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JuLis Harburg-Land: Weniger starre Regeln für Fahrschüler!

Posted on | Oktober 27, 2008 | 15 Comments

Unmittelbar vor dem Gipfel mit unserer sozialdemokratischen Konkurrenzorganisation haben wir zwei seit längerem vorbereitete Anträge für den kommenden Landeskongress verabschiedet.

Der vermutlich kontroversere dürfte der folgende Sein, ich zitiere:

Der Landeskongress der Jungen Liberalen Niedersachsen möge beschließen,
dass die bisher als verpflichtend festgelegten Stunden zur Zulassung für praktische und
theoretische Fahrprüfungen gestrichen werden sollen. Zur Prüfung zugelassen werden soll
jeder, der sich in der Lage fühlt, die praktische oder theoretische Prüfung zu bestehen.

Was hat uns zu dieser Forderung getrieben? Ein paar Beobachtungen.

Zum einen die eigenen Erfahrungen, nämlich die, dass das echte Gefühl der Sicherheit im Straßenverkehr so richtig erst nach der bestandenen Prüfung aufkommt, weil vorher ständig jemand mitfuhr, der sogar über eigene Pedale verfügte. Rein psychologisch war man bis zur ersten Fahrt nach der Prüfung nie auf sich allein gestellt, was jedenfalls bei mir schon einen gewissen Einfluss auf das eigene Gefühl beim Autofahren gehabt hat. Die Spezial-Pflichtfahrstunden, die zu meiner Zeit angeblich darauf vorbereiten sollten, im Dunkeln, auf Autobahnen oder auf der Landstraße zu fahren, waren zwar schon ganz gut, um einem einen gewissen Eindruck zu vermitteln. Aber das hätte ich mir natürlich auch selber beibringen können und bedenkt man, welche horrenden Mehrkosten zum Beispiel Autobahnfahrstunden dem nicht grade üppig verdienendem Elektriker-Azubi Filter seinerzeit gebracht haben, dann ist es schon ärgerlich, dass ich davon eine bestimmte Anzahl machen musste und nicht exakt soviel, wie ich für nötig gehalten hätte.

Die normalen Pflichtstunden dagegen habe ich im Prinzip auch gebraucht. Allerdings bin ich ziemlich sicher, dass manch anderer die vielleicht nicht gebraucht hätte – wenn er zum Beispiel schon einen Roller-Führerschein oder einen Treckerführerschein (keine Seltenheit in dieser Gegend) gehabt und daher gewisse Erfahrungen hatte.

Es geht da um ziemlich viel Geld, dass junge Leute womöglich gegen ihren Willen und ihre bereits auf andere Weise erworbenen Erfahrungen und Kenntnisse im Straßenverkehr ausgeben müssen. Das finden wir nicht richtig und wir möchten, dass hier das Stichwort Eigenverantwortung stärker betont wird, als bisher.

Ja aber ist das nicht der Verkehrssicherheit abträglich?

Vielleicht. Ich bin kein Experte und kann dazu nur Vermutungen anstellen. Aber wenn dem so ist, gäbe es ja eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Sicherheit aufrecht zu erhalten ohne sich dem Verdacht, mit den Führerscheinregeln letztlich nur ein Konjunkturprogramm für Fahrschulen schaffen zu wollen, auszusetzen.

Von mir aus kann man zum Beispiel in der Prüfung eben ein paar Dinge mehr prüfen, als bisher.

Wobei es da übrigens krasse Unterschiede zu geben scheint. Wer zum Beispiel blond, hübsch und weiblich ist, so haben wir beim Brainstorming für den Antrag festgestellt, darf sich offenbar manchmal mehr Fehler in der Prüfung erlauben… aber dass nur als Anekdote am Rande. Prüfer sind halt auch nur MännerMenschen.

Und dann gibt es da ja noch die Probezeit, für die die Regeln seit Jahren ständig verschärft werden. Ob das alles denn wirklich so hart sein muss, kann ich nicht beurteilen aber prinzipiell halte ich es für sinnvoller, sich auf solche auf Eigenverantwortung setzende Instrumente zu konzentrieren, als den jungen Leuten vorzuschreiben, wie sie ihre Kenntnisse zu erwerben haben. Denn jeder hat seine Methoden, wie er am besten lernt und dem sollte auch bei der Verkehrserziehung Rechnung getragen werden.

