<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Monika Griefahn l&#246;st das Jazz-Problem</title>
	<atom:link href="http://blog.jan-filter.de/2008/11/21/monika-griefahn-loest-das-jazz-problem/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.jan-filter.de/2008/11/21/monika-griefahn-loest-das-jazz-problem/</link>
	<description>Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 06:50:47 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
<atom:link rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com" />
	<atom:link rel="hub" href="http://superfeedr.com/hubbub" />
		<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2008/11/21/monika-griefahn-loest-das-jazz-problem/comment-page-1/#comment-3594</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 01:24:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.jan-filter.de/?p=1981#comment-3594</guid>
		<description>Erster Schritt? Naja. Es flie&#223;t eine ganze menge Geld in alle m&#246;glichen kulturellen Dinge, pbwohl immer wieder bewiesen wird, dass selbst wirklich gro&#223;artige Dinge wie etwa die Love Parade oder das Wacken Open Air auch von ganz allein entstehen und zu echten Exportschlagern deutscher Kultur werden k&#246;nnen, ohne dass ein paar Auserw&#228;hlte sie erst mit meinem Geld dazu machen m&#252;ssen. Es gibt keinen vern&#252;nftigen Grund, f&#252;r so etwas zwangsweise eingetriebenes Geld auszugeben.

Sch&#246;n f&#252;r dich, dass zwei Millionen Euro in deinen Augen einen &quot;symbolischen Wert&quot; darstellen. F&#252;r mich, der ich dann doch aus eher bescheidenen Verh&#228;ltnissen komme, ist dass mehr Kohle, als ich mir vorstellen kann und mich regt es ehrlich auf, wenn soviel Geld, dass weder Frau Griefahn noch dir oder mir geh&#246;rt, f&#252;r etwas ausgegeben wird, dass die paar Liebhaber dieser besonderen Musikform auch problemlos selbst ausgeben k&#246;nnten. Siehe Rayson, der von dieser F&#246;rderung &#252;berhaupt nichts h&#228;lt, obwohl er offenbar davon direkt profitieren wird.

Du schreibst, ohne eine v&#246;llig irre Musikf&#246;rderung blieben Talente &quot;unausgepr&#228;gt&quot;. Mir kommt es allerdings eher so vor, als blieben diese Talente h&#246;chstens ganz normale Menschen und keine Millionenschweren Stars. Ja und? Der Tag, an dem sich mit Musikaufnahmen an sich sowieso kein Geld mehr verdienen l&#228;sst, ist doch sowieso nicht mehr fern. Wieso sollte es denn im Interesse des Gemeinwohls sein, eine bestimmte Anzahl von professionellen und meiner Meinung nach hoffnungslos &#252;berbezahlten Musikern k&#252;nstlich zu erschaffen? 

Wie passt es &#252;berhaupt zusammen, dass du zwar findest, dass Kunst im Allgemeinen und Musik im Besonderen nicht allein Spielb&#228;lle des Marktes sein sollten, du aber k&#252;nstlich mehr Musikern, Produzenten und dem ganzen Rattenschwanz zum (in jedem Fall wirtschaftlichen) Erfolg verhelfen willst? Warum sind f&#252;r dich denn Musiker nicht schon dann eine Bereicherung f&#252;r die Gesellschaft, wenn sie nebenbei eben auch noch einen normalen Beruf aus&#252;ben? Findest du diese Einstellung nicht ziemlich kommerziell? Ich schon.

&quot;Oder m&#246;chtest du auf deinen - in unserer Gesellschaft als Standard beschriebenen - Alltags-Luxus verzichten?&quot;

Den in unserer Gesellschaft &#252;blichen Luxus hat freilich nicht der Staat, sondern die Marktwirtschaft erzeugt. Aber das ist wirklich etwas anderes -  es passte nur grunds&#228;tzlich, weil jeder Euro, der nicht f&#252;r die wahren Aufgaben des Staates ausgegeben wird, sondern sinnlos verschleudert wird, diesen Wohlstand nat&#252;rlich mindert.

Ich meinte nicht Monika Griefahns F&#246;rderpolitik undemokratisch, sondern deine Meinung, bestimmten musikalischen Richtungen per Subventionskeule irgendwas anderes entgegensetzen zu wollen. Kultur in einer Demokratie sollte nicht durch Impulse aus der Politik gelenkt werden. Kultur muss aus der Gesellschaft heraus entstehen, ohne wenn und aber. Du vertritts offensichtlich das genaue Gegenteil und willst staatliche Lenkung. Das ist f&#252;r mich dann wirklich keine Kultur mehr, mit der ich mich identifizieren m&#246;chte, sondern letztlich irgendein mit Macht durchgedr&#252;ckter Scheiss, den ich toll finden kann oder nicht aber immer daf&#252;r blechen soll. Wozu denn? Was hab ich davon?

