Nov 30 2008
Legales Kiffen oder nicht?
Die Schweizer dürfen sowas grade selbst entscheiden, bei uns müssen sich Bürger irgendwo parteipolitisch engagieren, um wirklich was zu bewegen. Es geht um die aus meiner Sicht ausgesprochen banale Frage, ob der Staat oder wir selbst zu entscheiden haben, ob wir Cannabisdrogen konsumieren wollen oder nicht.
Warum diese Frage für mich banal ist? Weil ich sie mit der einfachen Gegenfrage, warum wir dass denn nicht selbst entscheiden dürfen sollten, für mich abschließend zu beantworten pflege.
Meine Erfahrungen mit Cannabis sind ausgesprochen beschränkt. Ich habs mal versucht, hatte aber das Gefühl fast dran zu ersticken. Ich bin nunmal Nichtraucher und vertrage Rauch, den ich inhaliere einfach nicht. Ernsthaft versucht hab ichs danach nie wieder.
Zu keinem Zeitpunkt kam mir das Zeug auch nur ansatzweise gefährlich vor. Ja sicher, da kann man dolle Studien aus dem Hut zaubern, die diesen Eindruck widerlegen.
Aber wieviele Alkoholiker gibt es denn und trotzdem würde niemand auf die Idee kommen, Bier zu verbieten. Wäre ja auch Wahnsinn, auch wenn ich davon überzeugt wäre, dass Bier oder Alkohol insgesamt als neue Erfindung unter Umständen wirklich sofort wieder verboten würden, jedenfalls in diesem Land.
Aber deswegen muss ich solches Denken natürlich nicht für richtig halten. Immerhin ist es meine Gesundheit, die ich mir ruiniere und ich bin schon der Meinung, dass ich grundsätzlich jedes Recht habe, mich mit allem zuzudröhnen, was mir gefällt. Mit den Folgen muss ich dann natürlich auch leben aber wen außer mir geht das etwas an? Direkte Mitmenschen mal ausgeschlossen aber auch das ist ja nunmal Privatsache.
Mir ist klar, dass man mit der Begründung so ziemlich alle Drogen legalisieren müsste, die es gibt. Würde mich persönlich auch nicht weiter stören, schließlich könnte ich ja auch jetzt schon, Verbote hin oder her, alles Mögliche und Unmögliche kaufen und ausprobieren und tue es nicht. Warum sollte ich mich anders verhalten, wenn es legal wäre?
Bei dem ganzen wirklich schnell süchtig machendem Zeug sehe ich aber noch ein, dass man versucht, die Dummheit der Menschen mit extremen staatlichen Maßnahmen (denn eine solche ist nunmal jedes Verbot) auszugleichen.
Cannabis aber macht nicht sofort süchtig. Dazu kenne ich dann doch zu viele, die es mal ausprobiert haben und eben nicht zu Canabisabhängigen geworden sind. Alkoholiker dagegen kenne ich eine ganze Menge. Und Nikontinsüchtige noch viel mehr und ich habe mehr als einmal erlebt, wie schwer, ja fast unmöglich es zu sein scheint, das Rauchen aufzugeben.
Daraus kann man natürlich auch den Schluss ziehen, eine insgesamt härtere Drogenpolitik zu fahren, wie es die Politspießer aller Parteien ja Teilweise auch gerne sehen würden. Das wäre immerhin konsequent.
Das Recht auf Colakorn zu gewähren und gleichzeitig Cannabis-”Plantagen” polizeilich vernichten zu wollen und den Handel mit dem Zeug unter Strafe zu stellen, ist es aber nicht.
Da ich mich auf so gut wie jedem Gebiet so konsequent wie möglich festzulegen versuche und auch in 10 Jahren noch in aller Öffentlichkeit ein Bier trinken dürfen will (obwohl ich davon ausgehen muss, dass ich da leider ausgesprochen optimistisch bin), kann ich überhaupt nicht anders, als ein andauerndes Verbot von Canabisdrogen sinnlos, unliberal, inkonsequent und insgesamt eben schlicht falsch zu finden.
Was ansonsten geschätzte Kollegen aus dem liberalen Lager dazu bringt, diese Ansicht nicht zu teilen, erschließt sich mir nicht.
