Open Office 3 ist da
Posted on | Oktober 14, 2008 | No Comments
Zwar schon seit einigen Tagen, offiziell aber erst seit gestern.
Open Office ist ein Open-Source-Office-Paket, das frei erhältlich ist und mit jeder Version ein bisschen besser wird. Es reicht zwar insgesamt (noch?) nicht an den Marktführer aus dem Hause Microsoft heran, bietet aber alles, was man so für den privaten Hausgebrauch an Bürosoftware braucht. Und vermutlich auch für die meisten kleinen Firmen.
Ich selber habe OpenOffice schon benutzt, als es noch als StarOffice hieß, aus Hamburg kam und dort die Versionsnummer 4 hatte. Müsste so um die zehn Jahre her sein und ich bin weder davor noch danach so richtig mit den Microsoft-Produkten warm geworden, weil ich die eben nie privat hatte. Schon weil der Preisunterschied mal eben ein paar hundert Euro ausmacht und ich ja nunmal auch sehr an die Software gewöhnt bin – nicht, dass die Unterschiede in der Bedienung so unheimlich riesig wären; Man orientiert sich da offensichtlich ein wenig aneinander, auch wenn das neueste MS-Office ganz anders sein soll – weiß ich aber nicht, hab ich noch nie gesehen.
Star Office gibts übrigens immer noch, gehört heute allerdings Sun Microsystems und wird auf Basis der jeweils neuesten OpenOffice-Versionen entwickelt.
Ich hatte schon länger eine Vorab-(Beta-)Version in Gebrauch und bin ganz zufrieden. Golem berichtet ausführlich und sogar mit Video über die Neuerungen aber interessehalber mal reingucken sollte vielleicht jeder Mal, der häufiger mit solcher Software arbeitet und sich über die Preise dafür ärgert.
Natürlich können Microsoft-Dokumente geöffnet werden und Dokumente auch als solche gespeichert werden, wenngleich dass bei komplizierteren Seitenbasteleien nicht immer unfallfrei laufen muss. Aber dass ist ja nunmal ein Problem, dass sogar zwischen z.B. zwei verschiedenen Versionen von Microsoft Word immer wieder auftritt und viele Nutzer in den Wahnsinn treibt. Bearbeitbar sind übrigens auch die neuen Microsoft-Formate aus Office 2007.
Eingebauten PDF-Export gabs ohnehin schon seit Version 1.1 und natürlich jetzt auch immer noch. Mit diesem schicken Plugin kann man inzwischen sogar PDFs öffnen und bearbeiten, ohne ein weiteres verflucht teures Programm kaufen zu müssen.
Fazit: Version 3 ist für jeden Altnutzer ein Muss und für jeden anderen mindestens einen kleinen Test wert.
PS: Wer auf proprietäre Software steht, also unbedingt einen dollen Markennamen draufstehen haben will, der bekommt via Google Updater übrigens auch völlig kostenlos die andernfalls kostenpflichtigen Star-Office-Pakete von Sun. Star Office bietet notmalerweise ein paar weitere Funktionen oder irgendwelches Gedöns wie Cliparts oder Schriftarten, ist ansonsten aber quasi baugleich.
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