Es sind auch nicht blo&#223; diese zwei Millionen. Es geht eine Menge Geld drauf f&#252;r die Filmf&#246;rderung. Wozu? Damit Bully Herbig irgendeinen Klamauk drehen und sich dumm und d&#228;mlich dran verdienen kann? Toll! Welche kulturelle Bereicherung! Oder reden wir mal &#252;ber diese Quotenpl&#228;ne f&#252;r Radiosender. Wenn das keine extreme staatliche Intervention sein soll, was denn dann? Es sind eben nicht nur diese 2 Millionen, die sind nur der j&#252;ngste Ausdruck des selben Denkens, das hinter all diesen Dingen steht.

&quot;Bei dieser Geldvergabe gibt es doch nun vielmehr M&#246;glichkeiten der gesellschaftlichen Repr&#228;sentatur (unabh&#228;ngig von Kaufkraft), als sie der Markt bieten w&#252;rde&quot;

Ahja? Wenn ich mir f&#252;r 99 Cent einen Song runterlade, dann ist das undemokratischer, als wenn ich alle vier Jahre Griefahn und ihre Kulturausschuss-Kollegen und damit die voraussichtlich gef&#246;rderten kulturellen Str&#246;mungen w&#228;hlen kann? Erkl&#228;re mir bitte mal, wieso.

Von der steigenden Zahl von unter Creative-Commons-Lizenzen ver&#246;ffentlichter freier Musik ganz zu schweigen. Dort wird Musik ver&#246;ffentlicht, die nur davon lebt, dass sie etwas taugt. V&#246;llig frei von jeder weitergehenden Marktwirtschaft, aber eben auch und zum Gl&#252;ck frei von staatlicher F&#246;rderung. Sollte nicht eher so die Zukunft aussehen?

Und auch wenn f&#252;r dich zwei Millionen offenbar wirklich ein Pappenstiel zu sein scheinen, m&#252;ssen sie irgendwo her kommen. Angenommen, du wolltest so einen Betrag zur Produktion der deutschen Billy Talents ausgeben, woher w&#252;rdest du sie nehmen? Du machst es dir zu einfach, den Betrag klein zu reden, denn er muss trotzdem irgendwo her kommen. Also: Willst du die Steuern erh&#246;hen? Oder doch lieber Opel pleite gehen lassen? Vielleicht die Rente k&#252;rzen? Jede Ausgabe, auch wenns nur schlappe zwei Millionen sind, bedeutet Priorit&#228;ten zu setzen, dass ist doch klar. 

