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Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.

Es ist soweit!

Posted on | Juli 13, 2009 | 12 Comments

Gute Nachrichten für alle Steuerzahler: Alles, was Angestellte, Arbeitnehmer, Unternehmer und andere Steuerzahler ab sofort erwirtschaften, dürfen sie selber ausgeben denn, morgen ist

Steuerzahlergedenktag!

Umgekehrt heisst das natürlich, dass alles, was bisher so in der Lohntüte gewesen ist, für das Gemeinwohl draufgegangen ist. Woraus wir schließen müssen: Der Staat findet, dass er unser Geld größtenteils “besser” ausgeben kannmuss, als wir selbst – was widerum auf ein ganz schön gruseliges Menschenbild schließen lässt, dass dieser Denke zugrundeliegt.

Wann sehen das endlich Diejenigen, die bisher immer die ganzen Leute wählen, die darin kein Problem sondern Notwendigkeiten sehen, genauso? Vorher ist mit einer grundlegenden Richtigstellung dieses offensichtlichen Missverhältnisses ja leider eher nicht zu rechnen.

(via Southpark Republican)

Comments

12 Responses to “Es ist soweit!”

  1. alexander
    Juli 13th, 2009 @ 22:55

    ja ja…ist es tatsächlich “schon” wieder soweit…jedes jahr unterhalten wir uns darüber…echt erschreckend…und der kommt immer später im jahr habe ich so das gefühl…

  2. Jan
    Juli 14th, 2009 @ 10:05

    “und der kommt immer später im jahr habe ich so das gefühl…”

    Nein, das nicht. Das pendelt immer etwas hin und her, zumindest in den letzten Jahren aber ich glaube in der ersten Jahreshälfte lag er schon lange nicht mehr.

  3. David P.
    Juli 14th, 2009 @ 22:34

    Ich find die FDP da allerdings auch viel zu vorsichtig. Naja 35 % Spitzensteuersatz könnte ein Anfang sein ;) ..

  4. Roger Beathacker
    Juli 15th, 2009 @ 13:06

    Das Datum stimmt nicht. Sozialabgaben sind keine Steuern.

  5. Jan
    Juli 15th, 2009 @ 14:41

    Ach nein? Was sind sie dann? Spenden?

  6. Roger Beathacker
    Juli 15th, 2009 @ 15:53

    Versicherungspraemien.

  7. Roger Beathacker
    Juli 15th, 2009 @ 15:55

    Andernfalls haetten wir naemlich laengst, was manche fordern: ein (rein) steuerfinanziertes Sozial(versicherungs)system.

  8. Jan
    Juli 15th, 2009 @ 17:15

    Und worin besteht nun deiner Meinung nach der Unterschied, der so gravierend ist, dass man diese ja nunmal keineswegs freiwillig und schon gar nicht aufgrund eines marktwirtschaftlichen Wettbewerbs festgelegten “Versicherungsbeiträge” nicht zu den übrigen Steuern und Abgaben zählen sollte, denen die Berechnung des wichtigsten deutschen Feiertages zugrunde liegt?

  9. Roger Beathacker
    Juli 15th, 2009 @ 23:21

    Fragen wir mal anders herum, vielleicht klingelts dann ja. Vor einiger Zeit vernahm ich, dass die FDP (oder Mitglieder dieser Partei) dafuer plaediere die Krankenversicherungen komplett zu privatisieren und zwar bei Beibehaltung einer Versicherungspflicht.

    Waeren dann nicht – nach Deiner Vorstellung – die (privaten Versicherungsgesellschaften) private Steuerpaechter?

    Mit einem Wort: dadurch dass es gesetzliche oeffentlich/rechtliche Institutionen im Bereich der Sozialversicherungen gibt, werden die an diese Institutionen abgefuehrten Beitraege noch lange nicht zu Steuern. Oder wuerdest Du allen Ernstes behaupten wollen, dass z.B. die Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung “Steuern” waeren, die (prinzipiell gleichen) Zahlungen an private Versicherungsunternehmen aber nicht?

  10. Jan
    Juli 16th, 2009 @ 08:17

    Wer Versicherungsträger ist, ist doch überhaupt nicht relevant. Ausschlaggebend ist die Alternativlosigkeit. Sicher: Wenn es genau einen einzigen privaten Renten- oder Krankenversicherungsträger gäbe, für den man sich dann zu entscheiden hätte, wäre das das gleiche wie heute, nur eben in privat. Das hätte zwar gegenüber dem heutigen System immer noch den Vorteil, dass man dem Träger bei Wucherpreisen oder erwiesener Inkompetenz auch mal als Staat den Exklusivvertrag kündigen könnte, was man natürlich mit sich selbst so schnell nicht macht – aber unter dem Strich würde Wettbewerb genauso fehlen, wie heute und es geht doch nicht nur darum, irgendwas privat zu organisieren, sondern Wettbewerb zu erzeugen.

    Trotzdem haben doch Abgaben, die an den Staat oder eine staatliche Behörde gezahlt werden müssen einen derart steuerähnlichen Charakter, dass man sie sehr wohl zur Berechnung des Steuerzahlergedenktages ranziehen kann. Immerhin finanzieren sie ja den Sozialstaat – die Kosten dafür gehören also eindeutig zu jenen Aufwendungen, die zum Gemeinwohl beitragen und legal daran vorbei kommt man ja schließlich auch nicht.

  11. alexander
    Juli 17th, 2009 @ 19:24

    ich habe gelesen letztes jahr war er am 8.7. das heißt er ist eine woche später dieses jahr…

  12. Jan
    Juli 18th, 2009 @ 01:14

    Ja schon aber ein echter Trend ist da trotzdem nicht festzustellen, jedenfalls nicht so kurzfristig. Langfristig allerdings schon, vor 20-30 Jahren war das Datum deutlich früher.

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