Archiv für die Kategorie 'Kaufen'

Nov 10 2009

Not macht erfinderisch

Autor: Jan. Abgelegt unter Kaufen

…und die Realität übertrifft bisweilen jede Satire.

100-Watt-Lampen sind ja bekanntlich neuerdings böse und folgerichtig von der EUrokratie verboten worden. Weil es aber nunmal genügend berechtigte Gründe gibt, sie in Einzelfällen dennoch einzusetzen, haben findige Polen kurzerhand diese bahnbrechende Erfindung gemacht.

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Dez 29 2008

Ein Präsident zum, äh, Anfassen…

Autor: Jan. Abgelegt unter Kaufen

Die Obamania treibt auch nach der erfolgreichen Wahl so ihre Blüten. Diese hier ist so ziemlich die komischste, die ich mir vorstellen kann: Der “Head o State”-Dildo –  ”will stand upright and last all night.”

obamadildo

Kost knapp 35 Dollar, ist wahlweise in “democratic blue” oder “presidential gold” erhältlich und ist “prouldy endorsed by Joe the Plumber”, empfohlen wird das 19 x 5 cm große Teil (endlich konnte ich mal ConvertAll auf sinnvolle Weise ausprobieren…) außerdem von namhaften anderen “Benutzern” empfohlen:

empfohlen

Sicherlich Geschmackssache. Aber totlachen würde ich mich trotzdem sehr über zum Beispiel ein Merkel- oder Steinmeier-Pendant nach der Bundestagswahl. Hm, oder vielleicht einen Horst in Schwarz-Rot-Gold^^

via Opponent.de

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Sep 24 2008

In Ungnade gefallen

Autor: Jan. Abgelegt unter JuLi-Blogs.de, Kaufen

Eine meinem Geschmack völlig widersprechende aber dennoch offenbar recht beliebte Spiesserbrause wird in einem Wuppertaler Lokal nicht länger zur Verköstigung angeboten.

Und zwar weil:

“Neben geschmacklichen und inhaltlichen Gründen (Zuckeranteil, Öko-Test Urteil nur “Befriedigend”) war vor allem die zunehmende Kommerziealisierung ausschlaggebend. Bionade indes klagte eifrig gegen vermeintliche Nachahmer, fing an, die Vertriebswege von Coca-Cola zu nutzen, ließ sich von McDonalds ins Programm aufnehmen und erhöhte erst vor kurzem drastisch seine Preise (von 59 auf 79 Cent).”

Öko-Test-Urteile mögen ja für manche Kunden ja tatsächlich einen Informationswert haben, nicht dass mich sowas jemals interessieren würde. Aber ein falscher Zuckeranteil in einer Brause? Muss man nicht verstehen, oder? Oder vielleicht geht dass auch nur deswegen ein bisschen über meinen Horizont, weil meine drei Grundgetränke eigentlich je nach Situation Bier, Wasser und Milch heißen. Brause ist für mich per Definition so ein süßes Zuckerzeug, dass man vor allem zum Verdünnen von Korn benutzen sollte.

Dass ein Getränkehersteller ernsthaft Geld mit seinen Produkten verdienen will geht natürlich gar nicht, weiß ich auch nicht, was die Firma sich dabei wieder gedacht hat. Nur geschenkte Brause ist gute Brause! Und Vertriebswege von Coca-Cola nutzen, hallo? Oder sich bei McDonalds verkaufen lassen, bei MCDONALDS?! Die PR-Abteilung muss ja völlig durchgeknallt sein, auf solche verrückten Ideen zu kommen.

Was den Preis angeht bin ich scheinbar ohnehin etwas altmodisch. Getränke, die schon im Laden 79 Cent (pro Miniflasche, nehme ich an) kosten, meide ich sowieso wenn es irgendwie geht. Solche, die 59 Cent kosten allerdings auch. Aber Markenprodukt bleibt Markenprodukt und dementsprechend hat der Markenbewusste, ob er nun Spiesser ist oder nicht, dass auch zu honorieren.

Oder halt, wie ich dass ständig mache, Marken links liegen zu lassen.

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Mai 01 2007

Mymuesli.com

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemein, Kaufen

Das hier ist doch mal ein sehr interessanter Service. Ein bisschen teurer zwar als das Müsli im Laden – dafür aber höchst individuell.

via Web2Null

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Feb 28 2007

Neulich war ich mal wieder bei Ikea

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemein, Kaufen

Genauer gesagt gestern. Und es ist jedes Mal ein echtes Highlight: Wo sonst sieht man so viele Päärchen, die im Partnerlook herumlaufen? Wo sonst findet man so viele “Dinge”, bei denen man sich fragt wozu man die wohl brauchen könnte?

