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Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.

Die Scheiben einer Salami

Posted on | Mai 6, 2009 | 1 Comment

Ein aktueller Kommentar zur Internetzsnsur, der nachdenklich macht*:

Frei nach Martin Niemöller: 

Als sie Kinderpornografieseiten sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich
habe diese Inhalte ja nicht konsumiert.

Als sie Raubkopiererseiten sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich
habe ja nicht raubkopiert.

Als sie Blogs mit gesellschaftskritischen Inhalten sperrten habe ich
nichts gesagt, denn ich war ja nicht gesellschaftskritisch
eingestellt.

Als sie die Seiten von Oppositionsparteien und Gewerkschaften
sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich war ja nicht in der
Gewerkschaft oder in so einer Partei.

Als sie das Grundgesetz ausser Kraft gesetzt haben, gab es kein
Medium mehr über das ich hätte etwas sagen können.

Natürlich muss es so nicht kommen und kein Mensch unterstellt der Bundesregierung ernsthaft, letzteres zum Ziel zu haben. Doch die Salamischeiben 1 und 2 sind – obwohl noch vor wenigen Monaten völlig undenkbar – bereits dabei, Realität zu werden. Wer will seine Hand dafür ins Feuer legen, dass nicht in den nächsten 10-20 Jahren weitere Salamitaktiken mit solchen Konsequenzen folgen?

* via DINENISO

Comments

One Response to “Die Scheiben einer Salami”

  1. Zur Internetzensur | ars libertatis
    Mai 9th, 2009 @ 17:05

    [...] Medium mehr über das ich hätte etwas sagen können.1 Kommentar bei der Zeit / via jan filter [↩] « Der erste moderne totalitäre Staat: Grossbritannien Dieser Eintrag wurde [...]

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  • Löffel voller Weisheit

    Es ist allgemein üblich geworden, die Freiheit des Handelns herabzuwürdigen, indem sie ‘wirtschaftliche Freiheit’ genannt wird. — Friedrich August von Hayek

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