Archiv für die Kategorie 'In Eigener Sache'

Jul 07 2010

Ziemlich Langweilig

Autor: Jan. Abgelegt unter In Eigener Sache

…wäre es ja, immer nur im eigenen Blog Artikel zu veröffentlichen. Warum nicht auch mal im The European?

Mein Thema dort ist die FDP und ein hier umfragewertebedingt möglicherweise bald drohendes weiteres Abgleiten in die Niederungen der Sozialdemokratie.

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Apr 06 2010

Kleine Info in eigener Sache

Autor: Jan. Abgelegt unter In Eigener Sache

Liberale Politik – das sind unter tagespolitischer Betrachtung häufig konkrete Dinge wie Steuersenkungen, Ablehnung von Verboten oder der Schutz der Bürgerrechte.

Doch woraus leitet sich eigentlich ab, was liberal ist und was nicht?

Um diesen Ursprüngen des Liberalismus auf die Spur zu kommen, veranstaltet mein Kreisverband der Jungen Liberalen mit David Piotrowski, neuer stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Niedersachsen für Programmatik, ein Seminar und führt in diese Grundlagen und das liberale Wertesystem ein. Anschließend und natürlich auch zwischendurch gibt es reichlich Gelegenheit, darüber in geselliger Runde zu diskutieren.

Zur Anmeldung gehts hier.

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Apr 05 2010

Die liberale Basis bekommt eine neue Stimme

Autor: Jan. Abgelegt unter In Eigener Sache

So, liebe politisch interessierte Leserschaft, es gibt ein neues Blog!

Gut – nicht völlig neu – aber gründlich überarbeitet und umgekrempelt. Was einmal als FDP-Watch startete und im vergangenen Jahr den Namen wechselte, hat in den vergangenen Tagen einen weiteren Relaunch erhalten und ist nun als “LiberalHome – Die Stimme der liberalen Basis” optisch, wie inhaltlich aufgefrischt online.

Eine Anzahl sehr interessanter, fester Autoren konnten dafür bereits gewonnen werden, darüberhinaus besteht auch weiterhin – es soll ja schließlich basisnah zugehen – die Möglichkeit für Jedermann, Gastbeiträge beizusteuern.

Inhaltlich geht es dabei in erster Linie darum, dem liberalen Teil unserer Regierungen und Parlamente in Bund und den Ländern den Rücken zu stärken, wenn sie liberale Positionen gegenüber Koalitionspartnern, Opposition, Presse oder gar – auch das soll ja vorkommen – eigenen Parteifreunden verteidigen müssen. Gleichzeitig wird entsprechend kritisch kommentiert, wenn der Liberalismus aufgrund fauler Kompromisse irgendwo mal wieder auf der Strecke geblieben ist.

Neben dem Blog selbst gibts LiberalHome übrigens auch zum Verfolgen bei Facebook und Twitter.

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Dez 31 2009

Auf in ein neues Jahr

Autor: Jan. Abgelegt unter In Eigener Sache

Ich hab nämlich noch lange nicht genug… und möchte auf diesem Weg all denen, die meine Texte hier oder anderswo lesen, mir hier oder anderswo ihr Feedback dazu geben und die mit mir diskutieren und streiten für ein interessantes Bloggerjahr 2009 danken.

Um nur einige Highlights zu nennen: Ich habe in den letzten 12 Monaten ungewöhnlich viele davon persönlich kennengelernt, was immer Spaß macht – und sogar erstmals so eine Art Weihnachtsgeschenk als Dankeschön für meine Texte von einem Leser bekommen – auch dafür nochmal herzlichen Dank, ich hätte aber auch ohne Pratchett-Roman weitergemacht;)

Für dieses Jahr wird das hier aber der letzte Artikel sein und ich wünsche allen oben Genannten einen Guten Rutsch und ein frohes, erfolgreiches und interessantes Jahr 2010 und für den heutigen Abend eine schöne Silvestersause sowie einen schlimmstenfalls erträglichen Kater am Neujahrsmorgen.

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Dez 24 2009

Er kommt!