Das bringt uns dann auch zum Theorieunterricht. Keine Ahnung, wie andere den so erlebt haben aber ich hab dabei meistens gepennt. Der Stoff ist ja nunmal ausgesprochen langweilig und hat mit der Realität auch nur am Rande zu tun. Es ist zwar gut, wenn man gewisse Dinge weiß, aber gelernt habe ich die jedenfalls erst mit den Übungsbögen oder mehr noch beim realen Fahren.

Auch hier bin ich lieber für eine “bessere” Prüfung, als weiterhin jeden zu zwingen jeder Unterrichtseinheit beizuwohnen – das kostet Manchen nämlich auch mal unnötig viel Zeit, wenn er eine bestimmte Stunde verpasst (denn auch für Fahrschüler gibts manchmal Dinge, die der Fahrschule vorgehen) und man dann (so war es jedenfalls in meiner Fahrschule) unter Umständen wochenlang warten musste, bis die entsprechende Einheit nochmal dran kam.

Ich bin gespannt, wie der Kongress auf unsere Ideen reagiert, sofern uns Alex Müller gnädig sein sollte, ahne allerdings bereits, dass wir damit nicht nur Applaus ernten dürften.

Comments

15 Responses to “JuLis Harburg-Land: Weniger starre Regeln für Fahrschüler!”

  1. Christian
    Oktober 27th, 2008 @ 21:57

    Theorie abschaffen ist vollkommen richtig! Ich habe vielleicht drei Stunden mit der CD zur Prüfung verbracht und ohne Probleme bestanden (0 Fehler). Das Wissen braucht man eh nie.

    Praxis abschaffen ist tödlicher (sic!) Humbug. Gerade in den Praxis Stunden lernt man die wirklich wichtige Theorie. Vor allem bekommt man die immens wichtige Fahrpraxis. Und zwar so, dass man sich und andere nicht gefährdet (Gerade durch Extrapedal!). Man sollte also schon zu Fahrstunden verpflichtet sein: Vielleicht könnt ihr Euch auf ein Modell einlassen, bei der der Fahrlehrer frei(er) entscheiden kann, wann seine Schüler bereit sind – also im Endeffekt die verpflichtende Zahl zu reduzieren und das Lehrervotum als Voraussetzung zur Prüfung einzuführen?

  2. Jan
    Oktober 27th, 2008 @ 22:03

    “Vielleicht könnt ihr Euch auf ein Modell einlassen, bei der der Fahrlehrer frei(er) entscheiden kann, wann seine Schüler bereit sind – also im Endeffekt die verpflichtende Zahl zu reduzieren und das Lehrervotum als Voraussetzung zur Prüfung einzuführen?”

    Das Problem dabei wäre natürlich, dass der Lehrer sehr direkt wirtschaftliche Vorteile davon hätte, seinen Schüler zu unterschätzen.

    Inwiefern die wirklich wichtige Theorie gelenrt worden ist, liesse sich allerdings meiner Meinung nach auch prüfen, wenn man denn will.

  3. marcus
    Oktober 28th, 2008 @ 01:05

    wow, da bin ich aber baff, wie man mal so einfach einen Vorschlag vorzaubern kann, OHNE auch irgendwie sich mit Sachverhalten wie Unfallstatistiken, Grundlagen der Instruktionspsycholgie oder der Protokolle des Goslarer Verkehrsgerichtstags auseinanderzusetzen.
    Dann noch irgendwo “Eigenverantwortung” ranbappen und fertig.
    So geht es nicht und langsam ist es peinlich, wie die edlen Ziele Freiheit und Verantwortung für irgendwelchen Humbug instrumentalisiert werden.
    Ich habe manchmal echt das Gefühl, euch mal einen Klassensatz Toqueville hochzuschicken.
    Bitte, Bitte mehr Fakten in eure Ideen und weniger Ideologie.
    so, heute mal wieder etwas deutlicher

  4. Jan
    Oktober 28th, 2008 @ 02:06

    Naja, für solche Auseinandersetzungen gibts dann eigentlich die Antragsberatung, es geht auch nicht explizit darum, sowas dann genau so irgendwann als Gesetz irgendwo stehen zu haben, sondern sich mit dem Thema auseinander zu setzen und bestehende Regeln mal in bestimmte Richtungen zu hinterfragen.

