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	<title>Kommentare zu: SPD-Forderung nach Monokultur</title>
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	<description>Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.</description>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/08/17/spd-forderung-nach-monokultur/comment-page-1/#comment-5574</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 21:09:10 +0000</pubDate>
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		<description>Das w&#228;re richtig, wenn Mitspracherechte nach unten und nicht nach oben verlagert w&#252;rden aber dem Bund mehr Macht zu geben l&#228;uft ja nunmal im Endeffekt darauf hinaus, dass vereinheitlicht wird. Zu mehr Wettbewerb zwischen den L&#228;ndern und ihren Konzepten wird doch eine solche Verlagerung kaum beitragen k&#246;nnen und es w&#228;re mir auch neu, wenn ausgerechnet die SPD pl&#246;tzlich derart energisch f&#252;r Wettbewerb eintr&#228;te.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das w&#228;re richtig, wenn Mitspracherechte nach unten und nicht nach oben verlagert w&#252;rden aber dem Bund mehr Macht zu geben l&#228;uft ja nunmal im Endeffekt darauf hinaus, dass vereinheitlicht wird. Zu mehr Wettbewerb zwischen den L&#228;ndern und ihren Konzepten wird doch eine solche Verlagerung kaum beitragen k&#246;nnen und es w&#228;re mir auch neu, wenn ausgerechnet die SPD pl&#246;tzlich derart energisch f&#252;r Wettbewerb eintr&#228;te.</p>
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		<title>Von: Christian S.</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/08/17/spd-forderung-nach-monokultur/comment-page-1/#comment-5543</link>
		<dc:creator>Christian S.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 19:21:49 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Mehr Mitspracherechte&quot; und &quot;Monokultur&quot; ist etwas &quot;leicht&quot; anderes. Aber ok, Du willst nicht sachlich diskutieren, Du willst agitieren. Habe ich vergessen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mehr Mitspracherechte&#8221; und &#8220;Monokultur&#8221; ist etwas &#8220;leicht&#8221; anderes. Aber ok, Du willst nicht sachlich diskutieren, Du willst agitieren. Habe ich vergessen.</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/08/17/spd-forderung-nach-monokultur/comment-page-1/#comment-5542</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 19:19:11 +0000</pubDate>
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		<description>Fast vergessen mich f&#252;r 

&quot;Die &#220;berschrift w&#228;re sogar f&#252;r die BILD zu rei&#223;erisch.&quot;

zu bedanken;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fast vergessen mich f&#252;r </p>
<p>&#8220;Die &#220;berschrift w&#228;re sogar f&#252;r die BILD zu rei&#223;erisch.&#8221;</p>
<p>zu bedanken;)</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/08/17/spd-forderung-nach-monokultur/comment-page-1/#comment-5541</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 19:17:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hab mich ja auch nicht auf deinen Tweet, sondern auf den Artikel bezogen. Dessen Titel lautet immerhin &quot;SPD attackiert das f&#246;derale Bildungssystem&quot; und es heisst darin zum Beispiel

&quot;Die SPD will dem Bund mehr Mitspracherechte in der Bildungspolitik geben und schlie&#223;t daf&#252;r auch eine Grundgesetz&#228;nderung nicht aus.&quot;

Kann schon sein, dass das nicht f&#252;r &quot;die SPD&quot; im Sinne von 100% (oder auch nur 75...) gilt, nur hat die SPD doch auch sonst wenig Probleme damit, Kompetenzen nach oben zu verlagern - ist jedenfalls mein subjektives Empfinden.

Ich bin halt mal - vielleicht etwas vorschnell - davon ausgegangen, dass du die in dem ja auch von dir selbst verlinkten Artikel ge&#228;u&#223;erte SPD-Position unterst&#252;tzt - tust du ja offenbar auch ansatzweise, wie ich zumindest aus deinem Kommentar herauslese.

