Nov 18 2008
Landeskongress der Jungen Liberalen Niedersachsen
Wer sich gefragt hat, wieso hier übers Wochenende ausnahmsweise mal gar keine frischen Artikel zu finden waren, obwohl mit Themen wie Subventionen/Opel, Grüne/Özdemir, Ex-Stasimitarbeiter/Wikipedia und das Schicksal von Nils Annen ja allerhand los gewesen ist, der wird spätestens nach Lesen der Überschrift auf den Grund kommen: Die Jungen Liberalen Niedersachsens hatten ihren zweiten Landeskongress dieses Jahres.
Es ging diesmal nach Cuxhaven. Tagungsort und Hotel lagen direkt hinter dem Deich zur Nordsee, die im November ihren ganz eigenen stürmischen Charme hat.
Doch die Unruhe der See war im Grunde genommen noch gar nichts gegen dass, was zeitweise auf unserem Kongress selbst los war. Ein Kreisverband meinte gegen den Landesvorsitzenden mit einem Plakat pöbeln zu müssen, was sich offensichtlich sachlich nicht begründen ließ, da genau das eben einfach nicht passiert ist.
Gelegenheit, sachlich und argumentativ dem Vorstand seine Meinung zu geigen gab es schließlich reichlich und davon wurde von vielen JuLis auch ausgiebig Gebrauch gemacht.
Da ich seit einigen Tagen Mitglied dieses Landesvorstands bin, spare ich mir an dieser Stelle einen ausführlichen Kommentar dazu. So berechtigt da manche Kritik im Einzelfall auch gewesen sein mag, so offensichtlich traten bei manchen Rednern auch persönliche Differenzen offen zutage, die für meinen Geschmack eine viel größere Rolle spielten, als sie sollten.
In der Aussprache zur Rede von Matthias habe ich gesagt, dass es nicht schön sei, unter solchen Umständen den ersten Landeskongress aus Vorstandsperspektive zu erleben. So ein Kongress, zumal der einer Jugendorganisation, setzt sich eben immer auch ein Stück weit abends und nachts fort. Die Geschehnisse des Tages werden auch spät nachts noch auf den Partys oder gar beim Frühstück diskutiert. So ein Kongress dauert auf diese Weise mit seinen vielen inoffiziellen Teilen eben doch fast 24 Stunden pro Tag (in der ersten Nacht habe ich glaube ich maximal 2 Stunden geschlafen) und es war nicht ganz einfach für mich, mit dieser ganzen, für mich völlig neuen und ungewohnten Situation umzugehen. Ich bin nunmal jemand, der grundsätzlich eher an der Sache interessiert ist und persönliche Verquickungen ignoriert. Wird beides vermischt, fühle ich mich schnell mal überfordert – denn inhaltlich finde ich meinen Landesverband in Gänze nach wie vor große Klasse, von ein paar Einzelpositionen abgesehen jedenfalls – aber wo bliebe denn auch der Spaß, wenn wenn wir alle uns in allem einig wären.
Jetzt, da Europawahlen und Bundestagswahlen nahen, könnte immerhin dass die entscheidende Erkenntnis sein, die den Verband soweit eint, wie es ein erfolgreicher Wahlkampf erfordert. Derartige Forderungen seitens diverser Redner bekamen aber immerhin auch beruhigend kräftigen Applaus.
Da sie das, wie wir es von ihr gewohnt sind, ausgezeichnet getan hat, spare ich mir dazu weitere Worte und gehe noch ein wenig auf das Drumherum und meine persönlichen Eindrücke ein, auch wenn das mit Politik selbst nicht viel zu tun hat.
Das “Hotel Strandperle”, in dem wir untergebracht waren, gehört wohl zu den exklusivsten Orten, die ich jemals besucht habe. Das Hotel war quasi vollständig von den Jungen Liberalen gemietet worden. Eher ungewöhnlich und ehrlichgesagt seitens des Managements auch recht mutig, dass ein 5-Sterne-Hotel weit über hundert junge Leute mit Feierlaune beherbergen mag aber es war wohl in der Tat so, dass die einfach das günstigste Angebot gemacht hatten.
