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Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.

Glückwunsch, Herr Gore!

Ich hatte es für einen schlechten Witz gehalten, als ich gelesen habe dass Al Gore für den Friedensnobelpreis nominiert war. Als ich mich aber dann erinnerte, dass auch Helmut Kohl nominiert war, da wurde mir klar dass der Nobelpreis vielleicht einfach nicht mehr ist was er mal war.

Heute ist nun raus, dass Al Gore ihn wirklich bekommt – zwar nur zur Hälfte, aber immerhin.

Wofür? Nun, anscheinend gilt es für die Nobelpreisverleiher schon als friedensschaffend, wenn man es hinbekommt eine gigantische mediale Welle mit unbeweisbaren Thesen zu erzeugen, die anschließend zu gesetzlich verordneten Billiardeninvestitionen in irgendwelche Technologien oder simple Ablass-Unternehmungen führen.

Das hat er jedenfalls ausgesprochen gut hinbekommen und dafür genießt er durchaus meinen Respekt. Aber ansonsten? Ich sehe nicht, dass er durch sein Handeln die Welt irgendwie friedlicher gemacht hätte – und darauf sollte es bei diesem Preis doch schon ein bisschen ankommen, oder?

Sicher, sofern seine gewagten Thesen stimmen, die inzwischen zu einer Art Weltreligion mutiert sind, könnte sein entschiedenes Eintreten vielleicht dem Weltfrieden irgendwie nutzen.

Aber warum hatte es dann mit dem Nobelpreis dafür nicht noch Zeit?

Die Nobelpreise genießen ein hohes Ansehen auf der ganzen Welt. Schade, dass es trotzdem nötig zu sein scheint, irgendwelche Vorschusslorbeeren zu verteilen.

Für mich ist die Geschichte eine einzige Lachnummer.

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  • Löffel voller Weisheit

    Irren ist menschlich, immer Irren ist sozialdemokratisch. — Franz-Josef Strauß

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