Autor: Jan. Abgelegt unter In Eigener Sache

Nun, da der Weihnachtsmann sich laut Norad auch Deutschland langsam nähert, wird es höchste Zeit: Ich wünsche allen Lesern und ihren Familien und Freunden ein fröhliches Weihnachtsfest!

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Dez 16 2009

Schamlose Eigenwerbung

Autor: Jan. Abgelegt unter In Eigener Sache

Seit Juli diesen Jahres erscheinen ausgewählte Artikel aus diesem Blog auch auf FreieWelt.net. Dort bin ich nun tatsächlich in die Endauswahl zum FreieWelt-Blogger des Jahres gekommen.

Nicht dass ich dafür nicht schon dankbar genug wäre – aber ich würde mich natürlich freuen, wenn der eine oder andere Leser auch von hier dort für mich stimmt, sofern ihm denn mein Geschreibsel gefällt.

Die Artikel dort sind, wie gesagt, exakt die gleichen wie sie auch hier zu lesen sind.

Direkt zur Abstimmung führt dieser Link.

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Okt 31 2009

Interview

Autor: Jan. Abgelegt unter In Eigener Sache

Kleiner Hinweis in eigener Sache: Sascha Staudt von “Webmaster Interview” hat mich in der vergangenen Woche interviewt und das Ergebnis nun online gestellt. Es geht, natürlich, um dieses Blog, wie es entstanden ist und sich entwickelt hat, ausserdem gibts einige allgemeine Feststellungen rund ums Thema bloggen.

Wen das interessiert, der kann ja mal reinschauen.

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Sep 07 2009

Zwischen Blog und Twitter

Autor: Jan. Abgelegt unter In Eigener Sache

Vor gut einem Jahr habe ich Twitter begonnen, zu nutzen, nachdem ich davor zwar schon länger damit rumgespielt, aber nie so wirklich einen Sinn darin gesehen hatte. Und auch im letzten August wollte ich eigentlich weniger wirklich “twittern”, ich hatte lediglich gedacht, Twitter als Plattform zu nutzen, einfach nur interessante Links plus kurze Kommentare zu posten, die dann automatisch auch auf meinem Blog auftauchen. Dafür nutze ich es jetzt, ein Jahr später, zwar immernoch hauptsächlich, wenn man davon absieht, dass ich Twittermeldungen nicht mehr im Blog auftauchen lasse. Aber  darüberhinaus nutze ich es eben auch für kurze Statements, Gedanken, Minikommentare oder eben zur kurzen, einfachen Kommunikation mit anderen Leuten – was trotz der relativ krassen Beschränkung auf 140 Zeichen pro Nachricht manchmal interessanter sein kann, als man denkt.

Es kommt aber vor, dass man mal mehr Zeichen braucht. Es gibt zum Beispiel auch interessante oder einfach lustige Zitate, die dummerweise entweder schon von Haus aus zu lang für einen “Tweet” sind oder bei denen zumindest der Name des Zitierten keinen Platz mehr findet. Es gibt noch zig andere Fälle, in denen Twitter einfach zu klein ist und wo ich früher die Wahl hatte, einen Blogartikel draus zu machen oder es unter den Tisch fallen zu lassen – letzteres war dann oft der Fall, weil vieles eigentlich zu Kurzweilig ist, um sich die Arbeit zu machen dazu großartig lang zu schreiben.

Neuerdings fällt so etwas allerdings auch bei mir nicht mehr unter den Tisch denn ich habe nach ein paar Experimenten in der letzten Woche beschlossen, zusätzlich zu Blog und Twitter Tumblr zu nutzen. Das ist sozusagen das logische Zwischending zwischen Twitter und Blog. Es kommt in seiner Funktionalität natürlich nicht ans Blogsystem von Wordpress ran – lässt sich dafür aber auf denkbar einfache Weise füllen.

Praktisch sieht es nämlich so aus, dass ich in der Bookmark-Leiste meines Browsers einen einzigen weiteren Knopf habe, bei dem sich dann der Tumblr-Editor in einem neuen kleinen Fenster öffnet. Tumblr erkennt dann normalerweise von selbst, ob ich ein Video, ein Bild, ein Zitat oder eben nur freien Text notieren will und schlägt das von ihm erkannte als Bearbeitungsmodus vor – kann man natürlich aber auch genausoschnell ändern.