Und von unserer Seite aus hat man natürlich gar nichts gegen Saunen oder Whirlpools in den Suiten, Zimmern und Apartements. Das kam allerseits gut an.
Besonders vom Hocker gehauen hat mich persönlich das seltsame Feature, dass die Fernseher selbst auf dem Klo noch zusätzliche Boxen hatten. Schon faszinierend, diese Parallelwelt der wohlhabenderen Bevölkerung…
Auch der Fraktionsempfang am Freitag war recht edel aufgemacht: Ein reichhaltiges Buffet in einem der vielen Nebengebäude des Hotels plus einem Bier für jeden auf Kosten der Fraktion und einem weiteren, dass Björn Försterling zusätzlich spontan noch gespendet hatte waren ein guter Start in die obligatorische Freitagsparty.
Dazu muss man erklären, dass die meisten Kongressteilnehmer erst Samstags anreisen – was gut ist, weil der Fraktionsempfang ansonsten aus Kostengründen wohl deutlich spartanischer ausfallen müsste. Es ist aber auch deswegen gut, weil eben Freitagsabends nur spontane ungeplante Feten möglich sind. In diesem Fall stellten also freundlicherweise freiwillige Freisinnige ihr Zimmer zur völligen Zerstörungzum JuLi-typischen Abfeiern zur Verfügung.
Das “Soundsystem” bestand einmal mehr aus einem prall mit bewährten JuLi-Hits gefülltem Notebook und zwei winzigen (und die meiste Zeit völlig überlasteten) Computerboxen. Angeblich stand da auch irgendwo noch ne kleine Bassbox rum aber die habe ich weder gesehen noch ließ der Ton darauf schließen.
War aber egal, ganz liberal beschränkt man sich eben auf das Wesentliche und das war die Stimmung, zu deren Steigerung dieses spartanische technische Equipment voll und ganz genügte.
Obwohl ich dabei gewesen bin, habe ich immer noch nicht ganz verstanden, wie es gelingen konnte, mit so vielen Leuten in so einer kleinen Hütte so ausgelassen zu feiern und dabei so wenig zu zerstören. Ganz ohne Verluste ging das natürlich auch nicht ab aber spätestens als sich zum Gemeinsamen “Moskau”-Tanzen untergehakt wurde und zirka hundert Füße wie wild nach vorn und hinten ausschlugen, woraufhin ich mich aus Angst, getreten zu werden, erstmal mit meinem Wodka-Mischer auf die Terrasse begab, hätte ich mit ernsthaften Schäden an den teuren Möbeln gerechnet (ob die Bewohner über eine Haftpflichtversicherung verfügten hatte ich, im Feiern hat man schließlich Erfahrung, schon vorsorglich geklärt).
Im Grunde war diese Spontanparty fast lustiger, als die perfekt organisierte am Samstag in einer absolut sehenswerten Location. Direkt am Hafen nämlich, mit Blick aufs Wasser und der Laden war wirklich cool.
Die Musik zunächst nicht ganz so, allerdings ging es ohnehin erst ab 23 Uhr so richtig los. Trotzdem: Nur ein einziges mal ACDC, das hätte ruhig mehr sein können. Überhaupt hätte mich ein bisschen mehr Rock n Roll wirklich nicht gestört. So aber habe ich mich dann meist mit allen möglichen Leuten unterhalten, die zwar mich kannten, die ich aber erst den Abend kennen gelernt habe.
Das war überhaupt etwas, dass ich alle drei Tage immer wieder erlebt habe und womit ich so auch nicht gerechnet hatte. Scheinbar hat mich mein kleines Blog hier in JuLikreisen inzwischen bekannter gemacht, als ich gedacht habe. Dass mein Name zum Beispiel während der Aussprache zur Rede des Landesvorsitzenden so häufig gefallen war, dass es mir schon unangenehm wurde, dürfte da noch seinen Teil zu beigetragen zu haben. Nun gibts Schlimmeres, als unverhofft viel bekannter zu sein als man dachte aber natürlich hat dass auch einen gewissen Druck auf mich ausgelöst, was die Aufgabe angeht, wegen der man mich ja jüngst in den Landesvorstand kooptiert hatte und an der ich seit vergangener Woche arbeite (mit ersten Ergebnissen ist übrigens ab sofort zu rechnen, einen Twitter-Account hat der Landesverband zum Beispiel inzwischen immerhin schon).
