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	<title>Kommentare zu: Schulfach Wirtschaft</title>
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	<description>Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.</description>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/05/16/schulfach-wirtschaft/comment-page-1/#comment-4837</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 11:32:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ich rede nicht von einem mehr oder minder m&#228;chtigen Beirat, sondern von Marktwirtschaft. Es ist klar, dass die je nach Struktur vor Ort ihre Grenzen findet aber selbstverst&#228;ndlich muss Kundschaft so weit wie m&#246;glich mitreden k&#246;nnen, gerade wenn es um so etwas Wichtiges geht. Alle von dir genannten Punkte fallen f&#252;r mich da irgendwo schon drunter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich rede nicht von einem mehr oder minder m&#228;chtigen Beirat, sondern von Marktwirtschaft. Es ist klar, dass die je nach Struktur vor Ort ihre Grenzen findet aber selbstverst&#228;ndlich muss Kundschaft so weit wie m&#246;glich mitreden k&#246;nnen, gerade wenn es um so etwas Wichtiges geht. Alle von dir genannten Punkte fallen f&#252;r mich da irgendwo schon drunter.</p>
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		<title>Von: Robin</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/05/16/schulfach-wirtschaft/comment-page-1/#comment-4834</link>
		<dc:creator>Robin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 10:46:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann mir meine Schule auf dem Land &#228;hnlich frei aussuchen wie den Apotheker. Klar kann ich das Kind/den Kunden zwanzig Kilometer weiter zur n&#228;chsten Schule/Apotheke schicken/fahren...

Mitspracherecht gern. Nur was genau sollen Eltern mitbestimmen? Den Inhalt des Stoffes? Die Vermittlung? Die Verwaltung? Auswechslung von Lehrern? Und wenn ja, nach welchen Kriterien?

Eigentlich gibt es das ja sogar, nur scheint es kaum jemanden zu interessieren (Elternbeirat ect.).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mir meine Schule auf dem Land &#228;hnlich frei aussuchen wie den Apotheker. Klar kann ich das Kind/den Kunden zwanzig Kilometer weiter zur n&#228;chsten Schule/Apotheke schicken/fahren&#8230;</p>
<p>Mitspracherecht gern. Nur was genau sollen Eltern mitbestimmen? Den Inhalt des Stoffes? Die Vermittlung? Die Verwaltung? Auswechslung von Lehrern? Und wenn ja, nach welchen Kriterien?</p>
<p>Eigentlich gibt es das ja sogar, nur scheint es kaum jemanden zu interessieren (Elternbeirat ect.).</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/05/16/schulfach-wirtschaft/comment-page-1/#comment-4826</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2009 19:45:39 +0000</pubDate>
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		<description>Apotheken kann man sich aber auch aussuchen, man kann sogar entscheiden, ob man &#252;berhaupt hingehen will oder nicht. Ich bin schon der Meinung: Wenn schon Zwang im Spiel sein muss, dann ist es nur fair, den Menschen ein weitreichendes Mitspracherecht einzur&#228;umen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Apotheken kann man sich aber auch aussuchen, man kann sogar entscheiden, ob man &#252;berhaupt hingehen will oder nicht. Ich bin schon der Meinung: Wenn schon Zwang im Spiel sein muss, dann ist es nur fair, den Menschen ein weitreichendes Mitspracherecht einzur&#228;umen.</p>
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		<title>Von: Robin</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/05/16/schulfach-wirtschaft/comment-page-1/#comment-4822</link>
		<dc:creator>Robin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 19:46:23 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, ein Punkt noch:
Die Sache mit dem Elternwille... das ist so eine Sache. Lehrer m&#246;gen nie ganz objektiv sein, aber Eltern sind es garantiert nicht. Das funktioniert somit auch nicht. 
Ich sag meinem Apotheker ja auch nicht, dass ich die Rezeptur der Creme f&#252;r falsch halte, weil ich die schonmal benutzt habe. Bei Lehrinhalten scheint aber jedes Elternteil unglaublich bescheid zu wissen ;-)
So einfach ist es dann eben doch nicht. Aber ich gebe dir gerne Recht, dass hier noch viel Reformbedarf besteht. Nur wird mir das immer zu einseitig betrachtet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, ein Punkt noch:<br />
Die Sache mit dem Elternwille&#8230; das ist so eine Sache. Lehrer m&#246;gen nie ganz objektiv sein, aber Eltern sind es garantiert nicht. Das funktioniert somit auch nicht.<br />
Ich sag meinem Apotheker ja auch nicht, dass ich die Rezeptur der Creme f&#252;r falsch halte, weil ich die schonmal benutzt habe. Bei Lehrinhalten scheint aber jedes Elternteil unglaublich bescheid zu wissen <img src='http://blog.jan-filter.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
So einfach ist es dann eben doch nicht. Aber ich gebe dir gerne Recht, dass hier noch viel Reformbedarf besteht. Nur wird mir das immer zu einseitig betrachtet.</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/05/16/schulfach-wirtschaft/comment-page-1/#comment-4820</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 17:05:51 +0000</pubDate>
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		<description>Der Unterschied zwischen Lehrer und Kaufmann bleibt halt, dass man sich letzteren einfach aussuchen kann und sich ein schlechter Kaufmann irgendwann nen anderen Job suchen kann. Bei miesen Lehrern ist letzteres keine Selbstverst&#228;ndlichkeit und ersteres praktisch ausgeschlossen. Ich finde das gravierend.