Außer der Tatsache vielleicht, dass man wählergruppenstrategisch natürlich gefahrläuft, all die vielen Spießer zu verschrecken, die die FDP eben auch wählen. Das wiederum finde ich sogar einigermaßen legitim, nur gingen bei mir schon immer Grundprinzipien weit vor strategischen Überlegungen. Da bin ich Schwein.
23 Kommentare












Ich habe lange gekifft, tue es nicht mehr und bin doch für die Legalisierung.
Angesichts solcher Beiträge mahne ich gerade deswegen zu differenzierter Betrachtung!
Die Entscheidung des Einzelnen ist von vielen Faktoren beeinflusst. In Bezug auf den Konsum aller Drogen (auch i.w.S.) eben auch von Verfügbarkeit und Legalität.
Legales Cannabis wird problemlos verfügbar (ohne Steuer fast billiger als Tabak), damit gibt es mehr Menschen die kiffen als jetzt: ob sich dann die Aussage “ich kenne keinen Canbis-abhängigen, aber eine Menge Alkoholiker” noch aufrecht halten ließe ist zumindest erstmal fraglich. Die Niederlande allein bieten dazu schon divergierende Studien (typisch Studien).
Cannabis macht (ähnlich Kippen) vor allem psychisch abhängig und vor allem solche die dadurch “fliehen” wollen. Ich glaube das mit dem Rauchen vergleichen zu können: Man kann nicht damit aufhören, bis man die Gründe dafür erfolgreich bekämpft hat. Die sind aber schwer auszumachen (weil i.d.R. eingebildet), einzugestehen und nichtig zu machen. Deswegen ist es sehr schwer, gerade Kiffern im Suchtfall zu helfen. Alkohol macht – das ist nachgewiesen- relativ spät und dann physisch abhängig: dadurch kann durch einen Entzug schon viel bewirkt werden. Alkoholkonsum bewirkt (meines Wissens) eben nichts in den “Belohnungszentren” des Gehirns.
Daher lassen sich meines Erachtens Alkohol und Cannabis nicht vergleichen: eher ließe sich THC mit Nikotin vergleichen. Beides halte ich für nicht schädlich genug, um es zu verbieten.
Sog. harte Drogen können u.U. sofort süchtig machen und führen dann zur “Zerstörung” des Nutzers. Je härter desto sicherer. Man kann jetzt natürlich Grenzziehungen von LSD, Speed, Koks, Crack und schließlich Heroin diskutieren: aber ich oute mich in der Beziehung als Illiberaler: Ich traue nicht dem 40-jährigen und schon gar nicht dem 16-jährigen zu, in dem Moment in der die positiven Aspekte der Droge akut locken (Vergessen, gut drauf sein, Leistungsfähigekit, etc.) jedesmal die volle Konsequenz der Entscheidung zu berücksichtigen. Insbesondere wenn diese Droge auch noch beworben wird (was bei Legalisierung auf die ein oder andere Art passieren wird und dann auch möglich sein sollte). Ich sehe das Verbot eher als Hilfestellung, die der Einzelne in der Versuchungssituation geboten bekommt. Es ist die Aussage der Gemeinschaft: “Wir haben es geprüft und für schlecht befunden”.
Ja, ich weiß! Gerade diese Argumentation mag Liberalen arg dünn vorkommen: Aber nur durch ein Verbot ist dieses (in Bezug auf harte Drogen doch als sinnvoll erachtetes?!) Votum wirklich in der relevanten Situation an die relevante Person zu vermitteln. Wie viele Leute würden, wenn möglich, nach einem Scheißtag in die dann “echte” Fixerstube gehen? Ich out mich hier ob meines illiberalen Menschenbildes und sage viel zu viele! Und von der Volkswirtschaft rede ich gar nicht!
Was Alkoholverbote angeht so ist das natürlich großer Schwachsinn! Wenn man aber dagegen redet oder auch nur polemisiert sollte man zwischen brantweinhaltigen und anderen Alkoholika unterscheiden. Beides kann natürlich zu Alkoholismus führen, bei ersterem ist aber die Wahrscheinlichkeit weit überproportional höher.