    Ob die nämlich immer so faktenbasiert sind, wie du dir das vorstellst, würde ich an der Stelle auch mal stark bezweifeln.

  5. Jan
    Oktober 28th, 2008 @ 02:27

    Ach und: Wäre es unter den gegebenen Unfallstatistiken im Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln etc. nicht dringend geboten, den privaten Automobilverkehr komplett zu untersagen? Nur so ein Gedanke…

  6. Christian
    Oktober 28th, 2008 @ 15:09

    Zum Thema Automobilverkehr untersagen nur: war blöd, merkste selbst, ne! ;)

    Dass Fahrlehrer ein wirtschaftliches Interesse daran haben, Fahrschülern noch ein paar extra Stunden “aufzubrummen” besteht jetzt schon. Ich hab auch auf Rat meines Lehrers 2, 3 Stunden mehr genommen, ohne dass ich das Gefühl hatte, noch was zu lernen. Ich tat es für das subjektive Gefühl der Sicherheit (das an sich übrigens auch ein Wert für Strassenverkehrssicherheit ist – Stichwort Nervosität, etc.). Der Lehrer ist nunmal der kompetenteste Mensch in der Beurteilung von Fahrschülern und seine Meinung zu ersetzen würde stark in Richtung Bürokratie/Zusatzkosten bei Fahrprüfern ausufern!

    Ich glaube, dass Fahrlehrer vor allem das Interesse haben, ihre Schüler schnell zu einer erfolgreichen Prüfung beim ersten Versuch zu bringen: Wirklich wirtschaftlich abhängig sind die meisten nämlich von Mundpropaganda (zumindest in den Städten). So gab es z.B. zwei Fahrschulen, die von Schülern meiner Schule gern besucht wurden: der ganze Jahrgang war zu ca. 90% auf die beiden verteilt, auf anraten der vorherigen Generation. Kriterien waren Kompetenz des Lehrers und die Möglichkeit, so zügig als möglich mit den Pflichtsachen durchzukommen. Hätte der Lehrer noch mehr “Mitspracherecht” bei der Terminansetzung und würde er das missbrauchen, würde keiner mehr hingehen! Wettbewerb nennt sich das.

    Den Vorschlag jedenfalls, ganz ohne Fahrpraxis Leute zur Prüfungsstelle zu schicken ist und bleibt großer Unsinn: Es würden die (staatlichen) Prüfungsstellen nicht nur zu Ungunsten der (privaten) Fahrschulen völlig überlasten (jene müssten massiv personell verstärkt werden), sondern es wäre auch eine massive Gefährdung gerade in verkehrsreicheren Gegenden, wenn Ingo, der schon mal 100 m mit dem alten Golf seines Bruder fuhr, meint er hätte es jetzt drauf!

    Also wie immer Abwägen: Ohne Fahrpraxis hochgefährlicher Unsinn, zu viel Fahrpraxis Geldverschwendung. Ich habe das Gefühl, dass die jetzige Pflichtstundenzahl schon auf soliden Erfahrungen beruht, aber meinetwegen können wir hier flexibler werden und das Votum des-/derjenigen einholen, der/die das am besten einschätzen kann: Nämlich die Person, die den Fahrschüler auf dem Lernweg begleitet…

  7. Christian
    Oktober 28th, 2008 @ 15:18

    P.S.: Die Prüfung der praxisrelevanten Theorie wäre erheblich umständlicher und mit absurden Mehrkosten verbunden, als wenn man darauf vertraut, dass der Lehrer das in 20-30 Stunden direkt vermittelt. Erstens lernt man viel besser und schneller, wenn man es “übt” und zweitens handelt es sich hier eben nicht nur um rein theoretisches Wissen als vielmehr um Erfahrungswerte, deren Ergebnis zu kennen, noch lange nicht befähigt, es anzuwenden.
    (Beispiel: man kann wissen, dass man theoretisch bei Umdrehungsanzeige von 20 bis 30 hochschalten sollte. Aber es am Motor zu hören und die aktuelle Verkehrslage in Betracht zu ziehen ob es sich “noch lohnt”, etc., lernt man nur durch Praxis.)