Eltern sind letztlich die Kunden. Du magst ja finden, dass man nicht allzuviel auf ihre Meinung geben sollte (und ich glaub dir das sogar, weil du da sicher st&#228;rker mit befasst bist, als ich) aber ich sage: Kunde ist K&#246;nig und Elternwille muss darum die Hauptrolle spielen (aus diesem Grund bef&#252;rworte ich zum Beispiel auch die Einf&#252;hrung einer Gesamtschule in meiner Stadt, ohne ohne mich inhaltlich gro&#223;artig damit auseinander zu setzen. Die Eltern wollen es so, wer bin ich, dass ich mir einbilden sollte, es besser zu wissen als sie?).

Was nat&#252;rlich nicht angehen kann sind Lehrer, die Lehrer sind, weil ihnen nichts anderes eingefallen ist. Insofern ist es sicherlich vern&#252;nftig, die Aufnahmebedingungen f&#252;r ein Studium entsprechend zu schaffen, damit sowas dann vielleicht nicht oder weniger vorkommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unterschied zwischen Lehrer und Kaufmann bleibt halt, dass man sich letzteren einfach aussuchen kann und sich ein schlechter Kaufmann irgendwann nen anderen Job suchen kann. Bei miesen Lehrern ist letzteres keine Selbstverst&#228;ndlichkeit und ersteres praktisch ausgeschlossen. Ich finde das gravierend.</p>
<p>Eltern sind letztlich die Kunden. Du magst ja finden, dass man nicht allzuviel auf ihre Meinung geben sollte (und ich glaub dir das sogar, weil du da sicher st&#228;rker mit befasst bist, als ich) aber ich sage: Kunde ist K&#246;nig und Elternwille muss darum die Hauptrolle spielen (aus diesem Grund bef&#252;rworte ich zum Beispiel auch die Einf&#252;hrung einer Gesamtschule in meiner Stadt, ohne ohne mich inhaltlich gro&#223;artig damit auseinander zu setzen. Die Eltern wollen es so, wer bin ich, dass ich mir einbilden sollte, es besser zu wissen als sie?).</p>
<p>Was nat&#252;rlich nicht angehen kann sind Lehrer, die Lehrer sind, weil ihnen nichts anderes eingefallen ist. Insofern ist es sicherlich vern&#252;nftig, die Aufnahmebedingungen f&#252;r ein Studium entsprechend zu schaffen, damit sowas dann vielleicht nicht oder weniger vorkommt.</p>
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		<title>Von: Robin</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/05/16/schulfach-wirtschaft/comment-page-1/#comment-4813</link>
		<dc:creator>Robin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 17:02:56 +0000</pubDate>
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		<description>Den idealen Lehrer gibt es aber nicht. Der eine Lehrer ist fachlich super, der andere Lehrer kann die p&#228;dagogische Seite besser ausspielen. Nat&#252;rlich gibt es auch Spinner.
Wie ein Kaufmann hat jeder Lehrer eigene Qualit&#228;ten und das ist auch gut so. Vielleicht lernen Sch&#252;ler von manchen Lehrer weniger Faktenwissen, daf&#252;r aber Sozialkompetenz - wie will man das bewerten. Das ist das gro&#223;e Problem - Bildung im umfassenden Sinne l&#228;sst sich schwer bewerten. Auf Elternmeinungen kann man selten etwas geben. Nur weil jeder in der Schule war, hei&#223;t das ja nicht, dass man sich mit P&#228;dagogik auskennt.

