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Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.

Computerklau beim Bund

Posted on | März 20, 2008 | No Comments

Ohne es mit Zahlen belegen zu können, fällt mir schwer zu glauben, dass in privaten Unternehmen auch nur annähernd so geschludert wird:

Neue Zweifel am sorgsamen Umgang der Verwaltung mit gespeicherten Informationen weckt eine kurze Mitteilung des Bundesinnenministeriums an Carl-Ludwig Thiele, der als Abgeordneter der FDP im Bundestag sitzt. Seit 2005 seien in Bundesbehörden rund 500 Notebooks und Computer “gestohlen worden, verloren gegangen oder unauffindbar”, heißt es in dem Schreiben, dass SPIEGEL ONLINE vorliegt.

Das ist schon allerhand. Der entstandene Sachschaden ist die eine Sache. Viel schlimmer aber ist, dass offenbar keiner so genau weiß, was für Daten denn da so im Einzelnen drauf gewesen sind, geschweigedenn in wessen Händen die sich nun befinden.

Solche Vorkommnisse stärken nicht gerade das Vertrauen in die vollmundigen Versprechen von Behörden aller Art, selbstverständlich sorgfältig mit den mittlerweile stetig gesammelten Daten eines jeden Bürgers umzugehen.

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