Freut mich, dass du liberale Elemente zul&#228;sst. Ich sehe es umgekehrt: Ohne Freiheit gibt es keine pluralistische Gesellschaft und der Liberalismus sollte schleunigst wieder ins Zentrum des politischen Denkens der Massen r&#252;cken, sich also vom Element zum Elementaren entwickeln, um den fiesesten Fehlentwicklungen dieser Zeit endlich entgegenwirken zu k&#246;nnen. Auch das ist aber ein anderes Thema.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erster Schritt? Naja. Es flie&#223;t eine ganze menge Geld in alle m&#246;glichen kulturellen Dinge, pbwohl immer wieder bewiesen wird, dass selbst wirklich gro&#223;artige Dinge wie etwa die Love Parade oder das Wacken Open Air auch von ganz allein entstehen und zu echten Exportschlagern deutscher Kultur werden k&#246;nnen, ohne dass ein paar Auserw&#228;hlte sie erst mit meinem Geld dazu machen m&#252;ssen. Es gibt keinen vern&#252;nftigen Grund, f&#252;r so etwas zwangsweise eingetriebenes Geld auszugeben.</p>
<p>Sch&#246;n f&#252;r dich, dass zwei Millionen Euro in deinen Augen einen &#8220;symbolischen Wert&#8221; darstellen. F&#252;r mich, der ich dann doch aus eher bescheidenen Verh&#228;ltnissen komme, ist dass mehr Kohle, als ich mir vorstellen kann und mich regt es ehrlich auf, wenn soviel Geld, dass weder Frau Griefahn noch dir oder mir geh&#246;rt, f&#252;r etwas ausgegeben wird, dass die paar Liebhaber dieser besonderen Musikform auch problemlos selbst ausgeben k&#246;nnten. Siehe Rayson, der von dieser F&#246;rderung &#252;berhaupt nichts h&#228;lt, obwohl er offenbar davon direkt profitieren wird.</p>
<p>Du schreibst, ohne eine v&#246;llig irre Musikf&#246;rderung blieben Talente &#8220;unausgepr&#228;gt&#8221;. Mir kommt es allerdings eher so vor, als blieben diese Talente h&#246;chstens ganz normale Menschen und keine Millionenschweren Stars. Ja und? Der Tag, an dem sich mit Musikaufnahmen an sich sowieso kein Geld mehr verdienen l&#228;sst, ist doch sowieso nicht mehr fern. Wieso sollte es denn im Interesse des Gemeinwohls sein, eine bestimmte Anzahl von professionellen und meiner Meinung nach hoffnungslos &#252;berbezahlten Musikern k&#252;nstlich zu erschaffen? </p>
<p>Wie passt es &#252;berhaupt zusammen, dass du zwar findest, dass Kunst im Allgemeinen und Musik im Besonderen nicht allein Spielb&#228;lle des Marktes sein sollten, du aber k&#252;nstlich mehr Musikern, Produzenten und dem ganzen Rattenschwanz zum (in jedem Fall wirtschaftlichen) Erfolg verhelfen willst? Warum sind f&#252;r dich denn Musiker nicht schon dann eine Bereicherung f&#252;r die Gesellschaft, wenn sie nebenbei eben auch noch einen normalen Beruf aus&#252;ben? Findest du diese Einstellung nicht ziemlich kommerziell? Ich schon.</p>
<p>&#8220;Oder m&#246;chtest du auf deinen &#8211; in unserer Gesellschaft als Standard beschriebenen &#8211; Alltags-Luxus verzichten?&#8221;</p>
<p>Den in unserer Gesellschaft &#252;blichen Luxus hat freilich nicht der Staat, sondern die Marktwirtschaft erzeugt. Aber das ist wirklich etwas anderes &#8211;  es passte nur grunds&#228;tzlich, weil jeder Euro, der nicht f&#252;r die wahren Aufgaben des Staates ausgegeben wird, sondern sinnlos verschleudert wird, diesen Wohlstand nat&#252;rlich mindert.</p>
<p>Ich meinte nicht Monika Griefahns F&#246;rderpolitik undemokratisch, sondern deine Meinung, bestimmten musikalischen Richtungen per Subventionskeule irgendwas anderes entgegensetzen zu wollen. Kultur in einer Demokratie sollte nicht durch Impulse aus der Politik gelenkt werden. Kultur muss aus der Gesellschaft heraus entstehen, ohne wenn und aber. Du vertritts offensichtlich das genaue Gegenteil und willst staatliche Lenkung. Das ist f&#252;r mich dann wirklich keine Kultur mehr, mit der ich mich identifizieren m&#246;chte, sondern letztlich irgendein mit Macht durchgedr&#252;ckter Scheiss, den ich toll finden kann oder nicht aber immer daf&#252;r blechen soll. Wozu denn? Was hab ich davon?</p>