  8. Florian
    Oktober 28th, 2008 @ 15:24

    Naja,
    ich weiß nicht inwiefern ich dem Argument von marcus folgen kann.
    Ist es nicht gerade so, dass die Prüfung die abgelegt wird darüber entscheidet, ob jemand zur Teilnahme am Straßenverkehr zugelassen wird? Demzufolge ist es doch egal und obsolet wieviele Fahrstunden oder Theoriestunden abgeleistet wurden. Hauptsache man besteht die Prüfung. Die Unfallstatistiken kann vielleicht dazu nutzen um zu argumentieren, dass mit den Prüfungen etwas nicht in Ordnung ist und Fahrschüler zu Vehrkehr zugelassen werden denen die nötige Reife fehlt. Das ist aber ein anderes Thema.

  9. Jan
    Oktober 29th, 2008 @ 11:56

    @ Christian

    So blöd finde ich meinen Einwand nicht, mit dem Argument “Sicherheit” kann man schließlich, wenn man will, alles mögliche totschlagen. Darauf wollte ich an sich bloß hinweisen, ein ernstgemeinter Vorschlag war das nicht.

    “Den Vorschlag jedenfalls, ganz ohne Fahrpraxis Leute zur Prüfungsstelle zu schicken ist und bleibt großer Unsinn”

    Und darum geht es uns auch überhaupt nicht. Es geht darum, die “Prüfbereitschaft” nicht an starre Regeln zu knüpfen, die dem Einzelnen oft gar nicht gerecht werden. Was soll denn der Landwirtssohn, der seit zwei Jahren mit dem Trecker auf normalen Straßen unterwegs ist und genug Fahrpraxis hat, zusätzlich noch eine bestimmte Zahl von Pflichtstunden auf den Straßen zubringen, die er womöglich gar nicht nötig hat?

    Von mir aus können auch Fahrlehrer beschließen, wann jemand prüfungsbereit ist, da hat deine Argumentation mich ja überzeugt aber in der Praxis sieht es eben derzeit so aus, dass allein irgendwelche Regeln das bestimmen und das war ja unser Punkt in diesem Antrag.

    Eine praktische Fahrprüfung, die sogar Ingo nach 100 Metern Fahrpraxis besteht, verdient allerdings ihren Namen nicht. So eine Prüfung braucht kein Mensch. Entspricht aber wohl auch nicht dem, was ist.

    Immerhin scheinst du der Grundintention unseres Antrags irgendwo zuzustimmen. Wie gesagt: Der Antrag wird ja noch diskutiert und ob daraus dann jemals ein Gesetz wird, steht sowieso auf einem ganz anderen Blatt. Aber als Impuls scheint er ja immerhin zu einiger Diskussion anzuheizen und genau das haben wir als Nebeneffekt ja auch beabsichtigt.

    “Beispiel: man kann wissen, dass man theoretisch bei Umdrehungsanzeige von 20 bis 30 hochschalten sollte. Aber es am Motor zu hören und die aktuelle Verkehrslage in Betracht zu ziehen ob es sich “noch lohnt”, etc., lernt man nur durch Praxis.”

    Das ist ein etwas blödes Beispiel. Der Fahrschulwagen, der nämlich oft genug nur ein paar Jahre alt ist, hört sich ja völlig anders an, als die alte Schrottkiste, die sich der gewöhnliche Fahranfänger anschließend leisten kann. War bei mir jedenfalls so. Und auch die Umgewöhnung von Servolenkung auf herkömmliche Muskelkraftlenkung musste ich außerhalb der Fahrschule selber durchmachen. Verlief alles unfallfrei, übrigens.

    Ich glaube, ein bisschen lockerer muss man gerade solche Effekte dann doch sehen. Ansonsten sind wir bald an dem Punkt, dass Führerscheine noch differenzierter ausgestellt werden, als ohnehin schon (auch das wäre irgendwann mal einen Antrag wert, aber nicht bei diesem Landeskongress…).

