihrer konsequenten Denkweisen immer geschätzt – dieser Zusammenschluss dürfte dem Projekt Antibuerokratieteam wohl ohne Qualitätseinbußen einfach nur noch mehr publizistisches Gewicht verleihen, was die wirklich guten politischen Blogs in Deutschland, zu denen ich das A-Team ohne zu zögern zählen kann, ja gut brauchen können.

In meinem Feedreader hatte ich bereits entsprechende Änderungen vorgenommen, jetzt endlich auch hier in der Blogroll.

Neben der bloßen Info zu dieser Änderung darf man diesen Artikel übrigens gerne als ausdrückliche Linkempfehlung betrachten;)

Keine Kommentare

Ältere Einträge »