<p>Es sind auch nicht blo&#223; diese zwei Millionen. Es geht eine Menge Geld drauf f&#252;r die Filmf&#246;rderung. Wozu? Damit Bully Herbig irgendeinen Klamauk drehen und sich dumm und d&#228;mlich dran verdienen kann? Toll! Welche kulturelle Bereicherung! Oder reden wir mal &#252;ber diese Quotenpl&#228;ne f&#252;r Radiosender. Wenn das keine extreme staatliche Intervention sein soll, was denn dann? Es sind eben nicht nur diese 2 Millionen, die sind nur der j&#252;ngste Ausdruck des selben Denkens, das hinter all diesen Dingen steht.</p>
<p>&#8220;Bei dieser Geldvergabe gibt es doch nun vielmehr M&#246;glichkeiten der gesellschaftlichen Repr&#228;sentatur (unabh&#228;ngig von Kaufkraft), als sie der Markt bieten w&#252;rde&#8221;</p>
<p>Ahja? Wenn ich mir f&#252;r 99 Cent einen Song runterlade, dann ist das undemokratischer, als wenn ich alle vier Jahre Griefahn und ihre Kulturausschuss-Kollegen und damit die voraussichtlich gef&#246;rderten kulturellen Str&#246;mungen w&#228;hlen kann? Erkl&#228;re mir bitte mal, wieso.</p>
<p>Von der steigenden Zahl von unter Creative-Commons-Lizenzen ver&#246;ffentlichter freier Musik ganz zu schweigen. Dort wird Musik ver&#246;ffentlicht, die nur davon lebt, dass sie etwas taugt. V&#246;llig frei von jeder weitergehenden Marktwirtschaft, aber eben auch und zum Gl&#252;ck frei von staatlicher F&#246;rderung. Sollte nicht eher so die Zukunft aussehen?</p>
<p>Und auch wenn f&#252;r dich zwei Millionen offenbar wirklich ein Pappenstiel zu sein scheinen, m&#252;ssen sie irgendwo her kommen. Angenommen, du wolltest so einen Betrag zur Produktion der deutschen Billy Talents ausgeben, woher w&#252;rdest du sie nehmen? Du machst es dir zu einfach, den Betrag klein zu reden, denn er muss trotzdem irgendwo her kommen. Also: Willst du die Steuern erh&#246;hen? Oder doch lieber Opel pleite gehen lassen? Vielleicht die Rente k&#252;rzen? Jede Ausgabe, auch wenns nur schlappe zwei Millionen sind, bedeutet Priorit&#228;ten zu setzen, dass ist doch klar. </p>
<p>Freut mich, dass du liberale Elemente zul&#228;sst. Ich sehe es umgekehrt: Ohne Freiheit gibt es keine pluralistische Gesellschaft und der Liberalismus sollte schleunigst wieder ins Zentrum des politischen Denkens der Massen r&#252;cken, sich also vom Element zum Elementaren entwickeln, um den fiesesten Fehlentwicklungen dieser Zeit endlich entgegenwirken zu k&#246;nnen. Auch das ist aber ein anderes Thema.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Julian</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2008/11/21/monika-griefahn-loest-das-jazz-problem/comment-page-1/#comment-3593</link>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 00:16:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.jan-filter.de/?p=1981#comment-3593</guid>
		<description>Jan, 
danke f&#252;r die schnelle Antwort! Einige deiner Aspekte kann ich sehr wohl nachvollziehen. Allerdings sehe ich den ein oder anderen Punkt als etwas problematisch an:
@1. Ich denke, dass Monika damit einen ersten Schritt in Richtung Musikf&#246;rderung getan hat. Dass sie vorerst nur Impro-Jazz unterst&#252;tzen m&#246;chte,  dass habe ich durchaus verstanden. Es geht um den &quot;Ersten Schritt&quot;, den symbolischen Wert.