Noch etwas zu den schlechten Lehrern.
Das liegt aber meiner Meinung nach an einem anderen Punkt. Die &quot;Aufnahmebedingungen&quot; f&#252;r das Studium auf Lehramt ist teilweise falsch konzipiert. Hier hat der Staat viele Fehler gemacht. Es gibt Lehrer die haben Lehramt studiert, weil ihnen nichts besseres einfiel. Erstsemestern wird kaum klar gemacht, was f&#252;r einen krass, belastenden Job sie sich aussuchen. Daf&#252;r sind nicht alle geschaffen. (Deshalb auch die Burn-Outs ect., Jeden Tag acht Stunden lang (laute) Klassen mit 30 Sch&#252;lern betreuen ist z.B. eine L&#228;rmbelastung die nach Arbeitsrecht eigentlich nur mit Geh&#246;rschutz vollzogen werden d&#252;rfte. Daher ist auch die 3. oder 4. h&#228;ufigste Lehrerkrankheit Tinitus! Und Kinder m&#252;ssen und d&#252;rfen auch mal laut sein. Geht gar nicht anders!)

Der Vergleich zum Kaufmann hinkt nicht v&#246;llig. Genauso wie beim Handwerker und Lehrer wei&#223; ich in der Regel auch dort erst nach einer Weile ob ich einen &quot;guten&quot; Mann/Frau erwischt habe. Pfusch gibt es &#252;berall. (Nat&#252;rlich kann ich in der Schule schwer wechseln, aber nach einem oder zwei Jahren ist man auch da die Lehrer wieder los.)

In der Tat sehe ich aber auch ein weiteres Manko. Schlechte Lehrer wird man schwer wieder los. Das ist das eigentliche Problem. Was mache ich mit einem schlechten Lehrer der verbeamtet ist? W&#252;rde man das &#228;ndern, w&#228;re das vielleicht ein Schritt in die richtige RIchtung. Wobei dann immer die Frage bleibt, ob eine einzelne Lehramtsprobe &#252;ber sowas entscheiden sollte. Die WIllk&#252;r, die in solchen &quot;Proben&quot; mitschwingen sind teilweise auch wieder erschreckend (h&#246;rt man).

Schlu&#223;endlich: Die Forderung aus jedem Lehrer ein m&#246;glichst guten Lehrer zu machen, ist legitim. Man sollte aber dabei die Fakten, die Hintergr&#252;nde kennen. Polemiken helfen hierbei selten weiter. Im &#220;brigen ist die aufgestellte Forderung in der Regel das Streben jedes Lehrers. Ich habe in meiner Praxiszeit einen richtig schlechten Lehrer (aus didaktischer Sicht) erlebt. Nach einer total verkorksten Stunde erkl&#228;rte er mir lang und breit, warum er glaubt das habe heute nicht geklappt (Nur waren die Schl&#252;sse eben wohl falsch).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den idealen Lehrer gibt es aber nicht. Der eine Lehrer ist fachlich super, der andere Lehrer kann die p&#228;dagogische Seite besser ausspielen. Nat&#252;rlich gibt es auch Spinner.<br />
Wie ein Kaufmann hat jeder Lehrer eigene Qualit&#228;ten und das ist auch gut so. Vielleicht lernen Sch&#252;ler von manchen Lehrer weniger Faktenwissen, daf&#252;r aber Sozialkompetenz &#8211; wie will man das bewerten. Das ist das gro&#223;e Problem &#8211; Bildung im umfassenden Sinne l&#228;sst sich schwer bewerten. Auf Elternmeinungen kann man selten etwas geben. Nur weil jeder in der Schule war, hei&#223;t das ja nicht, dass man sich mit P&#228;dagogik auskennt.</p>
<p>Noch etwas zu den schlechten Lehrern.<br />
Das liegt aber meiner Meinung nach an einem anderen Punkt. Die &#8220;Aufnahmebedingungen&#8221; f&#252;r das Studium auf Lehramt ist teilweise falsch konzipiert. Hier hat der Staat viele Fehler gemacht. Es gibt Lehrer die haben Lehramt studiert, weil ihnen nichts besseres einfiel. Erstsemestern wird kaum klar gemacht, was f&#252;r einen krass, belastenden Job sie sich aussuchen. Daf&#252;r sind nicht alle geschaffen. (Deshalb auch die Burn-Outs ect., Jeden Tag acht Stunden lang (laute) Klassen mit 30 Sch&#252;lern betreuen ist z.B. eine L&#228;rmbelastung die nach Arbeitsrecht eigentlich nur mit Geh&#246;rschutz vollzogen werden d&#252;rfte. Daher ist auch die 3. oder 4. h&#228;ufigste Lehrerkrankheit Tinitus! Und Kinder m&#252;ssen und d&#252;rfen auch mal laut sein. Geht gar nicht anders!)</p>
<p>Der Vergleich zum Kaufmann hinkt nicht v&#246;llig. Genauso wie beim Handwerker und Lehrer wei&#223; ich in der Regel auch dort erst nach einer Weile ob ich einen &#8220;guten&#8221; Mann/Frau erwischt habe. Pfusch gibt es &#252;berall. (Nat&#252;rlich kann ich in der Schule schwer wechseln, aber nach einem oder zwei Jahren ist man auch da die Lehrer wieder los.)</p>
<p>In der Tat sehe ich aber auch ein weiteres Manko. Schlechte Lehrer wird man schwer wieder los. Das ist das eigentliche Problem. Was mache ich mit einem schlechten Lehrer der verbeamtet ist? W&#252;rde man das &#228;ndern, w&#228;re das vielleicht ein Schritt in die richtige RIchtung. Wobei dann immer die Frage bleibt, ob eine einzelne Lehramtsprobe &#252;ber sowas entscheiden sollte. Die WIllk&#252;r, die in solchen &#8220;Proben&#8221; mitschwingen sind teilweise auch wieder erschreckend (h&#246;rt man).</p>
<p>Schlu&#223;endlich: Die Forderung aus jedem Lehrer ein m&#246;glichst guten Lehrer zu machen, ist legitim. Man sollte aber dabei die Fakten, die Hintergr&#252;nde kennen. Polemiken helfen hierbei selten weiter. Im &#220;brigen ist die aufgestellte Forderung in der Regel das Streben jedes Lehrers. Ich habe in meiner Praxiszeit einen richtig schlechten Lehrer (aus didaktischer Sicht) erlebt. Nach einer total verkorksten Stunde erkl&#228;rte er mir lang und breit, warum er glaubt das habe heute nicht geklappt (Nur waren die Schl&#252;sse eben wohl falsch).</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/05/16/schulfach-wirtschaft/comment-page-1/#comment-4811</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 14:44:09 +0000</pubDate>
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		<description>Mein - zugegebenerma&#223;en rein subjektiver - Eindruck st&#252;tzt sich immerhin auf vier verschiedene Schulen und eine Universit&#228;t. Und ich hatte einige Lehrer, bei denen ich genau diesen Eindruck hatte, dass sie irgendwie in ihrer eigenen Welt leben. Das war eine Minderheit - aber solange eine Schule so wenig M&#246;glichkeiten hat, sich ihre Lehrer auszusuchen, solange halte ich die Forderung danach m&#246;glichst jeden Lehrer zu einem guten Lehrer zu machen, f&#252;r absolut gerechtfertigt. Im Gegensatz zum Kaufmann, hat man nunmal relativ wenig Chancen, sich seine Lehrer auszusuchen, insofern hinkt der Vergleich ziemlich. 

