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	<title>Kommentare zu: Digitale Zeiten</title>
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	<description>Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.</description>
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		<title>Von: NK</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/01/21/digitale-zeiten/comment-page-1/#comment-4133</link>
		<dc:creator>NK</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 16:18:38 +0000</pubDate>
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		<description>Siehe dazu auch die interessante Diskussion auf http://mises.org/story/3298</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Siehe dazu auch die interessante Diskussion auf <a href="http://mises.org/story/3298" rel="nofollow">http://mises.org/story/3298</a></p>
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		<title>Von: René</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/01/21/digitale-zeiten/comment-page-1/#comment-4108</link>
		<dc:creator>René</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 20:17:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke auch, man kann das nicht mehr aufhalten. Eigentumsrechte funktionieren immer nur im Zusammenhang mit der Technik. Technik hat es erm&#246;glicht, da&#223; sich einige wenige Musiker auf Kosten der anderen Musiker eine goldene Nase verdient haben. Fr&#252;her tingelten Stra&#223;enmusikanten durch die St&#228;dte, wer Musik haben wollte, mu&#223;te einen anmieten oder ins Konzert gehen. Mittels Konservenmusik und Marketing konnte dann ein einziger Musikant 1000 andere verdr&#228;ngen. Es ist also nicht so, da&#223; die Internettechnik jetzt pl&#246;tzlich das Musikgewerbe ruiniert, sie hatte es schon damals getan. Die fortschreitende Technik zerst&#246;rt jetzt nur das System, das sie fr&#252;her selbst erschaffen hat. Ich denke, das Aufzeigen von alternativen M&#246;glichkeiten, wie Musiker in Zukunft ihr Geld verdienen k&#246;nnten, hilft denen mehr als Pl&#228;doyers f&#252;rs Eigentumsrecht, das so bald nicht mehr umsetzbar ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke auch, man kann das nicht mehr aufhalten. Eigentumsrechte funktionieren immer nur im Zusammenhang mit der Technik. Technik hat es erm&#246;glicht, da&#223; sich einige wenige Musiker auf Kosten der anderen Musiker eine goldene Nase verdient haben. Fr&#252;her tingelten Stra&#223;enmusikanten durch die St&#228;dte, wer Musik haben wollte, mu&#223;te einen anmieten oder ins Konzert gehen. Mittels Konservenmusik und Marketing konnte dann ein einziger Musikant 1000 andere verdr&#228;ngen. Es ist also nicht so, da&#223; die Internettechnik jetzt pl&#246;tzlich das Musikgewerbe ruiniert, sie hatte es schon damals getan. Die fortschreitende Technik zerst&#246;rt jetzt nur das System, das sie fr&#252;her selbst erschaffen hat. Ich denke, das Aufzeigen von alternativen M&#246;glichkeiten, wie Musiker in Zukunft ihr Geld verdienen k&#246;nnten, hilft denen mehr als Pl&#228;doyers f&#252;rs Eigentumsrecht, das so bald nicht mehr umsetzbar ist.</p>
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		<title>Von: Das Internet, die Musik und das liebe Geld &#8212; CARTA</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/01/21/digitale-zeiten/comment-page-1/#comment-4107</link>
		<dc:creator>Das Internet, die Musik und das liebe Geld &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 17:16:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] dass im Internet Musik nicht kostenlos sein muss. Vor diesem Hintergrund sollten sich die Freunde digitaler Zeiten einmal fragen, warum Musiker auch k&#252;nftig ganze Alben produzieren und kostenlos ins Netz [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] dass im Internet Musik nicht kostenlos sein muss. Vor diesem Hintergrund sollten sich die Freunde digitaler Zeiten einmal fragen, warum Musiker auch k&#252;nftig ganze Alben produzieren und kostenlos ins Netz [...]</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/01/21/digitale-zeiten/comment-page-1/#comment-4104</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 08:28:30 +0000</pubDate>
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		<description>Aber David, das tut ja niemand. Es geht gar nicht um die Ver&#228;nderung geltenden Rechtes, sondern um ein prognostiziertes Umdenken seitens der Industrie - das &#252;brigens schon angefangen hat, Stars wie Madonna haben ja nicht aus Jux von einer Plattenfirma zu einem Konzertveranstalter gewechselt. Daran wird deutlich, dass sich die Priorit&#228;ten l&#228;ngst verschieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber David, das tut ja niemand. Es geht gar nicht um die Ver&#228;nderung geltenden Rechtes, sondern um ein prognostiziertes Umdenken seitens der Industrie &#8211; das &#252;brigens schon angefangen hat, Stars wie Madonna haben ja nicht aus Jux von einer Plattenfirma zu einem Konzertveranstalter gewechselt. Daran wird deutlich, dass sich die Priorit&#228;ten l&#228;ngst verschieben.</p>
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		<title>Von: Friedrich</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/01/21/digitale-zeiten/comment-page-1/#comment-4102</link>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 06:17:14 +0000</pubDate>
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		<description>Mag sein, aber alles hat Seinen Preis und ich find Quersubventionen einfach schlecht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mag sein, aber alles hat Seinen Preis und ich find Quersubventionen einfach schlecht&#8230;</p>
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		<title>Von: David Salm</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/01/21/digitale-zeiten/comment-page-1/#comment-4099</link>
		<dc:creator>David Salm</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 13:12:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde meinen Vergleich nicht verfehlt, ich habe ihn, wie Nikolaus richtig interpretiert hat, mit Bedacht so gew&#228;hlt. Es ist zutiefst unliberal und auch meines Erachtens wirklich falsch, Menschen ihr Recht an ihrem geistigen Werk zu verwehren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde meinen Vergleich nicht verfehlt, ich habe ihn, wie Nikolaus richtig interpretiert hat, mit Bedacht so gew&#228;hlt. Es ist zutiefst unliberal und auch meines Erachtens wirklich falsch, Menschen ihr Recht an ihrem geistigen Werk zu verwehren.</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/01/21/digitale-zeiten/comment-page-1/#comment-4097</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 09:17:43 +0000</pubDate>
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		<description>Friedrich,