@ 2. Inwiefern, Billy Talent von dem kanadischen Musikfond profitiert hat, dar&#252;ber vermag ich nicht zu urteilen. Wesentlich ist doch, dass es viele Talente in der Gesellschaft gibt, die unausgepr&#228;gt bleiben. Bands, die sich nicht im gro&#223;en Stil formieren k&#246;nnen, weil sie keinen Anreiz sehen. Ein Musikfond bietet hier neben finanzieller Unterst&#252;tzung einen symbolischen Wert. Er bietet Gelegenheiten an, sein Talent zu entfalten, anderen mitzuteilen. Es geht mir nicht um Billy Talent. Es geht mir darum, zu vermeiden, dass es nur eine kleine Auswahl von K&#252;nstlern in die &#214;ffentlichkeit schafft, die es ggf. nur durch Beziehungen und unternehmerische Leistung erreichen konnten. Es ist doch wunderbar, wenn ein breiteres k&#252;nstlerisches Spektrum unabh&#228;ngig von Marktmechanismen den Sprung schafft und unsere Gesellschaft bereichert. Kunst und Kultur sehe ich nicht als reines Marktgut an.
@ 3. a.) Priorit&#228;t?? Ich glaube, dass weder Kanada, noch Deutschland die Musikf&#246;rderung als oberste Priorit&#228;t ansehen oder st&#228;rker priorisieren als den Kampf gegen Armut und Hunger!
b.) ich gebe dir recht, dass 100 Mio.$ nur f&#252;r Musik eine enorme Summe sind, vor allen Dingen f&#252;r einen nicht gerade unglaublich bev&#246;lkerunsreichen Staat wie Kanada. Ich wollte hier jedoch ein Beispiel nennen und zeigen, als wie wichtig andere Staaten (und damit auch anscheinend deren B&#252;rger) dieses Thema ansehen.
c.) Monika ist nun einmal als Mitglied und Sprecherin verschiedener Aussch&#252;sse f&#252;r Kultur und Medien f&#252;r genau diese Themen und nicht f&#252;r die grausamen Entwicklung in der Dritten Welt zust&#228;ndig. Wir sollten uns hier lieber an Heidemarie Wieczorek-Zeul oder IGOs, wie die EU oder die UN, wenden. Geld wird in vielen anderen Bereichen verschleudert, z.B. der &quot;gro&#223;artigen&quot; Agrar-Subventionierung, oder der Zwangsliberalisierung und der damit leider verbundenen Ausbeutung der Entwicklungsl&#228;nder durch Weltbank, IWF und Co., Aber das ist ein anderes Thema und sollte es auch sein. Ich denke schlicht, dass man nicht zwei Paar verschiedene Schuh&#039; vergleichen sollte. Oder m&#246;chtest du auf deinen - in unserer Gesellschaft als Standard beschriebenen - Alltags-Luxus verzichten?
@ 4.) &quot;Das ist [...] undemokratisch&quot; - Dass ich unserem politischen System auch mehr direkte Demokratie w&#252;nsche, sei dahingestellt, aber das Handeln unserer demokratisch gew&#228;hlten Repr&#228;sentanten als undemokratisch zu beurteilen, halte ich f&#252;r problematisch. Wir, als Volk, haben die M&#246;glichkeit ein n&#228;chstes Mal anders zu w&#228;hlen, selbst politisch aktiv zu werden (was du mit diesem Blog tust und was ich &#252;brigens sehr sch&#228;tze), gar zu demonstrieren etc. Aber das Volk scheint damit d&#039;accord zu sein. Au&#223;erdem reden wir doch nicht von einer extremistischen Organisation, die unberechenbar und volkommen sinnfrei handelt und das Volk entm&#252;ndigt. Bei dieser Geldvergabe gibt es doch nun vielmehr M&#246;glichkeiten der gesellschaftlichen Repr&#228;sentatur (unabh&#228;ngig von Kaufkraft), als sie der Markt bieten w&#252;rde. Den Staat - als Institutionlisierung unserer Gesellschaft - in diesem (nun, ich wage bei 2 Mio. € im Vergleich zu 82 Mio. B&#252;rgern und Gesamtausgaben von rund 1.170 Milliarden €  zu sagen) banalen Fall fast als Monster daruzstellen und Moika &quot;massive staatliche Interventionen&quot; vorzuwerfen, halte ich f&#252;r &#228;u&#223;erst &#252;bertrieben und grenzt f&#252;r mich fast ans L&#228;cherliche.
Deine Frage, wo gek&#252;rzt werden sollte, um diese &quot;enormen&quot; nocht nicht einmal 2,5 Cent pro Kopf aufzuwenden, ist ein anderes Thema, das meines Erachtens nach, den Rahmen dieses Kommentars sprengen w&#252;rde (was - verzeihe mir - wahrscheinlich eh schon kurz davor ist zu geschehen).   

