Monatsarchiv für September 2007

Sep 30 2007

Ich Sportbanause

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemein

Mitbewohner haben ja wirklich so ihre Vorteile. Wenn Sören nicht vor einigen Minuten den Satz „Interessant, da läuft ein WM-Endspiel und du guckst hier wieder deinen Politikkram“ fallen gelassen hätte, dann hätte ich wohl erst morgen erfahren dass unsere Mädels in China Weltmeister geworden sind – ohne ein einziges Gegentor kassiert zu haben. Herzlichen Glückwunsch!

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Sep 17 2007

Blogroll: Nino Ruschmeyer, Mike und Sören, Eigenes

Autor: Jan. Abgelegt unter In Eigener Sache

Ich musste da wirklich endlich mal einiges aktualisieren.

Ninos Blog zum Beispiel hatte ich zwar für ihn eingerichtet, dann aber wohl total verschwitzt ihn gleich bei mir zu verlinken.

Verdient hat er das aber. Seine Website ist natürlich im Umfeld des beginnenden Landtagswahlkampfs entstanden. Als unser Direktkandidat aus Winsen hat er sich damit etwas getraut, das sich bisher nur wenige Politiker wagen. Die eigene Meinung festnagelbar im Internet zu veröffentlichen, dass erschwert dem wankelmütigen Politiker nunmal sehr sein Handwerk. Ninos Leitmotive lauten allerdings “prinzipientreu, aufmüpfig, ehrlich, loyal“, weshalb diese durchaus mutige Form der Selbstdarstellung ausgezeichnet zu ihm passt.

Da ich ihn als Freund und als politischen Mitstreiter schätze, wurde es jedenfalls höchste Zeit seine Seite in meine Blogroll aufzunehmen.

Kein Blog aber aus anderen Gründen Promotion-würdig ist die Website von zwei weiteren Freunden aus dem “richtigen Leben”. Mike und Sören haben zusammen ein Buch geschrieben, für das sie derzeit auf ständiger Verlagssuche sind, was kein einfaches Unterfangen in einem Geschäft ist, dass sich lieber um markterprobte, erfahrene Autoren kümmert als neue Talente zu entdecken. Ich habe das Buch in einer ursprünglichen Fassung mal in Teilen zu lesen bekommen und halte es durchaus für Lesenswert – nur habe ich im Augenblick weder einen Verlag noch das nötige Kleingeld, um den beiden da irgendwie weiter zu helfen. Also bleibt mir nichts anderes übrig als auf diesem Wege ein bisschen zu Werben und Aufmerksamkeit zu erregen…

Ebenfalls kein Blog im klassischen Sinn, aber für politisch interessierte Junge Menschen in meinem Landkreis sicher wertvoll ist die Website des Kreisverbandes Harburg-Land der Jungen Liberalen, die ich selbst betreue.

Auch mein jüngstes Projekt, das sich mit meinen “Auslands”-Erfahrungen in Baden-Würtemberg beschäftigt, darf in meiner Blogroll nicht fehlen. Mehr zum Warum und Wozu kann man hier nachlesen – oder durch eigene Erfahrungen unter kfurt.hoopte.de herausfinden;)

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Sep 17 2007

Offener Brief zur Drogenpolitik

Autor: Jan. Abgelegt unter JuLi-Blogs.de, Politik

Diese Woche erklärte ein bekannter Diskothekenbetreiber aus dem Landkreis Harburg in der Zeitung, künftig auf Flatrate-Partys verzichten zu wollen.

Meines Wissens hatte besagter Betreiber dieses Konzept hier in der Gegend vor etlichen Jahren mal selber maßgeblich begründet und davon auch nicht schlecht profitiert.

Ein solcher Gesinnungswandel ist natürlich legitim und da er medienwirksam geschehen ist vermutlich sogar eine recht willkommene Werbemaßnahme – ein politisch so korrekter Diskobetreiber, da können durch übertriebene Medienhetze verunsicherte Eltern Töchterchen oder Sohnemann sicher ruhigen Gewissens hinschicken.

Verbunden mit einigen anderen für mich irgendwie fragwürdigen Meldungen aus meiner Heimat in Bezug auf Drogenpolitik ergibt sich für mich so langsam ein bedenkliches Bild von der Toleranz meiner Mitmenschen. Die Tendenz geht dahin, dass Vater Staat hier in der Pflicht gesehen wird “endlich” zu handeln und der Entscheidungsfreiheit von uns Untertanen durch ein Regelkorsett nach bester deutscher Tradition zu ersetzen.

Nicht klar ist mir, ob diejenigen die das wollen selber einfach nur zu blöd sind mit Freiheit klar zu kommen und aus diesem Grund nach Gesetzen schreien oder ob sie wirklich irgendwelche Probleme sehen, die es aus meiner Sicht nicht gibt – jedenfalls nicht mehr oder weniger als zu anderen Zeiten.

Statt Geld für Aufklärungsarbeit auszugeben und auf eigene Vernunft zu setzen, was sicher der nachhaltigere Weg wäre, schickt man Polizei und Ordnungsämter los um Hanfplantagen zu vernichten und die Ernte zu beschlagnahmen – so etwas ist ja auch viel wichtiger als seine ganze Energie in die Aufklärung von Gewaltverbrechen zu stecken.

