Behörden sind zu dumm für Datenschutz
Posted on | November 22, 2007 | 4 Comments
Es gibt viele Gründe, warum sensible persönliche Daten nicht dauerhaft bei staatlichen Behörden gespeichert gehören. Das simple Recht auf Privatsphäre zum Beispiel.
Das nehmen natürlich viele nicht ernst, “Wer nicht zu verbergen hat…” kommt dann immer ganz schnell. Als wenn es darum ginge.
Ein verdammt guter Grund ist aber, dass staatliche Behörden leider zu dämlich sind, sensible Daten angemessen zu behandeln. Da kann es schonmal passieren, dass ein paar Millionen Datensätze, die außer Namen, Adressen, Geburtsdaten auch Kontonummern und ähnliche, wirklich sensible Daten enthalten.
Genau dass ist in Großbritannien bekanntlich passiert. Und ohne irgendwem zu nahe treten zu wollen: Deutsche Behörden halte ich eher für technisch noch rückständiger als die Britischen.
Angesichts solcher Geschichten wird deutlich, dass blindes Vertrauen gegenüber immer neuen staatlichen Datenbanken nicht angebracht ist. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man das nächste mal eines dieser hochwichtigen Formulare ausfüllt, auf die Behörden der Deutschen Bürokratischen Republik so stehen…
Comments
4 Responses to “Behörden sind zu dumm für Datenschutz”
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Dezember 20th, 2007 @ 16:42
Ganz Deiner Meinung. Was hältst Du davon, wenn sensible persönliche Daten dauerhaft bei Privatfirmen gespeichert werden?
Dezember 21st, 2007 @ 14:34
Na genau so wenig. Nur sind staatlich gesammelte Daten irgendwo demokratisch legitimiert, was im Umkehrschluss bedeutet, dass man durch Abwahl solcher Politik etwas verändern könnte. Wenn Firmen Daten sammeln, dann ist das leider nicth so einfach.
Dezember 22nd, 2007 @ 17:20
Ja, echt schade. Übrigens, viel Spaß noch mit StudiVZ.
August 12th, 2008 @ 21:01
[...] behördliche Datenpannen sind natürlich in Wirklichkeit so alltäglich wie [...]