Ehrlichkeit statt Zwang
Posted on | Mai 31, 2008 | No Comments
Zettel schlägt eine Art “Fairtrade”-Etikett für deutsche Milch vor, ähnlich wie es Etiketten für “freilaufende Eier” oder “Fairtrade”-Kaffee gibt.
Dem Image der Landwirtet für so etwas gut zu Gesicht stehen. Wenn deutsche Milch teurer ist als andere, dann kann man ruhig versuchen, Made in Germany als Markenzeichen zu nutzen.
Das ist zwar nicht ganz so einfach, wie eine möglichst niedrige Milchquote zu fordern oder ein Kartell zu bilden. Aber wie erfolgreich und realistisch diese Methoden sind, muss sich auch erst noch zeigen. Verbraucher- und Marktfeindlich sind sie in jedem Fall – im Gegensatz zu dem ehrlichen Bekenntnis, dass, wer deutsche Milch schätzt, dafür womöglich auch mehr Geld hinlegen muss.
By the Way: Gestern bei Lidl und Edeka und heute bei Aldi-Süd waren die Milchregale gewohnt prall gefüllt.
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