Mir ist schon klar, dass ich vermutlich auch damit eine vom Mainstream abweichende Meinung vertrete. Wenn aber der Mainstream anderer Meinung ist, dann soll er doch mal versuchen mir seine Einstellung zu erklären.

Aus diesem Grund habe ich im Namen meines Kreisverbandes der Jungen Liberalen unsere beiden Vertreter im Bundestag mal nach genau diesem Sachverhalt in Form eines Offenen Briefes gefragt. Michael Grosse-Brömer von der CDU und Monika Griefahn von der SPD sind mit ihren Parteien bekanntlich an der Regierung beteiligt – gleichzeitig sind es jene Parteien, die sich gern als “Volksparteien” bezeichnen und daher schon irgendwie den Mainstream repräsentieren dürften.

Die Antworten stehen beide bisher noch aus – den Brief im Wortlaut gibts auf der Website des Kreisverbandes – zusammen mit der Möglichkeit das Thema zu diskutieren und natürlich sollen auch die Antworten von Herrn Grosse-Brömer und Frau Griefahn an dieser Stelle veröffentlicht und diskutiert werden.

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Sep 14 2007

Warum hier grade kaum noch was passiert…

Autor: Jan. Abgelegt unter In Eigener Sache

Das liegt weder an mangelndem Interesse noch an Lustlosigkeit. Genau genommen liegt es nichtmal am Zeitmangel.

Der Grund ist, dass ich seit anfang September (also direkt im Anschluss an meine Urlaubsreise) mein Praxissemester begonnen habe. Und zwar im tiefsten Süden der Bundesrepublik, zwischen Weinbergen und lauter High-Tech-Unternehmen (kein Witz – stellenweise sieht man hier beides wirklich direkt nebeneinander).

Das Örtchen in dem ich Wohne heißt Wannweil und dürfte den meisten Menschen genauso unbekannt erscheinen wie mir noch vor wenigen Wochen. Laut Wikipedia hat allerdings Guido Buchwald hier das Fussballspielen gelernt und unser Bundespräsident hat während seines Studiums in Tübingen ebenfalls hier gewohnt.

Das ich Fussballprofi werde glaube ich eher nicht, auch Bundespräsident zu sein gehört bisher nicht zu meinen Lebenszielen – aber gut zu wissen, das die Eigenschaft, mal für längere Zeit hier gewohnt zu haben beiden Karrieren zumindest nicht zu schaden scheint…

Nachteil an dem sonst netten Ort ist allerdings, dass ich bisher noch keinen eigenen Internetzugang habe. Und von meiner Firma aus schreibe ich nicht (hab auch genug zu tun, als dass ich meine Zeit mit Bloggen vertun könnte).

Der erste DSL-Anschluss, den ich in meinem Leben endlich mal benutzen darf ist allerdings schon beantragt und soll die nächsten Wochen irgendwann funktionieren. Und ab da, das darf ich jetzt schonmal versprechen, gibts hier dann auch wieder regelmäßiger was zu lesen!

Eindrücke und Erlebnisse während meiner Praktikumszeit werde ich übrigens separat bloggen. Ich habe dafür ein eigenes Blog eingerichtet, weil die dortigen Beiträge sich vom Charakter her sehr von den übrigen hier unterscheiden werden. Im “Allns, man blot keen hochdüütsch”-Blog wird es um Unterschiede zwischen Nord und Süd gehen, um dortige Eigenheiten und ein bisschen sicher auch um meine Arbeit. Also ein eher privates Blog, das ich in erster Linie für mich und interessierte Freunde und Bekannte schreibe. Aber natürlich darf auch jeder andere gerne reinschauen.

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Sep 02 2007

Deutschland ist Weltmeister!

Autor: Jan. Abgelegt unter JuLi-Blogs.de, Politik

Ja das sind wir. Beim Export jedenfalls, im Handball und im Fussball zumindest irgendwie auch, notfalls halt “der Herzen”.

Eine Disziplin wird allerdings gerne verschwiegen, denn natürlich sind wir auch die Weltmeister der Bürokratie. Oder würde irgendwo anders auf der Welt ein Honorarprofessor für Verfassungs- und Verwaltungsrecht und Lehrbeauftragter an der Pariser Sorbonne damit beauftragt werden, ein Gutachten zu erstellen wie denn nun eine gebrauchte Brötchentüte wirklich zu entsorgen ist?

Sicher, längst nicht alles ist perfekt in Deutschland. Aber was die umfassende Regelung jedes einzelnen Details jeder noch so unwichtigen Kleinigkeit angeht sind wir auf jeden Fall ganz weit vorne. Und da ist uns doch so ein wichtiges Gutachten seine bis zu 20.000 Euro wert.

Die zahlt natürlich nicht der Wirtschaftsminister (war ja selber mal Bäcker zwar nur Müller, hatte aber zumindest mal hauptberuflich mit Mehl zu tun…) aus seiner Privatschatulle oder gar die Bäckerinnungen Deutschlands sondern schon der Durchschnittsbrötchenverdiener, eh klar – oder?

Hier gefunden: Das Brötchentütenproblem – Der Shopblogger

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