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	<title>Kommentare zu: Stell dir vor Europa steckt in der Krise&#8230;</title>
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	<description>Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.</description>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2008/06/18/stell-dir-vor-europa-steckt-in-der-krise/comment-page-1/#comment-3794</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 12:47:10 +0000</pubDate>
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		<description>PS: Wenn man versuchen w&#252;rde, und ich schlie&#223;e nicht aus, dass das geschieht, mit Energiesparlampen eine Lampe herzustellen, die ein besseres Licht erzeugt, also verschiedene Lampen zusammenschaltet, dann hat man vermutlich s&#228;mtliche Spareffekte im Nu vom tisch gewischt.

Ehrlicherweise sei hinzugef&#252;gt, dass ich von einem Haufen B&#252;rokraten ohne jedes grundlegende technische Verst&#228;ndnis auch nicht erwarte, dass sie in der Beziehung irgendwelche vern&#252;nftigen Gesetze verabschieden aber dr&#252;ber aufregen muss ich mich trotzdem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>PS: Wenn man versuchen w&#252;rde, und ich schlie&#223;e nicht aus, dass das geschieht, mit Energiesparlampen eine Lampe herzustellen, die ein besseres Licht erzeugt, also verschiedene Lampen zusammenschaltet, dann hat man vermutlich s&#228;mtliche Spareffekte im Nu vom tisch gewischt.</p>
<p>Ehrlicherweise sei hinzugef&#252;gt, dass ich von einem Haufen B&#252;rokraten ohne jedes grundlegende technische Verst&#228;ndnis auch nicht erwarte, dass sie in der Beziehung irgendwelche vern&#252;nftigen Gesetze verabschieden aber dr&#252;ber aufregen muss ich mich trotzdem.</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2008/06/18/stell-dir-vor-europa-steckt-in-der-krise/comment-page-1/#comment-3793</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 12:44:16 +0000</pubDate>
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		<description>Die Menschen zu ihrem Gl&#252;ck zwingen wollen, hat meines Erachtens mit einer liberalen Politik nichts mehr zu tun. Der Grund, aus dem Gl&#252;hlampen hergestellt und verkauft werden, ist ein ziemlich einfacher: Sie werden gekauft!

Energiesparlampen sind Gl&#252;hlamben eben nicht &quot;in jeder Hinsicht &#252;berlegen&quot;. Ich nenne als Beispiele mal den Preis und das naturgem&#228;&#223; andere und nachgewiesenerma&#223;en schlechtere Licht (schlechter im biologischen Sinn quasi, weil eine Leuchtstofflampe nat&#252;rlich nie so dicht an Sonnenlicht herankommt, wie Gl&#252;hlampen das tun).

Dazu kommt, dass Lampen, die immer nur f&#252;r 1-2 Minuten gebraucht werden, auch aus wirtschaftlicher Sicht mit Energiesparlampen best&#252;ckt teurer sind. Es gibt also sehr wohl gute Gr&#252;nde, auch heute noch Gl&#252;hlampen zu verwenden. Man muss zwar darauf achten wo und ganz bestimmt tun das zu wenige Menschen. Ein Verbot ist darauf aber eindeutig die falsche Antwort.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Menschen zu ihrem Gl&#252;ck zwingen wollen, hat meines Erachtens mit einer liberalen Politik nichts mehr zu tun. Der Grund, aus dem Gl&#252;hlampen hergestellt und verkauft werden, ist ein ziemlich einfacher: Sie werden gekauft!</p>
<p>Energiesparlampen sind Gl&#252;hlamben eben nicht &#8220;in jeder Hinsicht &#252;berlegen&#8221;. Ich nenne als Beispiele mal den Preis und das naturgem&#228;&#223; andere und nachgewiesenerma&#223;en schlechtere Licht (schlechter im biologischen Sinn quasi, weil eine Leuchtstofflampe nat&#252;rlich nie so dicht an Sonnenlicht herankommt, wie Gl&#252;hlampen das tun).</p>
<p>Dazu kommt, dass Lampen, die immer nur f&#252;r 1-2 Minuten gebraucht werden, auch aus wirtschaftlicher Sicht mit Energiesparlampen best&#252;ckt teurer sind. Es gibt also sehr wohl gute Gr&#252;nde, auch heute noch Gl&#252;hlampen zu verwenden. Man muss zwar darauf achten wo und ganz bestimmt tun das zu wenige Menschen. Ein Verbot ist darauf aber eindeutig die falsche Antwort.</p>
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		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2008/06/18/stell-dir-vor-europa-steckt-in-der-krise/comment-page-1/#comment-3792</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 06:05:52 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