ja, die Frage k&#246;nnte man in der Tat stellen. Na und? Ist ja Sache des Autors, das zu entscheiden. Die Alternative wird m.E. aber irgendwann wom&#246;glich sein, dass seine Werke niemand mehr kauft, weil andere ihr Geld eben nicht mehr direkt mit dem Schreiben und dem daraus erwachsenden Urheberrecht verdienen, sondern mit irgendwelchen sekund&#228;ren Dienstleistungen wie Auftritten oder vielleicht auch Auftragsarbeiten.

Es geht doch auch nie um 50 Kopien. Etwas, dass in so kleiner Auflage erscheint, ist entweder sehr speziell oder eben nicht gut genug, um daf&#252;r wirklich Geld verlangen zu k&#246;nnen.

Jeder meiner Artikel wird viele hundert mal gelesen. W&#228;re ich dumm genug, daf&#252;r Geld zu verlangen, w&#252;rde das sofort dramatisch in den Keller gehen. Angebote, mit dieser Seite auf verschiedene Weise Geld zu verdienen, bekomme ich trotzdem (z.B. Auftragsarbeiten, Werbung etc.) und so in etwa kann das doch wohl anderswo auch laufen, wenn man denn will. 

Wenn nicht dann halt nicht - aber Inhalte nur zu produzieren, um mit Kopien davon Geld zu verdienen, ist ein Gesch&#228;ftsmodell der Vergangenheit und irgendwann wird sich das von ganz allein erledigen. W&#228;re es nicht sinnvoller, diese Entwicklung zu nutzen, statt sie don-quijotesk zu bek&#228;mpfen zu versuchen? Ich denke, Fortschritte sollten grunds&#228;tzlich lieber genutzt als verteufelt werden. Und dass es heute m&#246;glich ist, kostenlos zu vervielf&#228;ltigen, dass birgt doch eindeutig mehr Segen als Fluch f&#252;r die meisten Menschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Friedrich,</p>
<p>ja, die Frage k&#246;nnte man in der Tat stellen. Na und? Ist ja Sache des Autors, das zu entscheiden. Die Alternative wird m.E. aber irgendwann wom&#246;glich sein, dass seine Werke niemand mehr kauft, weil andere ihr Geld eben nicht mehr direkt mit dem Schreiben und dem daraus erwachsenden Urheberrecht verdienen, sondern mit irgendwelchen sekund&#228;ren Dienstleistungen wie Auftritten oder vielleicht auch Auftragsarbeiten.</p>
<p>Es geht doch auch nie um 50 Kopien. Etwas, dass in so kleiner Auflage erscheint, ist entweder sehr speziell oder eben nicht gut genug, um daf&#252;r wirklich Geld verlangen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Jeder meiner Artikel wird viele hundert mal gelesen. W&#228;re ich dumm genug, daf&#252;r Geld zu verlangen, w&#252;rde das sofort dramatisch in den Keller gehen. Angebote, mit dieser Seite auf verschiedene Weise Geld zu verdienen, bekomme ich trotzdem (z.B. Auftragsarbeiten, Werbung etc.) und so in etwa kann das doch wohl anderswo auch laufen, wenn man denn will. </p>
<p>Wenn nicht dann halt nicht &#8211; aber Inhalte nur zu produzieren, um mit Kopien davon Geld zu verdienen, ist ein Gesch&#228;ftsmodell der Vergangenheit und irgendwann wird sich das von ganz allein erledigen. W&#228;re es nicht sinnvoller, diese Entwicklung zu nutzen, statt sie don-quijotesk zu bek&#228;mpfen zu versuchen? Ich denke, Fortschritte sollten grunds&#228;tzlich lieber genutzt als verteufelt werden. Und dass es heute m&#246;glich ist, kostenlos zu vervielf&#228;ltigen, dass birgt doch eindeutig mehr Segen als Fluch f&#252;r die meisten Menschen.</p>
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		<title>Von: DINENISO</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/01/21/digitale-zeiten/comment-page-1/#comment-4094</link>
		<dc:creator>DINENISO</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 06:50:52 +0000</pubDate>
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		<description>Genau meine Argumentation Jan, dieser Trend ist seit einigen Jahren zu erkennen, vor allem halt bei kleineren Labels hat sich dieses Modell bereits durchgesetzt. Gut, dass sich diese Sichtweise langsam durchzusetzen beginnt, kann nur zu unser aller Besten sein.

