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Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.

2012 kommt der Bus!

Posted on | August 3, 2011 | 4 Comments

Sicher, mancher Bus kommt auch in diesem Jahr schon – aber von wenigen Ausnahmen abgesehen eben nicht im Fernverkehr. Und ironischerweise werden jene wenigen Ausnahmen auch noch größtenteils ausgerechnet von der Bundesbahn höchstpersönlich betrieben. Die auf diese Weise dafür sorge trägt, dass die Preise nicht völlig versaut werden und der Bürger am Ende noch zu günstig von A nach B kommt.

Ab dem kommenden Jahr dürfen nun aber tatsächlich ganz legal und sogar ganz ohne zwar sehr einfallsreiche und vermutlich auch weiterhin wettbewerbsfähige Monopolumgehungskonzepte Menschen Buslinien zwischen verschiedenen Städten aufmachen, obwohl gleichzeitig auch eine Bahnverbindung besteht, hört hört!

Wer sich angesichts dieser Meldung etwas verwundert die Augen reibt, weil er gar nicht wusste, dass man dass nicht darf, dem sage ich: Willkommen in Deutschland, wo halt völlig sinnfrei gewisse Dinge einfach mal verboten sind. Bis böse “Neoliberale” kommen und solche Verbote aufheben.

Comments

4 Responses to “2012 kommt der Bus!”

  1. FDominicus
    August 4th, 2011 @ 07:17

    Ja das ist der 2. liberale Lichtblick in diesen wirklich schwarzen Tagen…

  2. FDominicus
    August 4th, 2011 @ 07:22

    Und hier mal wieder was typisch SPDlerisches:
    http://de.finance.yahoo.com/na.....9.html?x=0

    Der Wahnsinn hat durchaus Methode. Ein Schritt vor, zwei zurück und ChaChaCha.

  3. Jan
    August 4th, 2011 @ 08:43

    Danke für den Hinweis. Ich bleibe zuversichtlich. Der “SPD-Verkehrsexperte” hat von seinem Fach anscheinend wenig Ahnung. “Fernverkehr in Randlagen” gibts sowieso nicht oder nur dort, wo findige Bundestagsabgeordnete großen Druck auf “ihre” Bundesbahn ausüben. Fernverkehr bedeutet nunmal, dass nicht für jede Milchkanne angehalten wird, sondern das große Zentren verbunden werden. Die Zubringerei erfolgt dann über den Nahverkehr, dessen Ausmaß die Kommunen, da sie ihn finanzieren, weitgehend selbst in der Hand haben.

    Aber so wie ich den Mann verstehe, hat er tatsächlich angst, dass Strecken bzw. Haltepunkte für die Bahn unattraktiv werden, nur weil von dort vielleicht ein Bus fahren könnte. Um die Mobilität der Bürger geht es also schon mal nicht. Immerhin ist dieser Bahnlobbyist ehrlich.

  4. SPD sichert ihren Ruf als Monopolkapitalistenpartei : Filterblog
    August 4th, 2011 @ 12:36

    [...] 4, 2011 | No Comments Anscheinend hat der Bundesrat ein Wörtchen mitzureden, wenn es um die Legalisierung des Busfahrens geht. Wäre ich jetzt so gar nicht drauf gekommen aber dieses Land ist eben immer für eine [...]

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