Es geht mir nicht um Klischeepflege, ich weiss auch, dass das l&#228;ngst nicht f&#252;r alle Lehrer gilt aber ich denke schon, dass Eltern ein Recht darauf haben, dass s&#228;mtliche Lehrer richtig gut sind. Dass ist der Staat ihnen schlicht und ergreifend schuldig, solange man den Wettbewerb weitgehend vom Bildungswesen fernh&#228;lt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein &#8211; zugegebenerma&#223;en rein subjektiver &#8211; Eindruck st&#252;tzt sich immerhin auf vier verschiedene Schulen und eine Universit&#228;t. Und ich hatte einige Lehrer, bei denen ich genau diesen Eindruck hatte, dass sie irgendwie in ihrer eigenen Welt leben. Das war eine Minderheit &#8211; aber solange eine Schule so wenig M&#246;glichkeiten hat, sich ihre Lehrer auszusuchen, solange halte ich die Forderung danach m&#246;glichst jeden Lehrer zu einem guten Lehrer zu machen, f&#252;r absolut gerechtfertigt. Im Gegensatz zum Kaufmann, hat man nunmal relativ wenig Chancen, sich seine Lehrer auszusuchen, insofern hinkt der Vergleich ziemlich. </p>
<p>Es geht mir nicht um Klischeepflege, ich weiss auch, dass das l&#228;ngst nicht f&#252;r alle Lehrer gilt aber ich denke schon, dass Eltern ein Recht darauf haben, dass s&#228;mtliche Lehrer richtig gut sind. Dass ist der Staat ihnen schlicht und ergreifend schuldig, solange man den Wettbewerb weitgehend vom Bildungswesen fernh&#228;lt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Robin</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/05/16/schulfach-wirtschaft/comment-page-1/#comment-4810</link>
		<dc:creator>Robin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 12:34:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.jan-filter.de/?p=2725#comment-4810</guid>
		<description>Ich verwehre mich ehrlich gesagt dem Klischee Lehrer st&#252;nden nicht im Beruf, h&#228;tten keine Ahnung vom wahren Leben. Also Bitte. Warum glaubt jeder, dass die Universit&#228;t eine Wickelschule ist? Studenten machen eine f&#252;nfj&#228;hrige Ausbildung. Sie werden in verschiedensten Bereichen ausgebildet, wovon ein Kaufmann auch keine Ahnung hat. Aber umgekehrt sagt ja auch niemand. Oh, der Arme hat ja nur Ahnung von Buchhaltung... nur diese Zahlen, das ist ja nicht REALES!