Okay, oft fragt sich scheinbar nur Mann sowas, denn auch wenn es etwas Klischeehaft klingen mag: Ich habe noch nie einen Mann so seltsame Glaskugeln, die irgendwie stylisch leuchten und schon deswegen total Hipp sind.

Auch die vielen kleinen Kisten und Kästen, die gigantische Auswahl an Kerzen, Gläsern und typisch schwedischem sonstigem Krimskrams finden wohl eher unter der weiblichen Kundschaft ihre Fans.

Damit bin ich schon mitten beim Thema: Ikea ist für Frauen konzipiert. Sicher, auch Männer kaufen dort ein – hab ich schließlich gestern auch gemacht, und nichtmal für gar so wenig Geld. Aber Männer kaufen anders ein als Frauen. Männer gehen einkaufen weil sie etwas brauchen. Frauen gehen einkaufen um einkaufen zu gehen.

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Feb 13 2007

Studie: Dosenpfand ist Unsinn

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemein, Allgemeinbildung, Bier, Kaufen

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat sich laut Welt eingehend mit den Entwicklungen auf dem Verpackungsmarkt seit Einführung des Einwegs-Zwangspfandes im Jahr 2003 beschäftigt.

Damals führte Jürgen Trittin als Bundes-Umweltminister dieses Instrument ein, weil in drei aufeinander folgenden Jahren die “Mehrwegquote” unter 72% lag. Ein entsprechendes Gesetz hatte allerdings schon Umweltminister Töpfer 1991 mit der “Verpackungsverordnung“, die später von Umweltministerin Merkel nochmal erneuert wurde, initiiert. Für diesen Geniestreich dürfen also keinesfalls allein die Grünen die Lorbeeren für sich beanspruchen.

Jedenfalls hat laut GfK dieses “Dosenpfand” inzwischen dazu geführt, dass uns Konsumenten scheinbar egal ist, ob wir Einweg oder Mehrweg kaufen, weil eh überall Pfand drauf ist. Folge: Die Mehrwegquote im Jahr 2006 (phantastisch, was nicht alles statistisch erfasst wird) belief sich nur noch auf 32,6%.

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Feb 06 2007

Kleiner Grundkurs in Lebensmittelkunde

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemein, Allgemeinbildung, Kaufen

Und das von mir? Jap – und darum auch der durchaus ernstzunehmende Zusatz “kleiner”. Denn natürlich bilde ich mir nicht ein, wirklich viel von der Materie zu verstehen. Was mich dazu bringt, dazu etwas zu schreiben sind vielmehr ein paar grundsätzlichere Beobachtungen, auf die ich im Sinne der Aufklärung einfach nur mal hinweisen möchte.

Vor einiger Zeit hatte ich in irgendeinem “Fachforum” mal aufgeschnappt, dass Bier im Grunde genommen nicht dick macht, weil es nicht mehr Kalorien enthält als zum Beispiel diverse Fruchtsäfte.

Als ich das in dem ein oder anderen Gespräch mal anmerkte, wurde mir nie so wirklich geglaubt, was mich dazu veranlasste eine tiefer gehende Recherche zu starten.

Inzwischen habe ich im Zuge dieser “Ermittlungen” eine kleine Liste zusammengestellt, die den Kaloriengehalt einiger unterschiedlicher Getränke mal miteinander vergleicht – Manches dabei fand ich doch etwas überraschend, man beachte zum Beispiel, dass Cola weniger Kalorien enthält als Orangensaft und dass Alkoholfreies Bier zumindest in meiner Liste der absolute Spitzenreiter ist:

Getränk Kalorien
Orangensaft (Gut und Günstig, Famila) 43 kcal
Coca Cola 42 kcal
Krombacher Alkoholfrei 27 kcal
Bier (Pils) ~40 kcal
Milch (1,5% Fett) 46 kcal
Buttermilch (Müller, 1%) 43 kcal
Naturtrüber Apfelsaft 47 kcal
Schwarzer Johannisbeersaft 54 kcal

Was mir außerdem noch aufgefallen ist: Ich konnte kein einziges alkoholisches Getränk finden, auf dem der Kaloriengehalt aufgedrucht war. Und ich habe auf wirklich vielen unterschiedlichen Flaschen nachgesehen.