    @ Florian

    So sehe ich das eben auch. Das ist ja eigentlich das, was eine Prüfung ausmacht. Unfallstatistiken hat marcus bezeichnenderweise ja auch nicht zitiert, so steht ohnehin nur Meinung gegen Meinung. Aber inwieweit Statistiken uns hier weiterhelfen, würde ich sowieso mal anzweifeln. schlechte Fahrausbildung ist ja nicht die einzige Ursache für Unfälle. Und in vielen anderen Ländern ist das fahren Lernen eben kein dermaßen aufwendiger Akt wie bei uns – ob Deutsche deswegen besser fahren können, wage ich aufgrund langjähriger praktischer Erfahrung dennoch ernsthaft zu bezweifeln.

  10. marcus
    Oktober 29th, 2008 @ 12:44

    Betreff: Statistiken
    Es liegen mir leider nur Zahlen für 2007 vor. Zahlen für bis August 2008 habe ich noch nicht.
    http://www.verkehrswacht-medie....._2007.html als Beispielquelle.
    Als Hauptquelle dient bei allen Artikeln natürlich das Statistische Bundesamt.
    Auch interessant ist dieses pdf als Beispiel (http://www.schule-begleitet-fa.....k_2006.pdf).
    Leider sind die Zahlen für 2007 nicht eingearbeitet.

    Mobilität ist ein Grundbedürfnis, insbesonders für Jugendliche und junge Erwachsene bis 25. Dies gilt vorallem für junge Menschen in ländlichen Regionen. Ich begrüße, die Grundidee, jungen Menschen mehr Mobilität und damit mehr Bewegungsfreiheit zu verschaffen. Ich reagiere allergisch auf Vorschläge, die aus Alltagsbeobachtungen heraus in einen gesetzgebenen Prozess eingebracht werden.
    Welche Fakten außer ein Ungerechtigkeitsgefühl, dass ich dem Fahrlehrer zu viel Geld hinterherwerfe, gibt es noch, die für eine drastische Reduzierung der praktischen Fahrausbildung sprechen. Theorie ist was anderes. Das geht mit den Materialien wirklich im Selbststudium möglicher Fragestunde.
    Wie ist die Meinung zum begleitenden Fahren unter den derzeitigen Bedinungen.

  11. Christian
    Oktober 29th, 2008 @ 21:00

    Ich glaube wir sind uns einig – geworden-, Jan.
    Theoriepflichtstunden abschaffen!
    Praxispflichtstunden nicht ganz abschaffen – aber die Regelungen flexibilisieren!
    Was ich mit Ingo meinte war, dass er nach 100 m eben NICHT eine Prüfung schaffen würde, die Fahrprüfer sich aber ständig mit solchen “Frühreifen” beschäftigen müssten, wenn die Vorlese durch die Schulen wegfiel. Bei “Gefährdung” dachte ich hauptsächlich an die Prüfung selbst, die ohne Zweitpedal gemacht wird.
    Beim Anhören des Motors geht es ja auch um die Veränderung von Tönen, die sich vielleicht analog bewerten ließen. Aber meinetwegen, das Beispiel war ein bisschen doof.
    Die Möglichkeit des begleitenden Fahrens wie in Amiland üblich habe ich deswegen nicht in die Runde geworfen, weil sie mich nicht überzeugt: Ich bleibe ein Freund des zweiten Pedals für Totalanfänger (verkehrsreiche Gebiete!). Außerdem lassen sich die pädagogischen Fähigkeiten wie die Kompetenz von Eltern/Verwandten gegenüber ihren Kindern bezweifeln.

  12. Jan
    Oktober 29th, 2008 @ 21:04

    Warum sollte die Prüfung denn plötzlich mit einpedaligen Autos gemacht werden, davon ist doch gar nicht die Rede?

  13. Christian
    Oktober 29th, 2008 @ 23:04

    Bei meiner Fahrprüfung hatte das Prüfauto kein zweites Pedal…

  14. marcus
    Oktober 29th, 2008 @ 23:53

    Ich konnte schon im letzten Jahrzehnt mit einem mitgebrachten Auto die Prüfung ablegen.

  15. Jan
    Oktober 30th, 2008 @ 00:18

    Tja also ich hab beides noch nie im Leben gehört. Möglicherweise Unterschiede zwischen den Ländern?

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