Wie dem auch sei, ich finde dein Engagement in diesem alternativen unabh&#228;ngigen Blog klasse und m&#246;chte mich f&#252;r deine Gedankenanregung bedanken. Abschlie&#223;end m&#246;chte ich (um nicht wieder als Kommunist, Sozialist oder derlgeichen abgestempelt zu werden) noch kurz bemerken, dass ich liberale Elemente durchaus f&#252;r sehr vern&#252;nftig halte, jedoch extreme Auswucherungen generell als ungeeignet f&#252;r unsere pluralistische Gesellschaft und Demokratie halte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jan,<br />
danke f&#252;r die schnelle Antwort! Einige deiner Aspekte kann ich sehr wohl nachvollziehen. Allerdings sehe ich den ein oder anderen Punkt als etwas problematisch an:<br />
@1. Ich denke, dass Monika damit einen ersten Schritt in Richtung Musikf&#246;rderung getan hat. Dass sie vorerst nur Impro-Jazz unterst&#252;tzen m&#246;chte,  dass habe ich durchaus verstanden. Es geht um den &#8220;Ersten Schritt&#8221;, den symbolischen Wert.<br />
@ 2. Inwiefern, Billy Talent von dem kanadischen Musikfond profitiert hat, dar&#252;ber vermag ich nicht zu urteilen. Wesentlich ist doch, dass es viele Talente in der Gesellschaft gibt, die unausgepr&#228;gt bleiben. Bands, die sich nicht im gro&#223;en Stil formieren k&#246;nnen, weil sie keinen Anreiz sehen. Ein Musikfond bietet hier neben finanzieller Unterst&#252;tzung einen symbolischen Wert. Er bietet Gelegenheiten an, sein Talent zu entfalten, anderen mitzuteilen. Es geht mir nicht um Billy Talent. Es geht mir darum, zu vermeiden, dass es nur eine kleine Auswahl von K&#252;nstlern in die &#214;ffentlichkeit schafft, die es ggf. nur durch Beziehungen und unternehmerische Leistung erreichen konnten. Es ist doch wunderbar, wenn ein breiteres k&#252;nstlerisches Spektrum unabh&#228;ngig von Marktmechanismen den Sprung schafft und unsere Gesellschaft bereichert. Kunst und Kultur sehe ich nicht als reines Marktgut an.<br />
@ 3. a.) Priorit&#228;t?? Ich glaube, dass weder Kanada, noch Deutschland die Musikf&#246;rderung als oberste Priorit&#228;t ansehen oder st&#228;rker priorisieren als den Kampf gegen Armut und Hunger!<br />
b.) ich gebe dir recht, dass 100 Mio.$ nur f&#252;r Musik eine enorme Summe sind, vor allen Dingen f&#252;r einen nicht gerade unglaublich bev&#246;lkerunsreichen Staat wie Kanada. Ich wollte hier jedoch ein Beispiel nennen und zeigen, als wie wichtig andere Staaten (und damit auch anscheinend deren B&#252;rger) dieses Thema ansehen.<br />
c.) Monika ist nun einmal als Mitglied und Sprecherin verschiedener Aussch&#252;sse f&#252;r Kultur und Medien f&#252;r genau diese Themen und nicht f&#252;r die grausamen Entwicklung in der Dritten Welt zust&#228;ndig. Wir sollten uns hier lieber an Heidemarie Wieczorek-Zeul oder IGOs, wie die EU oder die UN, wenden. Geld wird in vielen anderen Bereichen verschleudert, z.B. der &#8220;gro&#223;artigen&#8221; Agrar-Subventionierung, oder der Zwangsliberalisierung und der damit leider verbundenen Ausbeutung der Entwicklungsl&#228;nder durch Weltbank, IWF und Co., Aber das ist ein anderes Thema und sollte es auch sein. Ich denke schlicht, dass man nicht zwei Paar verschiedene Schuh&#8217; vergleichen sollte. Oder m&#246;chtest du auf deinen &#8211; in unserer Gesellschaft als Standard beschriebenen &#8211; Alltags-Luxus verzichten?<br />
@ 4.) &#8220;Das ist [...] undemokratisch&#8221; &#8211; Dass ich unserem politischen System auch mehr direkte Demokratie w&#252;nsche, sei dahingestellt, aber das Handeln unserer demokratisch gew&#228;hlten Repr&#228;sentanten als undemokratisch zu beurteilen, halte ich f&#252;r problematisch. Wir, als Volk, haben die M&#246;glichkeit ein n&#228;chstes Mal anders zu w&#228;hlen, selbst politisch aktiv zu werden (was du mit diesem Blog tust und was ich &#252;brigens sehr sch&#228;tze), gar zu demonstrieren etc. Aber das Volk scheint damit d&#8217;accord zu sein. Au&#223;erdem reden wir doch nicht von einer extremistischen Organisation, die unberechenbar und volkommen sinnfrei handelt und das Volk entm&#252;ndigt. Bei dieser Geldvergabe gibt es doch nun vielmehr M&#246;glichkeiten der gesellschaftlichen Repr&#228;sentatur (unabh&#228;ngig von Kaufkraft), als sie der Markt bieten w&#252;rde. Den Staat &#8211; als Institutionlisierung unserer Gesellschaft &#8211; in diesem (nun, ich wage bei 2 Mio. € im Vergleich zu 82 Mio. B&#252;rgern und Gesamtausgaben von rund 1.170 Milliarden €  zu sagen) banalen Fall fast als Monster daruzstellen und Moika &#8220;massive staatliche Interventionen&#8221; vorzuwerfen, halte ich f&#252;r &#228;u&#223;erst &#252;bertrieben und grenzt f&#252;r mich fast ans L&#228;cherliche.<br />
Deine Frage, wo gek&#252;rzt werden sollte, um diese &#8220;enormen&#8221; nocht nicht einmal 2,5 Cent pro Kopf aufzuwenden, ist ein anderes Thema, das meines Erachtens nach, den Rahmen dieses Kommentars sprengen w&#252;rde (was &#8211; verzeihe mir &#8211; wahrscheinlich eh schon kurz davor ist zu geschehen).   </p>
<p>Wie dem auch sei, ich finde dein Engagement in diesem alternativen unabh&#228;ngigen Blog klasse und m&#246;chte mich f&#252;r deine Gedankenanregung bedanken. Abschlie&#223;end m&#246;chte ich (um nicht wieder als Kommunist, Sozialist oder derlgeichen abgestempelt zu werden) noch kurz bemerken, dass ich liberale Elemente durchaus f&#252;r sehr vern&#252;nftig halte, jedoch extreme Auswucherungen generell als ungeeignet f&#252;r unsere pluralistische Gesellschaft und Demokratie halte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2008/11/21/monika-griefahn-loest-das-jazz-problem/comment-page-1/#comment-3587</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 22:13:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.jan-filter.de/?p=1981#comment-3587</guid>
		<description>Julian,