ich bin liberal und FDP-Stammw&#228;hler. Es tut mir leid, dass ich die Aufregung nicht verstehe. Energiesparlampen sind nachweislich in jeder Hinsicht der Gl&#252;hlampe &#252;berlegen, warum ich nicht verstehen, warum &#252;berhaupt noch Gl&#252;hlampen verkauft werden. Manchmal muss man die Leute zu ihrem Gl&#252;ck zwingen.

Die Effekte f&#252;r Volkswirtschaft k&#246;nnen sehr positiv sein, wenn der Energie drastisch gesenkt w&#252;rde. Und gerade beim Austausch von Gl&#252;hlampen und Energiesparlampen geschieht dies doch ohne Verlust von Komfort. Im Gegenteil: Man gewinnt Komfort, weil ESL nicht so schnell kaputt gehen und ausgewechselt werden m&#252;ssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>ich bin liberal und FDP-Stammw&#228;hler. Es tut mir leid, dass ich die Aufregung nicht verstehe. Energiesparlampen sind nachweislich in jeder Hinsicht der Gl&#252;hlampe &#252;berlegen, warum ich nicht verstehen, warum &#252;berhaupt noch Gl&#252;hlampen verkauft werden. Manchmal muss man die Leute zu ihrem Gl&#252;ck zwingen.</p>
<p>Die Effekte f&#252;r Volkswirtschaft k&#246;nnen sehr positiv sein, wenn der Energie drastisch gesenkt w&#252;rde. Und gerade beim Austausch von Gl&#252;hlampen und Energiesparlampen geschieht dies doch ohne Verlust von Komfort. Im Gegenteil: Man gewinnt Komfort, weil ESL nicht so schnell kaputt gehen und ausgewechselt werden m&#252;ssen.</p>
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		<title>Von: JuLis Höchberg</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2008/06/18/stell-dir-vor-europa-steckt-in-der-krise/comment-page-1/#comment-1982</link>
		<dc:creator>JuLis Höchberg</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 19:56:08 +0000</pubDate>
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		<description>Zum irischen Nein zu Lissabon kommt der einzige vern&#252;nftige Kommentar erwartungsgem&#228;&#223; von au&#223;erhalb der EU: aus der Schweiz, wo die Medien noch nicht zur G&#228;nze gleichgeschaltet sind:

    &quot;Demokratie ist, wenn am Ende das herauskommt, was die Regierung vorher wollte. Das Volk darf als Akklamationsinstrument die Pl&#228;ne der Obrigkeit beglaubigen. Stellen sich die B&#252;rger dagegen, haben wir es mit «Populismus», «diffusen &#196;ngsten» oder «Undankbarkeit» zu tun.

    Das ist kein Zynismus, sondern eine wertneutrale Zusammenfassung der Deutungen und Reaktionen aus Br&#252;ssel auf das Nein der Iren zum EU-Reformvertrag.

    Von Beginn weg lief das europ&#228;ische Reformverfahren gegen elementare rechtsstaatliche und demokratische Grunds&#228;tze. Im Sommer 2005 wurde die gross lancierte EU-Verfassung in den Niederlanden und Frankreich an den Urnen versenkt. Das auf &#252;ber250 Seiten aufgebl&#228;hte, unleserliche Konvolut fand keine Mehrheit. Die nur schlecht getarnte Absicht, die Europ&#228;ische Union mit den Vollmachten und den Symbolen eines Bundesstaates zu versehen, wurde durchschaut und abgewehrt. Wozu auch braucht ein Staatenbund, der angeblich kein Bundesstaat sein will, eine Verfassung samt Hymne, Pr&#228;sident und Aussenminister?

