Aug 31 2008

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Politische Sommerpause beendet

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Zumindest bei den Jungen Liberalen Harburg-Land.

Denn die haben sich heute abend bei mir zuhause getroffen – erweitert durch einen Vertreter der hiesigen Jusos, jungen liberalen Gästen aus Lüneburg und David Salm, der unseren Kreisverband im niedersächsischen Landesverband vertritt.

Darum, und weil das letzte Treffen vor allem Ferienzeitbedingt eine Weile zurück lag, waren die Themen des Abends dementsprechend zahlreich.

Die wenigen, aber offenbar mehr werdenden mitlesenden Jusos wird vielleicht interessieren, dass wir im Oktober ein gemeinsames Diskussionstreffen mit den Harburger Jusos vereinbart haben. Vielleicht werden sogar mehr draus, ich gehe nämlich davon aus, dass das eine interessante Sache werden kann.

Ein anderes großes Thema war der Verbraucherschutz, dem wir uns im September ein wenig zuwenden wollen. Darauf werde ich, wenn es soweit ist, aber noch etwas näher eingehen.

Sehr erfreulich war die Reaktion auf unsere jüngste Pressemitteilung. Es kommt nicht alle Tage vor, dass Verlautbarungen eines einfachen Kreisverbandes für eine solche Flut an Emails, Telefonanrufen und Briefen führen. Das Thema Kammerzwang ist offenbar für viele der Betroffenen äußerst frustrierend. David wird die Geschichte darum nun im Landesvorstand auch nochmal ansprechen und ich denke, dass wir da als JuLis Niedersachsen wirklich versuchen sollten, endlich diese blödsinnige Praxis abzuschaffen. Die ungeheuerlichen Vorgänge in der Lüneburger IHK bieten dazu ja nun wirklich eine Steilvorlage, so zynisch das auch klingen mag – denn natürlich kann der unfassbar nachlässige Umgang mit den Mitgliedsbeiträgen keinen noch so erbitterten Gegner des Zwanges wirklich freuen..

David stellte uns außerdem noch eine recht vielversprechend aussehende Kampagne des Landesverbandes in Aussicht, auf die ich jetzt (noch) nicht weiter eingehen werde. Schön zu sehen aber jedenfalls, dass der Landesvorstand seine Sache gut macht.

Sowieso muss mal gesagt werden, dass die Zusammenarbeit zwischen Landesverband und dem Kreisverband Harburg aus meiner Sicht kaum zu wünschen übrig lässt. So macht das Arbeiten wirklich Freude und wenn es noch eines Motivationsschub für den Start in den Herbst bedurft hätte, dann haben wir uns den wohl heute Abend selber gegeben.

2 Kommentare

2 Kommentare zu “Politische Sommerpause beendet”

  1. dinenisoam 1. September 2008 um 14:38 1

    Schön, dass dir das so erscheint, den Eindruck habe ich leider nicht. Auch, dass der letzte Blog-Eintrag von David vom 9. Mai stammt, ganz zu schweigen von der inhaltlichen Arbeit (siehe deine Kritik letzte Woche), macht mich da ehrlich gesagt nicht sonderlich zuversichtlich. Bei den Finanzen habe ich natürlich nicht so den Einblick, aber wenn ich mir den Hichhack um den Landesgeschäftsführer anschaue, ist dieser Vorstand nun wirklich nicht das gelbe vom Ei.

    OK, sie hatten beim LaKo nicht die Auswahl, aber wer sehenden Auges ins Unglück rennt, dem ist nach meiner Ansicht nicht mehr zu helfen. Und die programmatische Sicht, die du hier ja in deinem Blog ausführlich beleuchtest, ist auch äußerst arm. Nicht nur, dass beim letzten LaKo kein einziger Antrag aus dem jetzigen Vorstand kam, halte ich es doch für fast größenwahnsinnig, sich als erstes mit dem Thema Sozialpolitik für den Leitantrag zu bewerben. Das Thema ist derart komplex, das muss in die Hose gehen. Über den Vorsitzenden kann ich nichts sagen, von dem habe ich seit Antritt ein paar ominöse Verteilermails erhalten, zu denen ich mich an dieser Stelle nicht äußern werde.

    Mag sein, dass der Abend nett war und David ein angenehmer Zeitgenosse, aber was den Vorstand an sich angeht, habe ich keine großen Erwartungen, außerhalb Niedersachsens und in der FDP werden wir auch kaum noch für voll genommen und ich kann nur noch hoffen, dass sich der Schaden in Grenzen hält.

    Das ist Schwarzmalerei, ich weiß, aber man muss auch mal Frust schieben ;-)

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  2. Janam 1. September 2008 um 15:25 2

    Ich kann ja nur die Zusammenarbeit meines Kreisverbandes mit dem Landesverband beurteilen. Und David war gestern nun immerhin schon das zweite Mal binnen kurzer Zeit bei uns hier draußen, was man doch wohl eindeutig als engagiert beurteilen muss (wahrscheinlich kommt er wegen solcher Sachen auch nicht mehr zum Bloggen…).

    Pressearbeit ist gestern auch Thema gewesen, ich will da nicht zu sehr ins Detail gehen. Aber mein Blogartikel ist wohl im Vorstand vorgetragen worden, insofern kann man wohl davon ausgehen, dass die Kritik angekommen ist. Ich denke, man muss auf sowas nicht endlos rumhacken, sondern kann ruhig erstmal die Chance auf Verbesserungen einräumen.

    Man muss ja nunmal fairerweise sagen, dass die Allermeisten in diesem Vorstand mehr oder weniger unerwartet ins kalte Wasser gesprungen sind. Dass das ein bisschen mehr Anlaufzeit voraussetzt, bis man brauchbare Ergebnisse kriegt, finde ich schon nachvollziehbar und ich habe nicht den Eindruck, dass die dort nur Däumchen drehen.

    Über die “Wirkung nach Außen” mache ich mir generell eher wenige Gedanken – was nicht heißen soll, dass das irgendwie vernünftig wäre. Ich finde es nur, jedenfalls in dem Rahmen, etwas zweitrangig.

    Ich kann deine Schwarzmalerei ja durchaus nachvollziehen, weil die ganze Situation wohl für jeden von uns nicht unbedingt leicht ist. Nun bin ich aber von meinem Naturell aus eher jemand, der nach vorne schaut und was ich da gestern so gehört habe, fand ich schon sehr interessant.

    Vor allem aber ist unser Vorstand wirklich offen für konstruktive Kritik und vielleicht solltest du deine einfach mal direkt anbringen.

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