Auch für meinen Kreisverband war dieser Lako etwas Besonderes. Zum einen, weil wir es als relativ kleiner Kreisverband geschafft haben, sogar gleich zwei Sachanträge einzubringen, was schonmal etwas Besonderes ist – wir werden versuchen, das zum nächsten Mal vielleicht noch ein wenig zu steigern.
Zum anderen war die Delegation aus Harburg-Land dieses Mal so groß wie noch nie: Gleich zu sechst sind wir nach Cuxhaven angereist. Und als würden zwei Kreisverbandsrekorde noch nicht reichen, haben wir nebenbei vermutlich auch noch mit unseren 66% den landesweiten Frauenquotenrekord locker geknackt und ich glaube auch nicht, dass noch ein Kreisverband mit 50% Neumitgliedern angereist ist. Auf der Party Samstag wurde mir außerdem von verschiedenen Seiten erklärt, Vorsitzender des eindeutig süßesten Kreisverbandes Niedersachsens zu sein….
Trotz einiger eher unschöner Momente war das Wochenende also aus meiner persönlichen Sicht, wie auch aus Sicht meines Kreisverbandes auf jeden Fall die Reise wert – und dass obwohl ich dafür auf zwei Faslamsversammlungen und die Eröffnungsfeier der neuen Winsener Disko verzichten musste.
21 Kommentare



Schön zu hören, dass es euch gefallen hat, auch wenn ich die Nachsicht bei solchen groben Verstößen, wie sie in Cuxhaven nachgewiesen wurden und die ja auch dazu führten, dass der Hauptleitantrag zurückgezogen wurde, nicht verstehe, aber ich glaube, man muss in Hannover dabei gewesen sein, wenn man den Frust einiger Leute da verstehen will
Ich hoffe, ihr schickt auch, jetzt wo ihr Blut geleckt habt, ein paar Leute zum PPW der Friedrich Naumann Stiftung nach Gummersbach in zwei Wochen? Das ist immer ähnlich nett, da geht es ausschließlich um Programmatik (und Feiern natürlich) und die JuLis kommen aus ganz Deutschland.
Zu dineniso:
Also, “schicken” tun “wir” ja schonmal grundsätzlich niemanden, dieses ganze Lagerdenken ist sowieso ziemlich schädlich und zumindest ich kann für meinen Teil behaupten, auf Einigkeit im Verband aus zu sein. Das heißt natürlich nicht, dass ich mich nicht klar dazu bekenne, wen ich unterstütze und wer mich unterstützt. Das habe ich immer getan und werde ich auch weiterhin tun.
Aber davon abgesehen: Aus dem gLaVo sind bisher drei Leute beim PPW angemeldet, wie Du, lieber Nikolaus auch der Teilnehmerliste entnehmen kannst: Matthias, Fabian und ich.
@David:
Also erstens war ich auf dem Lako gar nicht dabei und da ich noch nicht mal ein Jahr Mitglied bin liegt mir Lagerdenken sehr fern, ich bin nicht umsonst Programmatiker. Ich habe auch niemanden jenseits der Tatsachen angegriffen, dass ich es für einen Landesprogrammatiker hoch peinlich finde, einen groß angekündigten Hauptleitantrag zurückziehen zu müssen. Was ich von den Aktionen verschiedener Personen auf meinem ersten Lako vor einem halben Jahr halte da mögen wir unterschiedlicher Meinung sein, aber wieso gleich so böse?