Im Großen und Ganzen gebe ich dir völlig Recht. Ob allerdings staatliche Verbote wirklich die von dir wahrgenommene extreme Warnwirkung haben, wage ich zu bezweifeln. Es wundert mich, wie du als “Ex-Kiffer” darauf kommst, wo du doch offenbar selbst lange Zeit auf Verbote nichts gegeben hast. Nun ist Kiffen nicht Koksen aber es war jawohl kaum der Staat mit seiner Verbotspolitik, der dir eingeflüstert hat, das Kiffen weniger gefährlich ist, oder?
@Jan: und wie ist Dein Statement zum Thema Cannabis-Verkauf/Cannabis-Handel? Sollte der Deiner Meinung nach auch für alle legal möglich sein?
@ Jan
Das verstehe ich jedenfalls unter einer Legalisierung, ja. Andernfalls würde man ja Menschen zu illegalen Handlungen zwingen, um an diese Rauschmittel ranzukommen. Was sollte es bringen, den Handel damit zu verbieten?
Dieses “für alle” würde ich allerdings auf Erwachsene beschränken.
Sehr cooler text!
erinnert mich im übrigen sehr an den letzten lako- und auch da habe ich die argumente der prohibitionisten (einstiegsdroge, blabla) nicht nachvollziehen können. zumal diese argumente vielmehr einem reflex entsprachen als von liberaler vernunft geleitet zu sein.
Jo, unseren letzten Landeskongress hatte ich indirekt auch ansprechen wollen, ohne ihn explizit zu nennen. Dass Liberale über so eine Frage überhaupt diskutieren müssen, habe ich schon als irgendwie irreal empfunden;)
Also ich würde es auch nicht gut finden,wenn Cannabis legalisiert werden würde und auf dem LaKo in Niedersachsen fehlten leider zwei Stimmen gegen die Legalisierung, um die Mehrheit zu erreichen.
Jedoch habe ich die ganze Abstimmung allein schon aus dem Grund nicht verstanden,dass auf Bundesebene schon gegen diesen Antrag gestimmt wurde.
Um nochmal auf meine eigene Meinung zurück zu kommen, ich denke,dass es schon einen Unterschied zwichen zB Alkohol oder Nikotin und Cannabis gibt. Ein Unterschied sind zum Beispiel auch die Spätfolgen des Cannabiskonsums, wie beispielsweise Lungenkrebs,welcher deutlich häufiger nach Cannabiskonsum als nach Nikotinkonsum auftaucht,da der Rauch beim Kiffen stärker inhalliert wird und weil er mehr Krebserregende Stoffe enthält. Langfristig solle man bei erhöhtem Konsum durch die Legalisierung also auch an die Belastung des Gesundheitssystems denken, aber nicht nur wegen der Gefahr von Lungenkrebs, sondern auch auf Grund der Suchtbehandlung und der Behandlung von psychischen Schäden.
Es ging dabei darum, sich der Bundes-Beschlusslage anzuschließen. Da JuLi-Beschlüsse leider eher selten direkt in Gesetze umgewandelt werden, spielt es schon eine Rolle, welche Beschlusslagen auf welcher Ebene bestehen, denke ich.
Ob das ständig wiederkehrende Cannabis-Debatten sinnvoller macht, darüber kann man natürlich streiten. Ich würde mich meistens auch lieber mit Dingen beschäftigen, die mich wirklich betreffen, als mit theoretischen Grundsatzdebatten, was Liberalismus ist und was nicht. Und aus meiner Sicht hat diese Frage damit leider einiges zu tun.
“Ein Unterschied sind zum Beispiel auch die Spätfolgen des Cannabiskonsums, wie beispielsweise Lungenkrebs,welcher deutlich häufiger nach Cannabiskonsum als nach Nikotinkonsum auftaucht,da der Rauch beim Kiffen stärker inhalliert wird und weil er mehr Krebserregende Stoffe enthält. ”
Und ich wette, Nikotin verursacht auch häufiger Lungenkrebs als zum Beispiel Bier. Mentolzigaretten sind, soweit ich weiß, auch weit gefährlicher als normale Zigaretten und überhaupt könnte ich mir jetzt hunderte von Sachen ausdenken, die alle schlimmer als Cannabis sind, aber trotzdem erlaubt.