Wieso glaubt jeder, dass Schulen ein nettes Biotop sind? Dann lade ich aber mal herzlich ein einen Monat lang eine sechste Klasse zu betreuen.. sagen wir in Deutsch und dann noch als Klassenlehrer. Na? Interesse? Ich glaube da w&#252;rden einige Leute sehr schnell verstummen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verwehre mich ehrlich gesagt dem Klischee Lehrer st&#252;nden nicht im Beruf, h&#228;tten keine Ahnung vom wahren Leben. Also Bitte. Warum glaubt jeder, dass die Universit&#228;t eine Wickelschule ist? Studenten machen eine f&#252;nfj&#228;hrige Ausbildung. Sie werden in verschiedensten Bereichen ausgebildet, wovon ein Kaufmann auch keine Ahnung hat. Aber umgekehrt sagt ja auch niemand. Oh, der Arme hat ja nur Ahnung von Buchhaltung&#8230; nur diese Zahlen, das ist ja nicht REALES!</p>
<p>Wieso glaubt jeder, dass Schulen ein nettes Biotop sind? Dann lade ich aber mal herzlich ein einen Monat lang eine sechste Klasse zu betreuen.. sagen wir in Deutsch und dann noch als Klassenlehrer. Na? Interesse? Ich glaube da w&#252;rden einige Leute sehr schnell verstummen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/05/16/schulfach-wirtschaft/comment-page-1/#comment-4809</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 21:02:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.jan-filter.de/?p=2725#comment-4809</guid>
		<description>Naja also Lehrer, die Sch&#252;ler aufs Leben vorbereiten sollen, werden dass nunmal besser k&#246;nnen, wenn sie schonmal mit dem echten Leben in Kontakt gekommen waren und nicht blo&#223; in Schulen und Universit&#228;ten t&#228;tig gewesen sind. So ein Praktikum finde ich da zum Beispiel gar nicht schlecht, bin mir nur nicht so sicher, ob dass in anderen L&#228;ndern auch so ist - mal einen richtigen Beruf au&#223;erhalb der Schule ausge&#252;bt zu haben, ist aber trotzdem noch etwas ganz Anderes.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja also Lehrer, die Sch&#252;ler aufs Leben vorbereiten sollen, werden dass nunmal besser k&#246;nnen, wenn sie schonmal mit dem echten Leben in Kontakt gekommen waren und nicht blo&#223; in Schulen und Universit&#228;ten t&#228;tig gewesen sind. So ein Praktikum finde ich da zum Beispiel gar nicht schlecht, bin mir nur nicht so sicher, ob dass in anderen L&#228;ndern auch so ist &#8211; mal einen richtigen Beruf au&#223;erhalb der Schule ausge&#252;bt zu haben, ist aber trotzdem noch etwas ganz Anderes.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/05/16/schulfach-wirtschaft/comment-page-1/#comment-4805</link>
		<dc:creator>Robin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 17:55:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.jan-filter.de/?p=2725#comment-4805</guid>
		<description>Was genau erhoffst du dir denn von diesen Einblicken? Das ist mir nicht ganz klar. Welchen Mehrwert hat das f&#252;r die Lehrt&#228;tigkeit? (&#220;brigens trifft das in der Regel nicht zu, da ja die meisten Studenten nebenher arbeiten m&#252;ssen. Und au&#223;erdem schreibt etwa die Lehrerausbildung in BaW&#252; vor, dass man nach dem Studium ein Praktikum in der Wirtschaft bzw. im sozialen Bereich absolvieren muss.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was genau erhoffst du dir denn von diesen Einblicken? Das ist mir nicht ganz klar. Welchen Mehrwert hat das f&#252;r die Lehrt&#228;tigkeit? (&#220;brigens trifft das in der Regel nicht zu, da ja die meisten Studenten nebenher arbeiten m&#252;ssen. Und au&#223;erdem schreibt etwa die Lehrerausbildung in BaW&#252; vor, dass man nach dem Studium ein Praktikum in der Wirtschaft bzw. im sozialen Bereich absolvieren muss.)</p>
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