Mrz 31 2009
300.000 Euro für Computerspiele
Es ist ja schön, dass es nun auch für Computerspiele so eine Art “Oscar” in Deutschland gibt. Ich finde auch das damit wohl auch verbundene Ansinnen, dass einige Politiker hegen, Computerpisle zunehmend als Teil unserer Kultur bewertet zu sehen, löblich und richtig – gerade auch in Zeiten, in denen mal wieder viele ahnungslose Menschen Computerspiele gar verbieten wollen, weil sie sich davon weiss-der-Geier-was versprechen.
Aber warum in Dreiteufelsnamen muss sogar dafür unbedingt Steuergeld ausgegeben werden? 300.000 Euro sind zugegebenermaßen in Zeiten, in denen Vater Staat mal eben 700.000.000.000 Euro für alle möglichen Wirtschaftshilfen auf den Kopf haut ein lächerlicher Betrag. Aber iregndwelche Förderpreise zu verteilen, ist jawohl nochmal weniger Sache der Allgemeinheit, als das Verschrotten von Autos zu finanzieren. Beispielsweise.
Interessant ist, dass auch diese unfassbar wichtige Staatsaufgabe offenbar von Monika Griefahn mit initiiert worden ist, auf die ich wegen ihrer eigenartigen Jazzmusik-Subvention immer noch irgendwie sauer bin.
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