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Was haben Google, Intel, Yahoo, Sun Microsystems und Ebay gemeinsam?

Posted on | April 27, 2008 | 5 Comments

“Sie wurden alle von Immigranten gegründet,” zitiert Manfred Messmer eine schweizer Zeitschrift und beschreibt in seinem Blogartikel, wie gut die allein in den letzten 10 Jahren eingewanderten 100.000 Deutschen der Schweiz tun.

Was lernen wir daraus? Diese 100.000 zumeist jungen, bestens gebildeten Menschen tun dementsprechend schonmal nicht Deutschland gut und sollten eigentlich ausreichen um vor allem Linke und andere Neidhammel zum Nachdenken zu bringen.

Gut, als die SED das letzte Mal darüber nachgedacht hat, wie man Fachkräfte im Land halten kann, wurde eine Mauer gebaut und die Erschießung von Auswanderern befohlen. Vielleicht sollten wir lieber doch nicht auf neue Ideen aus der roten Ecke hoffen.

Aber vielleicht schnallen ja zumindest einige ihrer Wähler, dass es wohl doch nicht so zukunftsweisend ist, Politik gegen statt für gut gebildete Menschen zu machen.

Was wir außerdem lernen sollten: Einwanderer sind im wahrsten Sinn Gold wert, bereichern eben nicht nur die Kultur, sondern auch die Gesellschft und nicht zuletzt die Wirtschaft.

Was daraus schließen sollten: Es gehören Rahmenbedingungen geschaffen, die nicht nur schlecht ausgebildete Menschen anlocken (darin sind wir meiner Ansicht nach ganz gut), sondern eben gleichzeitig Deutsche dazu motivieren, hier leben und arbeiten zu bleiben und vielleicht irgendwann sogar die gut ausgebildeten Schweizer über die Grenze oder Amerikaner über den Großen Teich locken.

Mit den richtigen Rahmenbedingungen, die meiner Ansicht nach erstmal vor allem in der Abschaffung viel zu vieler existierender Rahmenbedingungen zu suchen wären, könnten künftige Googles, Intels, Yahoos, Suns und Ebays auch aus Deutschland kommen.

Comments

5 Responses to “Was haben Google, Intel, Yahoo, Sun Microsystems und Ebay gemeinsam?”

  1. Marvin
    April 27th, 2008 @ 20:52

    Ist es nicht fast schon ausgeschlossen, dass sich kurz- oder mittelfristig die Situation in Deutschland noch zum Positiven verändert, jetzt wo die Linkspartei die restlichen Parteien in Richtung Sozialismus und Populismus zieht? (Und zwar soweit, dass ein CDU-Ministerpräsident Linkspopulismus betreibt)

    Ich jedenfalls bereite mich im Studium aufs Auswandern vor und möchte noch auf die heutige Anne Will hinweisen: “Arme ärmer, Reiche reicher – Deutschland im Verteilungskampf”

  2. Jan
    April 27th, 2008 @ 20:58

    Nunja, eventuell sind wir einfach immer noch nicht “im Arsch” genug, damit eine relevante Mehrheit die Zeichen der Zeit erkennt.

    Vielleicht aber doch und vielleicht helfen solche Artikel ja ein bisschen dabei… Wer nicht kämpft hat schon verloren;)

  3. Marvin
    April 27th, 2008 @ 22:33

    Ich glaube diese relevante Mehrheit wird lediglich nach immer mehr Sozialismus rufen, wenn sich die wirtschaftliche und soziale Lage Deutschlands weiter verschlechtert.

  4. Jan
    April 27th, 2008 @ 22:42

    Immer dieser Pessimismus.

  5. Christopher
    April 27th, 2008 @ 23:19

    Nur, ich denke, das Marvin damit durchaus Recht behalten wird. Egal wie pessimistisch das auch klingen mag..-

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