Zum PPW: Ich habe von einigen Leuten gehört, dass sie sich zu spät angemeldet habe, um auf der Liste zu sein und gehofft, der ein oder andere aus dem kühlen Norden wäre vielleicht noch darunter und auf die Liste gebe ich seit dem letzten PPW nichts mehr, da waren nämlich auch drei Personen aus dem gLaVo angemeldet, erschienen ist niemand…
PS: Jetzt verstehe ich das erst was du meinst, du bist da völlig auf dem falschen Dampfer, das mit “ihr” und “schicken” war eher auf den KV Harburg-Land als “süßestem KV” gemünzt
@ dineniso
Dass mit dem “schicken” hatte ich übrigens auch anders verstanden aber auch der Kreisverband Harburg verschickt keine Leute und soweit ich weiß, hat sich von uns aus niemand dort angemeldet. Mir selbst fehlt leider die Zeit, Lust auf JuLi-Arbeit habe ich derzeit fast unbegrenzt.
Allerdings habe ich die begründete Hoffnung, dass wir beim nächsten Bundeskongress in ähnlicher Stärke und auch ähnlich hohem Frauenanteil auflaufen könnten.
Naja, war halt so salopp geschrieben, sollte nicht abwertend sein, wusste nicht, dass das so einen Aufruhr lostreten würde. Hatte halt nur auf ein paar bekannte Gesichter gehofft, Verony beispielsweise hat sich eben noch angemeldet, erfahre ich gerade auf Facebook…
Also Leute jetzt zickt hier mal nicht rum. Ich habe das gerade mal gelesen und Eure “Streiterei” beruhte hauptsächlich auf Missverständnissen.
Dass man auf einen Landesprogrammatiker nicht stolz sein kann, der nahezu 80% des Leitantrages abschreibt, dann nicht mal dazu steht, andere Leute diffamieren will (angeblich habe ja der Hauptkritiker an jenem Plagiat den Antrag selbst mitgeschrieben) und letztlich nicht mal die Größe hat zu seinem Fehler zu stehen, geschweige denn zurückzutreten, haben mir aber auch Leute gesagt, die man keinem “Lager” zuordnen kann.
Ich fand es auch schade, dass auch konstruktive Kritik, die es ja in der Aussprache durchaus gab, zumeist nicht anerkannt wurde.
Fahrt mal zum PPW, arbeitet programmatisch und trinkt dann ein Bier miteinander. Die JuLis sind ein zu guter Verband, als das wir uns dauerhaft aneinander aufreiben sollten.
Sicherlich war die Aussprache emotional aufgeladen, aber es wurden auch zahlreiche Sachargumente und Verbesserungsvorschläge geäußert, über die noch mal nachzudenken, sich auf jeden Fall lohnt. Da die Adressaten sich zu der Kritik größtenteils in der Aussprache nicht geäußert haben, können wir gespannt sein, ob sich das ein oder andere in der Arbeit des Landesvorstandes wiederfindet.
Das alles darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass es ein erfolgreicher Landeskongress gewesen ist, auf dem eine Reihe bedeutender Anträge verabschiedet wurden. Mit den Programmen für die Europa- und Bundestagswahl wurde darüber hinaus das Fundament für erfolgreiche Wahlkämpfe im kommenden Jahr geschaffen.
Ach und zu der (geilen) Zimmerparty dieser zwei tollen, hoch sympathischen JuLis [
] … da war wirklich ein Sub-Woover. Auch wenn Du es nicht glauben willst, Jan. =P
@ Oli
Ich glaub dir das mit dem Sub-Woover ja aber ich hab bloß diese Miniboxen gesehen. Und gehört – und die hörten sich an als wären sie die halbe Party über völlig überarbeitet gewesen.
Aber nur falls ich den Eindruck erweckt haben sollte: Ich finde solche puristischen Spontanpartys wirklich geil, nicht nur aber natürlich auch bei den JuLis.
Übrigens habe ich persönlich eine ganze Menge Alkohol, vor allem Wein, davor bewahrt, auf eurem Teppich zu landen, indem ich komischerweise fast immer dort Stand, wo irgendwelche Mädels damit hingekleckert haben, als sie von irgendwem geschubst worden sind. Jaha, so bin ich… aber das hat dem Teppich wohl in der Nacht auch nicht viel genützt;)
Ach und eure Lampe hab ich auch mehrmals vor dem umkippen bewahrt – und trotzdem nicht das Trinken vergessen… aber ich fands trotzdem nett, mutig und auch ein bisschen optimistisch, dass ihr eure Bude dafür hergegeben habt.