    Folgerichtig zogen die Euro-Politiker die ihnen genehme Konsequenz: Sie &#228;nderten die Verpackung, bewahrten den Inhalt, streuten neue Buchstaben ein und hofften, die in «Reformvertrag» umbenannte Verfassung an den Stimmb&#252;rgern vorbei in den Parlamenten durchzuschmuggeln. Es war geradezu frech, wie sich Merkel, Sarkozy und seinerzeit Blair f&#252;r dieses Hintertreppenman&#246;ver in aller &#214;ffentlichkeit auch noch auf die Schultern klopften. Die Iren freilich liessen sich nicht f&#252;r dumm verkaufen. Nach dem Nein m&#252;sste die Ratifizierung jetzt eigentlich sofort gestoppt werden, dennoch will die Euro-Elite unter KommissionsPr&#228;sident Barroso w&#228;hrend des Verfahrens die Regeln &#228;ndern und weitermachen. Einzelne Politiker legten den Iren drohend nahe, sie sollten aus der EU austreten. Die Union gibt sich als das zu erkennen, was sie seit ihrer Gr&#252;ndung ist: ein b&#252;rgerfernes Elitenprojekt ohne demokratische Grundlage.&quot;

    Zitat aus &quot;Der Geist Br&#252;ssels&quot; von Roger K&#246;ppel, aus der Weltwoche, 25/08</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum irischen Nein zu Lissabon kommt der einzige vern&#252;nftige Kommentar erwartungsgem&#228;&#223; von au&#223;erhalb der EU: aus der Schweiz, wo die Medien noch nicht zur G&#228;nze gleichgeschaltet sind:</p>
<p>    &#8220;Demokratie ist, wenn am Ende das herauskommt, was die Regierung vorher wollte. Das Volk darf als Akklamationsinstrument die Pl&#228;ne der Obrigkeit beglaubigen. Stellen sich die B&#252;rger dagegen, haben wir es mit «Populismus», «diffusen &#196;ngsten» oder «Undankbarkeit» zu tun.</p>
<p>    Das ist kein Zynismus, sondern eine wertneutrale Zusammenfassung der Deutungen und Reaktionen aus Br&#252;ssel auf das Nein der Iren zum EU-Reformvertrag.</p>
<p>    Von Beginn weg lief das europ&#228;ische Reformverfahren gegen elementare rechtsstaatliche und demokratische Grunds&#228;tze. Im Sommer 2005 wurde die gross lancierte EU-Verfassung in den Niederlanden und Frankreich an den Urnen versenkt. Das auf &#252;ber250 Seiten aufgebl&#228;hte, unleserliche Konvolut fand keine Mehrheit. Die nur schlecht getarnte Absicht, die Europ&#228;ische Union mit den Vollmachten und den Symbolen eines Bundesstaates zu versehen, wurde durchschaut und abgewehrt. Wozu auch braucht ein Staatenbund, der angeblich kein Bundesstaat sein will, eine Verfassung samt Hymne, Pr&#228;sident und Aussenminister?</p>
<p>    Folgerichtig zogen die Euro-Politiker die ihnen genehme Konsequenz: Sie &#228;nderten die Verpackung, bewahrten den Inhalt, streuten neue Buchstaben ein und hofften, die in «Reformvertrag» umbenannte Verfassung an den Stimmb&#252;rgern vorbei in den Parlamenten durchzuschmuggeln. Es war geradezu frech, wie sich Merkel, Sarkozy und seinerzeit Blair f&#252;r dieses Hintertreppenman&#246;ver in aller &#214;ffentlichkeit auch noch auf die Schultern klopften. Die Iren freilich liessen sich nicht f&#252;r dumm verkaufen. Nach dem Nein m&#252;sste die Ratifizierung jetzt eigentlich sofort gestoppt werden, dennoch will die Euro-Elite unter KommissionsPr&#228;sident Barroso w&#228;hrend des Verfahrens die Regeln &#228;ndern und weitermachen. Einzelne Politiker legten den Iren drohend nahe, sie sollten aus der EU austreten. Die Union gibt sich als das zu erkennen, was sie seit ihrer Gr&#252;ndung ist: ein b&#252;rgerfernes Elitenprojekt ohne demokratische Grundlage.&#8221;</p>
<p>    Zitat aus &#8220;Der Geist Br&#252;ssels&#8221; von Roger K&#246;ppel, aus der Weltwoche, 25/08</p>
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