Die Frage ist, ob das der richtige Maßstab ist. Darf man anderen, also erwachsenen, mündigen, selbstständigen und – das ist eigentlich der wichtigste Punkt – freien Menschen, für deren Freiheit sich vor allem Liberale konsequent einsetzen sollten, vorschreiben, wie gefährlich sie leben dürfen?
Drogen und Genussmittel sind eben nichts, dass der Gesundheit förderlich sein muss. Jetzt sagst du “aber die Belastung des Gesundheitssystems!” und hast damit gewiss nicht unrecht.
Meine Antworten darauf sind a), dass unser Gesundheitssystem wenn es nach mir ginge weniger auf eine erzwungene Solidargemeinschaft aufbauen würde, als das der Fall ist und dass dann eben für persönlich eingegangene Gesundheitsrisiken eben etwas mehr Eigenverantwortung übernommen werden müsste, als das jetzt der Fall ist. Und b) wird das Gesundheitsystem, das wirst du vielleicht noch besser wissen als ich, noch durch ganz andere Faktoren ganz erheblich belastet. Ich nenne einfach mal, keine Ahnung warum mir ausgerechnet das einfällt, Fussball;)
Überleg dir also gut, ob du Belastungen des Gesundheitssystems durch bestimmte Privatangelegenheiten wirklich als Argument verwenden möchtest, denn das könnte irgendwann komische Konsequenzen nach sich ziehen, die ich nicht will und die dir wahrscheinlich noch weniger passen.
Letztlich läuft es aber immer darauf hinaus, ob die Allgemeinheit so weit in die Privatsphäre Einzelner eingreifen dürfen sollte, wie sie es im Fall des Cannabis-Konsums tut. Und da bin ich im Zweifel für eine liberale Linie.
Ich bin der Meinung, dass es jedem selbst überlassen sein sollte, ob man solch eine “sanfte” Droge zu sich nehmen möchte oder nicht. Allerdings sollte dies auf die privaten 4 Wände beschränkt sein – jedoch legal. Denn andere Menschen wollen nicht unbedingt den Qualm einatmen – genauso wie bei dem normalen Zigarettenrauch.
Letztendlich könnte man auch bei Alkohol sagen, dass es eine schlimme Droge ist. Jedoch ist Marihuana weitaus weniger schädlich als Alkohol – in geringen Maßen natürlich!
@greta
es gibt aus liberaler sicht, keinen(!) vernünftigen grund gegen die liberalisierung und legalisierung von weichen drogen zu sein.
1) was ich in meinem wohnzimmer/ schlafzimmer mache geht wirklich niemanden, weder dich noch den leviathan, was an. (solange die rechte dritter selbstverständlich nicht darunter leiden). schließlich handelt es sich allenfalls um eine selbstschädigung.
2) dementsprechend sind auch irgendwelche spätfolgen völlig latte, da die, wie jan schon ausformulierte, in allen möglichen substanzen oder tätigkeiten liegen.
3) das gesundheitsversorgung kümmert sich auch jetzt schon um alle möglichen fälle von drogenmissbrauch o.ä. es wäre also zu beweisen, dass bei einer legalisierung unwahrscheinlich viele menschen sich komplett und dauerhaft zudröhnen würden und so die GKV zum kollabieren bringen würden- was völliger blödsinn ist, da auch diese republik vom aufgeklärten und mündigen individuum ausgeht. du machst damit aus dem einzelnen ne kollektive viehherde die nicht in der lage ist selbstbestimmt und verantwortungsvoll mit bestimmten substanzen umzugehen. du kannst doch auch ab und an was trinken (oder meinetwegen desöfteren) und wirst dadurch nicht zum alki (die ebenso die GKV belasten!). ich persönlich kiffe noch nichtmal, es ist nicht mein cup of tea- gefällt mir nach gelegentlichen probieren einfach nicht.
4) die niederlande ist nicht dafür bekannt, ein riesiges cannabis-konsumenten problem zu haben.