Wenn die K&#252;nstler entscheiden k&#246;nnten g&#228;be es wohl heute keine Plattenfirmen etc. mehr, denn die K&#252;nstler sehen von dem Kuchen keine 1% womit das Problem der &quot;Enteignung&quot; wegfallen d&#252;rfte. Das hei&#223;t, dass die Mehrheit der Einnahmen niemals bei den K&#252;nstlern ankommt und um diese geht es ja.

Und die Argumentation mit dem Maurer sollte ja eigentlich die Schaffung von Werten st&#252;tzen, sie tut aber das Gegenteil, indem sie vor Augen f&#252;hrt, wie aberwitzig genau dieser Vergleich ist, da hat Jan vollkommen Recht. Die auf Komposition und Aufnahme folgenden Konzerte sind jedoch die eigentliche Wertsch&#246;pfung im monet&#228;ren Sinne, hier werden die Tantiemen eingespielt, die Vorleistungen an Kreativit&#228;t und Aufnahme setze ich hier einfach mal mit Entwicklungs- und Werbekosten gleich, die jeder andere Selbstst&#228;ndige auch zu tragen hat.

Dabei muss das kein Angriff auf das geistige Eigentum an sich sein, aber die Taktik der hinter den Kriminalisierungstechniken steckenden Firmenimperien tut das Ihre, um solchen Entwicklungen Vorschub zu leisten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau meine Argumentation Jan, dieser Trend ist seit einigen Jahren zu erkennen, vor allem halt bei kleineren Labels hat sich dieses Modell bereits durchgesetzt. Gut, dass sich diese Sichtweise langsam durchzusetzen beginnt, kann nur zu unser aller Besten sein.</p>
<p>Wenn die K&#252;nstler entscheiden k&#246;nnten g&#228;be es wohl heute keine Plattenfirmen etc. mehr, denn die K&#252;nstler sehen von dem Kuchen keine 1% womit das Problem der &#8220;Enteignung&#8221; wegfallen d&#252;rfte. Das hei&#223;t, dass die Mehrheit der Einnahmen niemals bei den K&#252;nstlern ankommt und um diese geht es ja.</p>
<p>Und die Argumentation mit dem Maurer sollte ja eigentlich die Schaffung von Werten st&#252;tzen, sie tut aber das Gegenteil, indem sie vor Augen f&#252;hrt, wie aberwitzig genau dieser Vergleich ist, da hat Jan vollkommen Recht. Die auf Komposition und Aufnahme folgenden Konzerte sind jedoch die eigentliche Wertsch&#246;pfung im monet&#228;ren Sinne, hier werden die Tantiemen eingespielt, die Vorleistungen an Kreativit&#228;t und Aufnahme setze ich hier einfach mal mit Entwicklungs- und Werbekosten gleich, die jeder andere Selbstst&#228;ndige auch zu tragen hat.</p>
<p>Dabei muss das kein Angriff auf das geistige Eigentum an sich sein, aber die Taktik der hinter den Kriminalisierungstechniken steckenden Firmenimperien tut das Ihre, um solchen Entwicklungen Vorschub zu leisten.</p>
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		<title>Von: Friedrich</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/01/21/digitale-zeiten/comment-page-1/#comment-4093</link>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 06:47:07 +0000</pubDate>
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		<description>Querfinanzierung? Warum? 

Nein so geht das nicht. Genauso gut k&#246;nnte ich fragen warum sollte ein Autor f&#252;r jedes Buch Geld bekommen?  Die Grenzkosten m&#246;gen 0 sein nur wennn man nur 50 Kopien hat verteilen sich alle Kosten auf eben diese 50 Kopien, das w&#228;ren ziemlich &quot;interessante&quot; Preise. Auch bleibt die Frage wenn die Firmen  Millionen f&#252;r Ihre Stars  ausgeben wieviele Kopien m&#252;ssen Sie da verkaufen?

