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Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.

Interview mit dem JuLi-Vorsitzenden

Posted on | Februar 4, 2009 | 1 Comment

“Der Westen” hat den Bundesvorsitzenden der Jungen Liberalen, Johannes Vogel, zu seiner laufenden Bundestagskandidatur befragt. Dass man ohne einen gewissen Idealismus und engagierten Einsatz keine Politik machen kann, zeigt seine Antwort auf die Frage nach seinem Arbeitsalltag :

“Morgens werden die Nachrichten durchgesehen und tagesaktuelle Themen besprochen. Es fällt viel Pressearbeit an und E-Mails müssen geschrieben werden. In der Geschäftsstelle koordiniere ich vier Mitarbeiter. Es gibt darüber hinaus eine Menge Termine, die ich wahrnehme. Viele Kreisverbände laden mich ein und dann gibt es noch die Sitzungen des FDP-Bundesvorstandes. Der Posten des Bundesvorsitzenden ist ein unbezahlter Fulltime-Job, das heißt mindestens acht Stunden Arbeit am Tag. Ich hatte im letzten Jahr an 45 von 52 Wochenenden politische Termine.”

Damit kann sich kein künftiger Nachfolger mehr beschweren, Johannes hätte ihn nicht gewarnt;)

Comments

One Response to “Interview mit dem JuLi-Vorsitzenden”

  1. Flüge
    April 29th, 2009 @ 17:37

    Das ist so ziemlich das Gegenteil von der langläufigen Meinung: “Politiker haben nix zu tun.” Ich denke viele sehen einfach nur nicht, was im Hintergrund läuft. Sie sehen nur, dass die Politiker zu Veranstaltungen gehen und der Sitzungssaal bei manchen Sitzungen leer bleibt.
    Ich würde den Job nicht gern machen. Dafür fehlt mir der Idealismus. Mein Respekt gilt allen, die das durchhalten.

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    Die deutsche Sucht nach ewigen Lösungen, die Angst vor Experimenten und der Mangel an Phantasie hemmen die politische Tat. — Gerhard Schröder, Alt-Bundeskanzler

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