Dass die SPD heute dies und morgen jenes will, ist ja nun nichts, was uns gro&#223; &#252;berraschen sollte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mich ja auch nicht auf deinen Tweet, sondern auf den Artikel bezogen. Dessen Titel lautet immerhin &#8220;SPD attackiert das f&#246;derale Bildungssystem&#8221; und es heisst darin zum Beispiel</p>
<p>&#8220;Die SPD will dem Bund mehr Mitspracherechte in der Bildungspolitik geben und schlie&#223;t daf&#252;r auch eine Grundgesetz&#228;nderung nicht aus.&#8221;</p>
<p>Kann schon sein, dass das nicht f&#252;r &#8220;die SPD&#8221; im Sinne von 100% (oder auch nur 75&#8230;) gilt, nur hat die SPD doch auch sonst wenig Probleme damit, Kompetenzen nach oben zu verlagern &#8211; ist jedenfalls mein subjektives Empfinden.</p>
<p>Ich bin halt mal &#8211; vielleicht etwas vorschnell &#8211; davon ausgegangen, dass du die in dem ja auch von dir selbst verlinkten Artikel ge&#228;u&#223;erte SPD-Position unterst&#252;tzt &#8211; tust du ja offenbar auch ansatzweise, wie ich zumindest aus deinem Kommentar herauslese.</p>
<p>Dass die SPD heute dies und morgen jenes will, ist ja nun nichts, was uns gro&#223; &#252;berraschen sollte.</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian S.</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/08/17/spd-forderung-nach-monokultur/comment-page-1/#comment-5537</link>
		<dc:creator>Christian S.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 18:48:56 +0000</pubDate>
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		<description>Die &#220;berschrift w&#228;re sogar f&#252;r die BILD zu rei&#223;erisch. In der F&#246;deralismusreform II wurden die Kompetenzen der L&#228;nder in der Bildung sogar gest&#228;rkt, und beschlossen haben diese CDU, CSU und SPD.

Mir w&#228;re neu, dass die SPD fordert, das Bildungssystem zu vereinheitlichen. Und wie Du darauf kommst, dass ich das fordere, musst Du mir mal erkl&#228;ren. Es gibt gute Argumente daf&#252;r, es gibt gute Argumente dagegen. Ich pers&#246;nlich bin unentschlossen, mit leichter Tendenz zum f&#246;rderalen System.

Selbst wenn aber meine Meinung die w&#228;re, das f&#246;rderale System zu beseitigen, so ist es wirklich reichlich l&#228;cherlich, das deshalb als SPD-Forderung zu bezeichnen. So wichtig bin ich in der SPD wirklich nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#220;berschrift w&#228;re sogar f&#252;r die BILD zu rei&#223;erisch. In der F&#246;deralismusreform II wurden die Kompetenzen der L&#228;nder in der Bildung sogar gest&#228;rkt, und beschlossen haben diese CDU, CSU und SPD.</p>
<p>Mir w&#228;re neu, dass die SPD fordert, das Bildungssystem zu vereinheitlichen. Und wie Du darauf kommst, dass ich das fordere, musst Du mir mal erkl&#228;ren. Es gibt gute Argumente daf&#252;r, es gibt gute Argumente dagegen. Ich pers&#246;nlich bin unentschlossen, mit leichter Tendenz zum f&#246;rderalen System.</p>
<p>Selbst wenn aber meine Meinung die w&#228;re, das f&#246;rderale System zu beseitigen, so ist es wirklich reichlich l&#228;cherlich, das deshalb als SPD-Forderung zu bezeichnen. So wichtig bin ich in der SPD wirklich nicht.</p>
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		<title>Von: shibumi</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/08/17/spd-forderung-nach-monokultur/comment-page-1/#comment-5525</link>
		<dc:creator>shibumi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 11:40:22 +0000</pubDate>
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		<description>ich finde die l&#228;nderzust&#228;ndigkeit f&#252;r schulen ganz gut, denn man sieht ja wie man es machen kann, siehe bayern und wie nicht, siehe berlin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich finde die l&#228;nderzust&#228;ndigkeit f&#252;r schulen ganz gut, denn man sieht ja wie man es machen kann, siehe bayern und wie nicht, siehe berlin.</p>
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		<title>Von: Oliver Fink</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/08/17/spd-forderung-nach-monokultur/comment-page-1/#comment-5512</link>
		<dc:creator>Oliver Fink</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 11:54:01 +0000</pubDate>
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		<description>Die einheitliche Bildungspolitik in anderen L&#228;ndern wird immer als Tatsache vorausgesetzt. Meinen Informationen nach ist beispielsweise in Finnland eine so hohe Autonomie der Schulen gegeben, dass diese sogar den eigenen Lehrplan in wesentlichen Z&#252;gen selbst bestimmen. Und Finnland wird uns doch als &quot;PISA-Sieger&quot; sonst immer als Vorbild vorgehalten. Warum nicht hier?