Nein, das ist keine L&#246;sung</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Querfinanzierung? Warum? </p>
<p>Nein so geht das nicht. Genauso gut k&#246;nnte ich fragen warum sollte ein Autor f&#252;r jedes Buch Geld bekommen?  Die Grenzkosten m&#246;gen 0 sein nur wennn man nur 50 Kopien hat verteilen sich alle Kosten auf eben diese 50 Kopien, das w&#228;ren ziemlich &#8220;interessante&#8221; Preise. Auch bleibt die Frage wenn die Firmen  Millionen f&#252;r Ihre Stars  ausgeben wieviele Kopien m&#252;ssen Sie da verkaufen?</p>
<p>Nein, das ist keine L&#246;sung</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/01/21/digitale-zeiten/comment-page-1/#comment-4091</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 23:17:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.jan-filter.de/?p=2207#comment-4091</guid>
		<description>Sehe ich nicht so. 

Nat&#252;rlich kann man solche Gedanken so verstehen, dass Urheberrechte am besten aufgehoben geh&#246;ren. Und wenn der Vergleich zwischen einem K&#252;nstler und einem Maurer nicht derma&#223;en hinken w&#252;rde, k&#228;me man schlie&#223;lich auch gar nicht erst auf einen solchen Gedanken. Denn eine kopierte Musikdatei, beispielsweise, ist einfach nur eine Kopie. Das Original bleibt davon unber&#252;hrt. Versuch das mal mit nem Haus (genau das Beispiel steht ja auch im Artikel drin). Da besteht also schon ein gro&#223;er Unterschied. Das eigentliche Werk wird dadurch jedenfalls nicht geschm&#228;lert. H&#246;chstens die Chance, damit Geld zu verdienen.

Aber das ist f&#252;r mich eigentlich gar nicht der Kern der Sache. Es geht doch um klare Fakten: Es ist m&#246;glich, digitale Inhalte v&#246;llig kostenlos zu vervielf&#228;ltigen. Das ist so und wird auch so bleiben. Die Industrie hat im Grunde nur die zwei M&#246;glichkeiten, diese Tatsachen zu ignorieren und mit allen Mitteln daf&#252;r zu sorgen, dass nur ihre eigenen Vervielf&#228;ltigungen eine Rolle spielen (und wir sehen, dass das bis heute kein bisschen funktioniert), obwohl auch die dank der digitalen Revolution inzwischen quasi zum Nulltarif anzufertigen sind (was interessanterweise &#252;berhaupt nicht an den Preisen ablesbar ist).

Oder sie &#228;ndert ihr Gesch&#228;ftsmodell in der Weise, wie es der Artikel vorschl&#228;gt. Und ich hielte das f&#252;r die bei weitem intelligentere Variante. Das Urheberrecht bliebe davon im Wesentlichen unber&#252;hrt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehe ich nicht so. </p>
<p>Nat&#252;rlich kann man solche Gedanken so verstehen, dass Urheberrechte am besten aufgehoben geh&#246;ren. Und wenn der Vergleich zwischen einem K&#252;nstler und einem Maurer nicht derma&#223;en hinken w&#252;rde, k&#228;me man schlie&#223;lich auch gar nicht erst auf einen solchen Gedanken. Denn eine kopierte Musikdatei, beispielsweise, ist einfach nur eine Kopie. Das Original bleibt davon unber&#252;hrt. Versuch das mal mit nem Haus (genau das Beispiel steht ja auch im Artikel drin). Da besteht also schon ein gro&#223;er Unterschied. Das eigentliche Werk wird dadurch jedenfalls nicht geschm&#228;lert. H&#246;chstens die Chance, damit Geld zu verdienen.</p>
<p>Aber das ist f&#252;r mich eigentlich gar nicht der Kern der Sache. Es geht doch um klare Fakten: Es ist m&#246;glich, digitale Inhalte v&#246;llig kostenlos zu vervielf&#228;ltigen. Das ist so und wird auch so bleiben. Die Industrie hat im Grunde nur die zwei M&#246;glichkeiten, diese Tatsachen zu ignorieren und mit allen Mitteln daf&#252;r zu sorgen, dass nur ihre eigenen Vervielf&#228;ltigungen eine Rolle spielen (und wir sehen, dass das bis heute kein bisschen funktioniert), obwohl auch die dank der digitalen Revolution inzwischen quasi zum Nulltarif anzufertigen sind (was interessanterweise &#252;berhaupt nicht an den Preisen ablesbar ist).</p>
<p>Oder sie &#228;ndert ihr Gesch&#228;ftsmodell in der Weise, wie es der Artikel vorschl&#228;gt. Und ich hielte das f&#252;r die bei weitem intelligentere Variante. Das Urheberrecht bliebe davon im Wesentlichen unber&#252;hrt.</p>
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