1. geht es nicht um den Aufbau neuer Bands, sondern um die F&#246;rderung von Auftritten, weil Impro-Jazz nur live funktioniert.

2. glaubst du doch nicht im Ernst, dass Billy Talent aufgrund bescheuerter staatlicher F&#246;rderung weltber&#252;hmt geworden sind und nicht aufgrund ihres besonderen Stils und ausgesprochen geiler Mucke.

3. finde ich 100 Millionen Dollar nur f&#252;r Musik beeindruckend beh&#228;mmert in einer Welt, in der t&#228;glich Kinder verhungern. Was f&#252;r Priorit&#228;ten setzt ein solcher Staat denn da? Wenn er ohnehin wegen allem und jedem intervenieren will, warum dann nicht wenigstens in Bereichen, wo das einen Sinn hat?

4. ist es das beste Beispiel, warum Staat sich eben nicht um Kultur k&#252;mmern sollte, wenn du damit anf&#228;ngst, gewissen Trends entgegenzuwirken. Das ist nicht nur undemokratisch und obrigkeitsstaatlich gedacht, sondern damit sprichst du jungen Leuten, die eben solche Musik (die mir zugegebenerma&#223;en ebenfalls &#252;berhaupt nichts gibt) m&#246;gen, jeden eigenen Geschmackssinn ab.

Letzteres allerdings hat bisher immer daf&#252;r gesorgt, dass die jeweils verteufelten Musikrichtungen und -arten und Bands (dazu geh&#246;rte wohl zum Beispiel auch mal der Jazz, sp&#228;ter dann Rock n Roll und noch sp&#228;ter Punkrock) erst recht sexy wurden.

Musik ist Geschmackssache. Genau wie Kunst. Aus beidem sollte sich der Staat tunlichst raushalten, h&#246;chstens mit der Ausnahme, bedeutende Kunstwerke zu erhalten, wenn das sonst niemand t&#228;te.

Monika Griefahns Kulturpolitik ist allerdings ziemlich gekennzeichnet durch massive staatliche Interventionen. Ist noch nicht lange her, dass sie eine der gr&#246;&#223;ten Verfechterinnen dieser saubl&#246;den Deutsch-Quoten-Regelung war, die dann Gott sei Dank gescheitert ist (ich glaube und hoffe, an der Pressefreiheit...).