Selbst innerhalb eines Bundeslandes, also unter der Hoheit einer Regierung, kann es bei entsprechender Unf&#228;higkeit dazu kommen, dass ein Schulwechsel ausgeschlossen ist. In Schleswig-Holstein gibt es beispielsweise die Kontingentstundentafeln, in denen lediglich festgelegt wird, in welchem Zeitraum welches Fach mit welcher Gesamtstundenzahl zu unterrichten ist. Da kann als also passieren, dass in einer Schule zun&#228;chst Erdkunde und dann Geschichte unterrichtet wird, in der anderen halt anders herum und in einer dritten &#252;ber den gesamten Zeitraum beides mit reduzierter Stundenzahl. Auch hier ist ein Wechsel zwischen den Schulen gleicher Art im gleichen Bundesland mit au&#223;erordentlichen Problemen f&#252;r den Sch&#252;ler verbunden.

So etwas w&#252;rde bei bundeseinheitlicher Regelung nat&#252;rlich nicht besser. Ich kann mir durchaus eine Schule nach bundeseinheitlichem Standard als Angebot vorstellen. Aber unabh&#228;ngig davon m&#252;sste es ebenso anderen Schulbetreibern m&#246;glich sein, davon abweichend eigene Konzepte umzusetzen. Und dann obliegt es den Eltern, gem&#228;&#223; Artikel 6 des Grundgesetzes ihrer Verantwortung f&#252;r ihre Kinder nachzukommen. Dann w&#228;ren die bundeseinheitliche Schule und die &#252;brigen Anbieter in einem Wettbewerb um das beste Konzept. Es gibt n&#228;mlich keinen Grund, hierbei die Eltern zu entm&#252;ndigen und zwangsweise ein Einheitsschulsystem f&#252;r alle einzuf&#252;hren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die einheitliche Bildungspolitik in anderen L&#228;ndern wird immer als Tatsache vorausgesetzt. Meinen Informationen nach ist beispielsweise in Finnland eine so hohe Autonomie der Schulen gegeben, dass diese sogar den eigenen Lehrplan in wesentlichen Z&#252;gen selbst bestimmen. Und Finnland wird uns doch als &#8220;PISA-Sieger&#8221; sonst immer als Vorbild vorgehalten. Warum nicht hier?</p>
<p>Selbst innerhalb eines Bundeslandes, also unter der Hoheit einer Regierung, kann es bei entsprechender Unf&#228;higkeit dazu kommen, dass ein Schulwechsel ausgeschlossen ist. In Schleswig-Holstein gibt es beispielsweise die Kontingentstundentafeln, in denen lediglich festgelegt wird, in welchem Zeitraum welches Fach mit welcher Gesamtstundenzahl zu unterrichten ist. Da kann als also passieren, dass in einer Schule zun&#228;chst Erdkunde und dann Geschichte unterrichtet wird, in der anderen halt anders herum und in einer dritten &#252;ber den gesamten Zeitraum beides mit reduzierter Stundenzahl. Auch hier ist ein Wechsel zwischen den Schulen gleicher Art im gleichen Bundesland mit au&#223;erordentlichen Problemen f&#252;r den Sch&#252;ler verbunden.</p>
<p>So etwas w&#252;rde bei bundeseinheitlicher Regelung nat&#252;rlich nicht besser. Ich kann mir durchaus eine Schule nach bundeseinheitlichem Standard als Angebot vorstellen. Aber unabh&#228;ngig davon m&#252;sste es ebenso anderen Schulbetreibern m&#246;glich sein, davon abweichend eigene Konzepte umzusetzen. Und dann obliegt es den Eltern, gem&#228;&#223; Artikel 6 des Grundgesetzes ihrer Verantwortung f&#252;r ihre Kinder nachzukommen. Dann w&#228;ren die bundeseinheitliche Schule und die &#252;brigen Anbieter in einem Wettbewerb um das beste Konzept. Es gibt n&#228;mlich keinen Grund, hierbei die Eltern zu entm&#252;ndigen und zwangsweise ein Einheitsschulsystem f&#252;r alle einzuf&#252;hren.</p>
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	<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/08/17/spd-forderung-nach-monokultur/comment-page-1/#comment-5511</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 11:43:06 +0000</pubDate>
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		<description>Lore Ress,