5) die gesellschaft befindet sich im wandel. nur noch wenige menschen gehen davon aus, dass “cannabis gespritzt wird” und “teufelszeug” sei. man sollte erkennen, dass cannabis in der mitte der gesellschaft angekommen ist und entsprechend reagieren- d.h. durch bewußte aufklärung die zum verantwortungsvollen umgang mit der substanz führen.
6) der staat könnte die qualität etc kontrollieren und generell einen besseren überblick über die lage kriegen. machen wir uns doch nichts vor- gerade in bezug auf cannabis gibt es ein immenses dunkelfeld.
7)kriminalisierung führt nur dazu, dass leute die sich nichts (weiter) zu schulden kommen lassen möglicherweise riesige probleme in ihrem lebenslauf bekommen.
8.) bleibt also nur noch die moral um was gegen die legalisierung zu sagen. nun, ich finde irrationalitäten sollten in der politik generell keine große rolle spielen, nech
hmm…die seite hat aus meinem punkt 8 ein sonnenbrillensmilie gemacht
Ich hab mal getrickst, jetzt ist es wieder ein Punkt 8.
yay
@David
im Bezug auf Punkt vier…
also zum Beispiel in Amsterdam gibt es zum Beispiel überproportional viele Drogeneinrichten.
Und das anormale ist,dass es extra für Deutsche eingerichtete Einrichtungen gibt.
“Und das anormale ist,dass es extra für Deutsche eingerichtete Einrichtungen gibt.”
…was zweifellos daran liegt, das die hiesige Politik eine andere ist, oder?
Ja natürlich liegt das daran, aber ich finde schon,dass es auffällig ist,wie viele Drogeneinrichtungen es dort im Gegensatz zu anderen Europäischen Grossstädten gibt.
Klar ist das auffällig aber das Drogenkonsum nunmal gewisse Folgen hat, genügt jedenfalls meiner Meinung nach eben nicht als Rechtfertigung eines Verbotes, jedenfalls nicht, solange andere Dinge auch erlaubt sind – und eine Welt, in der jedermann vom Staat sozusagem in Watte gepackt und vor allem denkbaren Übel geschützt wird, will ich auch nicht haben.
@greta:
kannst du etwas spezifischer in bezug auf “drogeneinrichtungen” werden? fixerstuben etc sind was anderes als ganz normale drogenberatungsstellen zB…und selbst hardcore kiffer kannst du nicht mit heroin- junkies vergleichen, darüber sind wir uns einig, ja?
was ich auch damit sagen will: ich meine diese einrichtungen sind insbesondere für junkies gemacht. ich weiß tatsächlich nicht, ob es speziell in amsterdam überproportional viele solcher einrichtungen stehen. meinst du aber nicht, dass das mit amsterdam an sich zu tun hat (riesiges rotlichtmilieau und die damit verbundene organisierte kriminalität..). viele deutsche kommunen sperren sich ja immernoch gegen solche einrichtungen soweit ich weiß.
Ja,darüber sind wir uns natürlich einig!
Naja,dann kann aber wirklich nur das Argument gelten,dass sich die Deutschen Kommunen sich gegen die Einrichtungen sperren,wie du es nanntest.Denn ein Rotlichtmilieu mit viel Kriminalität gibt es zum Beispiel auch in Hamburg.
Naja,insgesammt bin ich aber eigentlich der Meinung,dass diese Diskussion ziemlich sinnlos ist,weil wir unsere Meinungen eh nicht ändern werden;)
Tja und letzteres ist dann wohl auch der Grund, aus dem wir uns immer und immer wieder mit diesem Thema beschäftigen werden müssen. Seufz.
@greta,
wenn du tatsächlich mehrere ausformulierte argumente hättest, würde ich sogar diese meinung akkzeptieren. stattdessen bleibts ein moralischer reflex…das lass ich nicht gelten.
by the way: wir schrieben über die legalisierung von cannabis- nicht heroin oder ähnlichem. kiffer brauchen nämlich immernoch keine fixerstuben oder entgiftungsstationen
ich bin einfach dafür das es legal is jeder sollte über sich selbst entscheiden können un es is wichtig das man da endlich mal eingreift