@ Michael
Ich fand die beschlossenen Inhalte ja auch gut, jedenfalls weitgehend und denke schon, dass das immerhin eine wichtige Ausgangslage ist.
Man, hier gehts vielleicht ab. Wenn man sich das alles so anhört, wünscht man sich als gerade erst in seiner 5. Amtszeit wiedergewählter Bayernprogrammatiker schon fast, dabei gewesen zu sein.
Freut mich aber, dass es eine ansonsten so grandiose Veranstaltung bei euch war… und ja… früher war ich immer neidisch auf die Landesverbände, die Fraktionen hatten, jetzt eeeeendlich haben wir ja zum nächsten LaKo auch eine
Ach ja, man sieht sich auf dem Bundes-PPW! Und es wird garantiert klasse dort
@ Michael:
Denke ich auch. Ich für meinen Teil habe diejenige Kritik, die sachlich geäußert wurde, so aufgenommen und nehme sie mir zu Herzen. Ich denke, dass das auch andere im Vorstand so sehen und dass wir auf einem guten Weg sind.
@all: Wie seit ihr denn alle hier gelandet?
Ich glaube die Kritik war teilweise angebracht. Die jeweiligen Personen können jetzt hoffentlich das letzte halbe Jahr noch gut zusammenarbeiten.
Na, ich will doch schwer hoffen, dass auch über das halbe Jahr hinaus gut zusammengearbeitet wird, in welcher Konstellation auch immer.
Jan, ich gebe Dir völlig Recht, wir werden auch noch länger als nur ein halbes Jahr zusammenarbeiten.
Hey Jan,
freut mich, dass Du in dieser spannenden Zeit Deine einschlägigen Lako Erfahrungen machst..
Ich bin ja “langsam aus dem alter raus” *fg*.
Jedenfalls freue ich mich sehr darüber das der JuLi Landesverband offensichtlich Deine Qualitäten erkennt und bin stolz Dich zu meinen engsten Freunden zu zählen!
Nun übertreib doch nicht so fürchterlich, son ganz unbeschriebenes politisches Blatt bist du jawohl auch nicht…
Ruschmeyer, Ruschmeyer? *grübel*
Wer war das noch mal?
Mal im Ernst: Du darfst durchaus “altermäßig” noch zu Landeskongressen kommen, wobei Du auf diesem Lako den Altersdurchschnitt Deines KVs mit Sicherheit um einige Jahre erhöht hättest.
Ich nehme an er meinte auch nicht “altersmäßig” sondern eher karrieremäßig – denn FDPmäßig ist er ja nunmal inzwischen so weit, dass er die JuLis höchstens interessehalber noch verfolgt, was er aber auch tut, zumindest habe ich ihm da heute Abend noch das eine oder andere Detail vom Lako erzählt.
Und was den Altersdurchschnitt betrifft bin ich übrigens noch etwas älter als der Herr Ruschmeyer;)
eine kleine anmerkung:
ich meine wir (göttingham) sind auch zumindest mit 50% [mehr oder weniger] neu-mitgliedern angereist.
und zum blog: du hast tatsächlich einen ziemlich coolen blog! bin da grad generell sehr begeistert, was sich da in der liberalen bloggersphäre tut (fdog, antibürokratieteam, b.l.o.g. etc – auch wenn die prinzipiell weniger bis gar nix mit den julis oder der fdp zu tun haben).
naja und ich denke zum LaKo in Cuxhaven wurde soweit alles gesagt. man sieht sich dann ja spätestens in göttingen.
so long,
David
Ja okay, Göttingen dürfte, was das angeht, naturgemäß auch ganz vorne mit dabei sein – umso besser, würde ich sagen;)
Ich finds übrigens sogar ganz erfrischend, dass es da draußen soviele liberale Blogger gibt, die “uns” von draußen auf die Finger schauen, denn so im innerparteilichen Trott mit allem, was dazugehört, hilft das manchmal ungemein, das Wesentliche im Blick zu behalten.