warum soll denn ein Umzug innerhalb Europas quasi schlechter gestellt sein als einer innerhalb Deutschlands? Mein Land heisst nunmal erstmal Niedersachsen, dass sich halt irgendwie auch noch in Deutschland befindet aber deswegen muss ja trotzdem nicht hier alles wie in Hamburg oder Bayern sein.

Davon abgesehen w&#228;re es ganz sch&#246;n heftig, wegen einer winzigen Minderheit, die halt w&#228;hrend der Schulzeit mal in ein anderes Land wechselt, derma&#223;en gewaltige Kompetenzverschiebungen zu machen. Das steht nun wirklich in einem Missverh&#228;ltnis.

Carsten Jung,
um einheitliche Pr&#252;fkriterien und den anderen Kram zu schaffen haben wir eigentlich eine Kultusministerkonferenz. Dass die offenbar nicht funktioniert ist ein anderes Thema. F&#246;deralismus f&#246;rdert im besten Fall nunmal auch Wettbewerb, wenn man den mal endlich zulassen w&#252;rde. Ohne den tut sich gar nichts - siehe die Debatten, f&#252;r die es erst eine Vergleichsstudie wie PISA gebraucht hat, die ja nichts anderes tut als den Wettbewerb etwas besser begreifbar zu machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lore Ress,</p>
<p>warum soll denn ein Umzug innerhalb Europas quasi schlechter gestellt sein als einer innerhalb Deutschlands? Mein Land heisst nunmal erstmal Niedersachsen, dass sich halt irgendwie auch noch in Deutschland befindet aber deswegen muss ja trotzdem nicht hier alles wie in Hamburg oder Bayern sein.</p>
<p>Davon abgesehen w&#228;re es ganz sch&#246;n heftig, wegen einer winzigen Minderheit, die halt w&#228;hrend der Schulzeit mal in ein anderes Land wechselt, derma&#223;en gewaltige Kompetenzverschiebungen zu machen. Das steht nun wirklich in einem Missverh&#228;ltnis.</p>
<p>Carsten Jung,<br />
um einheitliche Pr&#252;fkriterien und den anderen Kram zu schaffen haben wir eigentlich eine Kultusministerkonferenz. Dass die offenbar nicht funktioniert ist ein anderes Thema. F&#246;deralismus f&#246;rdert im besten Fall nunmal auch Wettbewerb, wenn man den mal endlich zulassen w&#252;rde. Ohne den tut sich gar nichts &#8211; siehe die Debatten, f&#252;r die es erst eine Vergleichsstudie wie PISA gebraucht hat, die ja nichts anderes tut als den Wettbewerb etwas besser begreifbar zu machen.</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/08/17/spd-forderung-nach-monokultur/comment-page-1/#comment-5509</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 10:03:41 +0000</pubDate>
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		<description>Oliver, ich w&#252;rde sagen, wir sind uns da weitgehend einig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oliver, ich w&#252;rde sagen, wir sind uns da weitgehend einig.</p>
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		<title>Von: Carsten Jung</title>
		<link>http://blog.jan-filter.de/2009/08/17/spd-forderung-nach-monokultur/comment-page-1/#comment-5508</link>
		<dc:creator>Carsten Jung</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 09:50:30 +0000</pubDate>
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		<description>Der Bildungsf&#246;deralismus ist eine wunderbar deutsche Idee, die so  deutsch ist wie nur irgendwas - B&#252;rgern&#228;he ja, praktischer Bezug ist egal. Man kann so sch&#246;n daran Rumtheoretisieren. Vor allem gilt das h&#228;ufig f&#252;r diejenigen, die nicht ein einziges Mal als Sch&#252;ler zwischen Bundesl&#228;ndern die Schule wechseln mu&#223;ten. Oder gar zwischen dem Ausland und der Schule. Bei dieser Gruppe von Menschen gehen die Meinungen dann doch sehr weit vom sch&#246;nen deutschen Bildungsf&#246;deralismusideal weg.