Meine Vermutung ist im Augenblick, dass das mit der Einteilung Lebensmittel / Genussmittel zusammen hängt, sofern irgendwer da mehr drüber weiß kann er mich gerne per Kommentar oder Mail aufklären.

Ein weiteres Mysterium, dass ich schon immer mal klären wollte, habe ich in diesem Zusammenhang auch gleich mal “aufgedeckt”: Warum um alles in der Welt sagt jeder ständig “Kalorien” zu dem Wert, hinter dem die Einheit “kcal” steht? Das “k” steht doch unzweifelhaft für den international gültigen Einheitenvorsatz “Kilo”, so dass es sich um die tausendfache Menge der Einheit “cal” handeln müsste, was dann für mich bedeutet, dass die Zahl der Kalorien das tausendfache der Zahl vor der Einheit sein müsste und man somit auf jeden Fall von Kilokalorien sprechen müsste.

Diese Auffassung brachte mir mehr als einmal irriterte Blicke meiner Mitmenschen ein, darum wurde es Zeit auch mal dieses Rätsel zu lösen.

In diesem Fall half mir Wikipedia recht kompetent weiter. Dort wird nämlich die Vermutung geäußert, dass die fälschliche Annahme, dass “kcal” die Einheit für Kalorien sei aus einer veralteten amerikanischen Einheit namens “C” entstanden sein könnte. Denn dieses “C” wurde in den USA früher mal anstelle von “kcal” benutzt. Diese Erklärung leuchtet mir ein und gibt mir gleichzeitig die Chance das nächste Mal entsprechende Missverständnisse kompetent aufzuklären.

Menschen, die die Zahl vor der “kcal”-Einheit Zielsicher als Anzahl der Kalorien identifizieren und damit an sich schon falsch liegen, dürfte zwar wohl kaum auch die folgende Feststellung schockieren oder belehren. Als penetranter Querulant der ich in solchen Dingen aber manchmal gerne bin, weise ich trotzdem darauf hin, dass die Kalorie genauso veraltet ist wie die PS oder gar das Pfund (auch wenn sogar der Spiegel vor einigen Wochen irgendwas von einem neuen Minicomputer schreibt, der “nur ein Pfund schwer” sein soll…).

Man mag das als etwas kleinlich ansehen. Aber spätestens wenn man mal mit der Energie-Einheit Kalorie versucht irgendwas auszurechnen, muss man sich für einen der drei gängigen Umrechnungsfaktoren entscheiden (bedingt durch drei verschiedene Definitionen, was mir persönlich als Rechtfertigung dafür, diese Einheit nicht mehr zu verwenden, voll und ganz genügt), die alle einen etwas umständlichen vierstelligen Faktor enthalten.

Zugegebenermaßen dürfte Otto-Normal-Kalorienwertbeachter eher selten in die Verlegenheit kommen, da irgendwas umrechnen zu müssen – aber für einen mathematischen Ästheten wie ich es einer bin… okay, ich hör schon auf, das glaubt mir wohl sowieso keiner;)

Der Artikel brachte mir übrigens noch einige weitere Erkenntnisse. So ist der Kalorien… pardon, der Energiegehalt, der auf Lebensmitteln angegeben ist, immer nur der Wert, der vom Menschen auch tatsächlich in Energie umgesetzt wird – die Nahrung kann also in Wahrheit mehr Energie im physikalischen Sinn enthalten, die aber über diesen Wert hinaus für die menschliche Verdauung keine Rolle spielt.

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Okt 15 2006

Biermarken ohne Marke: Billigbiere im Vergleich

Autor: Jan. Abgelegt unter Allgemein, Kaufen

Manchmal lohnt es sich tatsächlich auch mal woanders einkaufen zu gehen. Gestern brauchten mein Bruder und n Kumpel dringend ein paar Bier, beim “Standard-Supermarkt”, also dem, zu dem wir normalerweise immer fahren, war aber parkplatzmäßig dermaßen Ausnahmezustand, dass wir beschlossen zu einem anderen Laden zu fahren. Der hat sich übrigens gerade erst vor ein paar Wochen umbenannt (ich denke damit kann man sich ungefähr denken welche Firma gemeint ist, ohne dass ich hier in den Verdacht gerade Schleichwerbung zu machen…). Die Entdeckung, die wir dabei machten nehme ich hier mal zum Anlass ein bisschen was zu Billig-Bieren zu schreiben, zumindest zu den meiner Meinung nach Bekanntesten und wichtigsten “Marken”.

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