Okt 23 2007

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Den Nazis mal die Meinung geigen

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Der Humanistische Pressedienst zitiert das Schreiben eines Dresdener Hotels an die sächsische NPD-Fraktion im Landtag, in dem es um die Stornierung einer Buchung seitens des Hotels geht:

“Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüssen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren.

Sollte dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleiten werde. Betrachten Sie dies als kleinen Beitrag zur Wiedergutmachung für die Schäden, die Ihre damaligen Gesinnungsgenossen der Synagoge und vor allem ihren früheren Besuchern zugefügt haben.

via F!xmbr

6 Kommentare

6 Kommentare zu “Den Nazis mal die Meinung geigen”

  1. roberthesse.de » Courage in Dresdenam 23. Oktober 2007 um 12:44 1

    [...] bei Jan gelesen. Wie der Humanistische Pressedienst berichtet, hat das Dresdner Holiday Inn die [...]

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  2. Robertam 23. Oktober 2007 um 12:45 2

    Und dreimal darfst Du raten, in welcher Partei Johannes Lohmeyer ist :)

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  3. Janam 23. Oktober 2007 um 16:31 3

    Jup, hatte ich bei deinem Beitrag schon rausgelesen :-)

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  4. Johannes Lohmeyeram 26. Oktober 2007 um 21:04 4

    Da bin ich ja froh, daß mein kleines Briefchen nicht nur auf Antifa-Seiten geposted wurde ;-)

    Beste Grüsse aus Dresden
    Johannes Lohmeyer

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  5. Janam 29. Oktober 2007 um 09:21 5

    Naja, so wie ich den typischen Antifa-Aktivisten kenne, würde mich sowieso wundern, wenn der sich für eine bei aller Bestimmtheit so sachliche Herangehensweise überhaupt begeistern kann. Antifa steht für mich eher für Krawallgeilheit als für ernsthafte Auseinandersetzung…

    Das war doch eine einfach nur geniale Reaktion! Man kann nur hoffen, dass das Beispiel Schule macht – und indem auch ich es ein bisschen bekannter gemacht habe konnte ich dabei vielleicht sogar ein klein wenig helfen;)

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  6. Stephan von www.diesel-vegoil.comam 4. November 2007 um 20:58 6

    Hallo,

    Ja, mir gefiehl auch insbesondere die Art wie der Brief geschrieben wurde: höflich, sachlich, bestimmt und mit einer Prise Humor. Das ist erfrischend anders, als das was man sonst so liest, wenn’s darum geht Rechtsradikale abzulehen. Hier wird mal Radikalismus nicht mit Gegenradikalismus beantwortet, sondern mit ziviler Bestimmtheit von einem, der wohl wußte das das seinem Haus besser bekommt als sich den Ruf zu ruinieren. Also weiter so & danke an Herrn Lohmeyer.

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