W&#228;hrend Auslandschulen einem weitgehen einheitlichen Standard folgen und den Wechsel von einer zur anderen Schule zulassen, was sehr sinnvoll ist, fordert zwar Wirtschaft und gesellschaft die berufliche Flexibilit&#228;t von den Menschen, die Sch&#252;ler werden aber, auch wieder typisch deutsche Bildungspolitik, nicht beachtet. Ich selber durfte f&#252;nf Schulen in vier verschiedenen Bundel&#228;ndern durch beruflich bedingte Umz&#252;ge der Eltern genie&#223;en, plus zwei Auslandsschulen. Ich kann als Betroffener nur sagen: wer f&#252;r den Bildungsf&#246;deralismus ist, kann nicht wissen, wovon er redet oder hat es eben nie mitgemacht. Keine einheitlichen Pr&#252;fkritereien, keine einheitlichen Lernpl&#228;ne mit entsprechenden Fortschrittsstufen, keine einheitlichen Ziele bez&#252;glich des Lernstoffs in ein und demselben Fach. So einen Mist k&#246;nnen sich nur theorieverliebte Deutsche ausdenken. Dabei mu&#223; heutzutage beides gelichzeitig gef&#246;rdert werden: der Wissenstand der Kinder und die beruflilche, r&#228;umliche Flexibilit&#228;t der Eltern. F&#246;deralismus ist in diesem Bereich v&#246;llig kontraproduktiv, denn er f&#246;rdert genau das, was hier so vehement verdonnert wird: die b&#252;rokratische und politische Selbstverwirklichung Einiger zu Lastern derjenigen, um die es gehen sollte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bildungsf&#246;deralismus ist eine wunderbar deutsche Idee, die so  deutsch ist wie nur irgendwas &#8211; B&#252;rgern&#228;he ja, praktischer Bezug ist egal. Man kann so sch&#246;n daran Rumtheoretisieren. Vor allem gilt das h&#228;ufig f&#252;r diejenigen, die nicht ein einziges Mal als Sch&#252;ler zwischen Bundesl&#228;ndern die Schule wechseln mu&#223;ten. Oder gar zwischen dem Ausland und der Schule. Bei dieser Gruppe von Menschen gehen die Meinungen dann doch sehr weit vom sch&#246;nen deutschen Bildungsf&#246;deralismusideal weg.</p>
<p>W&#228;hrend Auslandschulen einem weitgehen einheitlichen Standard folgen und den Wechsel von einer zur anderen Schule zulassen, was sehr sinnvoll ist, fordert zwar Wirtschaft und gesellschaft die berufliche Flexibilit&#228;t von den Menschen, die Sch&#252;ler werden aber, auch wieder typisch deutsche Bildungspolitik, nicht beachtet. Ich selber durfte f&#252;nf Schulen in vier verschiedenen Bundel&#228;ndern durch beruflich bedingte Umz&#252;ge der Eltern genie&#223;en, plus zwei Auslandsschulen. Ich kann als Betroffener nur sagen: wer f&#252;r den Bildungsf&#246;deralismus ist, kann nicht wissen, wovon er redet oder hat es eben nie mitgemacht. Keine einheitlichen Pr&#252;fkritereien, keine einheitlichen Lernpl&#228;ne mit entsprechenden Fortschrittsstufen, keine einheitlichen Ziele bez&#252;glich des Lernstoffs in ein und demselben Fach. So einen Mist k&#246;nnen sich nur theorieverliebte Deutsche ausdenken. Dabei mu&#223; heutzutage beides gelichzeitig gef&#246;rdert werden: der Wissenstand der Kinder und die beruflilche, r&#228;umliche Flexibilit&#228;t der Eltern. F&#246;deralismus ist in diesem Bereich v&#246;llig kontraproduktiv, denn er f&#246;rdert genau das, was hier so vehement verdonnert wird: die b&#252;rokratische und politische Selbstverwirklichung Einiger zu Lastern derjenigen, um die es gehen sollte.</p>
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