Aber nun gut, du scheinst das alles so in Ordnung zu finden und w&#252;rdest gerne noch mehr Geld in Impro-Jazz stecken. Darf man fragen, wieviel denn so in etwa und welche Dinge du daf&#252;r streichen w&#252;rdest? HartzIV k&#252;rzen, vielleicht? Oder doch lieber Steuern hoch? Geht ja immerhin um eine wichtige Aufgabe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Julian,</p>
<p>1. geht es nicht um den Aufbau neuer Bands, sondern um die F&#246;rderung von Auftritten, weil Impro-Jazz nur live funktioniert.</p>
<p>2. glaubst du doch nicht im Ernst, dass Billy Talent aufgrund bescheuerter staatlicher F&#246;rderung weltber&#252;hmt geworden sind und nicht aufgrund ihres besonderen Stils und ausgesprochen geiler Mucke.</p>
<p>3. finde ich 100 Millionen Dollar nur f&#252;r Musik beeindruckend beh&#228;mmert in einer Welt, in der t&#228;glich Kinder verhungern. Was f&#252;r Priorit&#228;ten setzt ein solcher Staat denn da? Wenn er ohnehin wegen allem und jedem intervenieren will, warum dann nicht wenigstens in Bereichen, wo das einen Sinn hat?</p>
<p>4. ist es das beste Beispiel, warum Staat sich eben nicht um Kultur k&#252;mmern sollte, wenn du damit anf&#228;ngst, gewissen Trends entgegenzuwirken. Das ist nicht nur undemokratisch und obrigkeitsstaatlich gedacht, sondern damit sprichst du jungen Leuten, die eben solche Musik (die mir zugegebenerma&#223;en ebenfalls &#252;berhaupt nichts gibt) m&#246;gen, jeden eigenen Geschmackssinn ab.</p>
<p>Letzteres allerdings hat bisher immer daf&#252;r gesorgt, dass die jeweils verteufelten Musikrichtungen und -arten und Bands (dazu geh&#246;rte wohl zum Beispiel auch mal der Jazz, sp&#228;ter dann Rock n Roll und noch sp&#228;ter Punkrock) erst recht sexy wurden.</p>
<p>Musik ist Geschmackssache. Genau wie Kunst. Aus beidem sollte sich der Staat tunlichst raushalten, h&#246;chstens mit der Ausnahme, bedeutende Kunstwerke zu erhalten, wenn das sonst niemand t&#228;te.</p>
<p>Monika Griefahns Kulturpolitik ist allerdings ziemlich gekennzeichnet durch massive staatliche Interventionen. Ist noch nicht lange her, dass sie eine der gr&#246;&#223;ten Verfechterinnen dieser saubl&#246;den Deutsch-Quoten-Regelung war, die dann Gott sei Dank gescheitert ist (ich glaube und hoffe, an der Pressefreiheit&#8230;).</p>
<p>Aber nun gut, du scheinst das alles so in Ordnung zu finden und w&#252;rdest gerne noch mehr Geld in Impro-Jazz stecken. Darf man fragen, wieviel denn so in etwa und welche Dinge du daf&#252;r streichen w&#252;rdest? HartzIV k&#252;rzen, vielleicht? Oder doch lieber Steuern hoch? Geht ja immerhin um eine wichtige Aufgabe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Julian</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2008/11/21/monika-griefahn-loest-das-jazz-problem/comment-page-1/#comment-3582</link>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 20:39:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.jan-filter.de/?p=1981#comment-3582</guid>
		<description>Nun ja, recht interessant. Finde ich eigentlich gut, dass Gelder endlich daf&#252;r aufgewendet werden, denn in Sachen Musik haben wir recht gro&#223;en Aufholbedarf. Ein gutes Beispiel in diesem Fall ist Kanada. Hier werden rund 100 Mio.$ f&#252;r die Musikk&#252;nstler aufgewendet (http://fm4.orf.at/ondrusova/215363 --&gt; sehr interessanter Bericht, der zeigt wie modern und erfolgreich ein Staat in Sachen Musikf&#252;rderung sein kann). Und das mit gro&#223;en Erfolg. Bands wie Billy Talent machen auf der ganzen Welt Karriere und bringen &#252;ber Steuern wieder eine ganze Menge zur&#252;ck in die Gesellschaft, geschweig der Aufwertung und der Anerkennung die das Land gewinnt. Au&#223;erdem kann der Staat so die Jugend und die K&#252;nstler unterst&#252;tzen und Trends à la Aggro-Berlin entgegenwirken. Ich bin allerdings auch nicht ganz mit Monika einverstanden. 2 Mio.€ ist ein Witz gemessen an den vielen K&#252;nstlern und den sonstigen Ausgaben.
Aber danke f&#252;r die Info. Ich finde es gut, dass Monik daf&#252;r Engagement zeigt. Werde ich gleich mal weitergeben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ja, recht interessant. Finde ich eigentlich gut, dass Gelder endlich daf&#252;r aufgewendet werden, denn in Sachen Musik haben wir recht gro&#223;en Aufholbedarf. Ein gutes Beispiel in diesem Fall ist Kanada. Hier werden rund 100 Mio.$ f&#252;r die Musikk&#252;nstler aufgewendet (<a href="http://fm4.orf.at/ondrusova/215363" rel="nofollow">http://fm4.orf.at/ondrusova/215363</a> &#8211;&gt; sehr interessanter Bericht, der zeigt wie modern und erfolgreich ein Staat in Sachen Musikf&#252;rderung sein kann). Und das mit gro&#223;en Erfolg. Bands wie Billy Talent machen auf der ganzen Welt Karriere und bringen &#252;ber Steuern wieder eine ganze Menge zur&#252;ck in die Gesellschaft, geschweig der Aufwertung und der Anerkennung die das Land gewinnt. Au&#223;erdem kann der Staat so die Jugend und die K&#252;nstler unterst&#252;tzen und Trends à la Aggro-Berlin entgegenwirken. Ich bin allerdings auch nicht ganz mit Monika einverstanden. 2 Mio.€ ist ein Witz gemessen an den vielen K&#252;nstlern und den sonstigen Ausgaben.<br />
Aber danke f&#252;r die Info. Ich finde es gut, dass Monik daf&#252;r Engagement zeigt. Werde ich gleich mal weitergeben!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2008/11/21/monika-griefahn-loest-das-jazz-problem/comment-page-1/#comment-3547</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 20:06:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.jan-filter.de/?p=1981#comment-3547</guid>
		<description>Als Liebhaber diverser Spielarten des Jazz kann ich nur sagen: Recht hast du.

&lt;blockquote&gt;„Das k&#252;nstlerische Engagement der Veranstalter und Initiativen, von denen viele sogar ehrenamtlich arbeiten, muss wieder mehr gesch&#228;tzt und gef&#246;rdert werden.&lt;/blockquote&gt;

Warum &lt;b&gt;muss&lt;/b&gt; es das? Es &lt;b&gt;kann&lt;/b&gt;, und zwar von denen, die sowas toll finden. Aber nicht von einigen Funktion&#228;ren mit den Geldern derer, die es nicht toll finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Liebhaber diverser Spielarten des Jazz kann ich nur sagen: Recht hast du.</p>
<blockquote><p>„Das k&#252;nstlerische Engagement der Veranstalter und Initiativen, von denen viele sogar ehrenamtlich arbeiten, muss wieder mehr gesch&#228;tzt und gef&#246;rdert werden.</p></blockquote>
<p>Warum <b>muss</b> es das? Es <b>kann</b>, und zwar von denen, die sowas toll finden. Aber nicht von einigen Funktion&#228;ren mit den Geldern derer, die es nicht toll finden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