Auf diese Weise dauert es lediglich Sekunden, bis ein neuer Eintrag bei Tumblr entstanden ist und ich nutze mein auf den Titel “2091″ getauftes Tumblog (so nennt Tumblr seine Blogs) seit seiner Einrichtung darum gerne und häufig als einfache Materialsammlung, als so eine Art öffentlichen Notizblog sozusagen – maximal ergänzt durch ein paar Gedanken und Kurzkommentare. Eben weils so schön einfach und schnell geht und ich mir über Formulierungen und längere Kommentare dort erstmal keine Gedanken machen muss, während ich hier im Blog dann schon immer und immer mehr versuche, ordentliche und durchformulierte Artikel abzuliefern – die zum Beispiel aus den bei Tumblr festgehaltenen Inhalten entstehen können.

Soweit dazu, wie ich Tumblr nutze. Man kann es darüberhinaus sicherlich auch prima anstelle eines richtigen Blogs nutzen. Für Manchen, der einfach erstmal planlos loslegen möchte, dürfte so ein Dienst da schon aufgrund seiner Einfachheit ganz interessant sein. Ein Newsfeed wird automatisch generiert und Posten ist einfacher als in jedem durchschnittlichen Internetforum. Eine Kommentarfunktion direkt auf der Seite gibt es allerdings nicht – was dann schon einen relevanten Unterschied zu einem konventionellen Blog darstellt.

Wenn man allerdings seine Tumblogs automatisch auch auf Facebook veröffentlicht (was über eine von Tumblr selbst zur Verfügung gestellte Facebook-App wiederum sehr einfach hinzubekommen ist), kann natürlich dort ganz normal kommentiert werden.

Wer Kommentare und eine vergleichbar einfache Plattform will, der sollte sich Posterous ansehen. Das ist ein Dienst, der Tumblr funktional sehr ähnlich ist, zum Beispiel aber Kommentare zulässt und für mich durchaus in der engeren Wahl gewesen ist – da ich aber finde, dass ich mit der Moderation und dem Zurückkommentieren auf diesem Blog genug zu tun habe, war diese Funktion für mich sowieso nicht weiter wichtig und Tumblr fand ich vom Handling her ansprechender.

Inhaltlich ist mein Tumblog ein wenig breiter aufgestellt als dieses Blog, eben weil ich da ohne groß zu überlegen alles mögliche reinhaue – ähnelt also in dieser Hinsicht etwas meinen Twitter-Inhalten, geht vielleicht sogar noch darüber hinaus (jedenfalls habe ihm ganz bewusst einen anderen Namen verpasst, der übrigens gewissermaßen nach meiner unmittelbaren Umgebung benannt ist). Feste Regeln dafür habe ich aber nicht, Twitter und Tumblr funktionieren (speziell bei mir, natürlich aber auch von ihrem Konzept her) sehr spontan und nur beim Blog überlege ich vor dem Schreiben, ob was ich vor habe überhaupt ins Blog passt oder ich es lieber anderswo veröffentlichen sollte.

Ein solches anderswo könnte in Zukunft das “2091″ sein, zu dem man bei Interesse über den Tumblr-Button in der Seitenleiste gelangt.

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Jul 28 2009

Gewalt und so

Autor: Jan. Abgelegt unter In Eigener Sache

Eigentlich wollte ich das Thema Reball ja bis auf Weiteres auf sich beruhen lassen. Immerhin beschäftigen sich ja seit Jahren die Gerichte damit (gibt scheinbar nix Wichtigeres zu klären als Sportarten auf ihre “Menschenwürde” zu überprüfen – wie beneidenswert glücklich muss eine Gemeinde sein, die Zeit und Muße hat, sich mit solchen “Problemen” zu beschäftigen…) und deren Entscheidung müssen wir ja nun erstmal abwarten.

Doch wenn einzelne Zeitgenossen sich in bestimmter Weise zu dem Thema äußern, dann kommt man als beinahe einziger Vertreter der Befürworter dieses Sportangebots schlicht nicht um eine Reaktion herum.
In diesem Fall war es folgende, am 21. Juli gedruckte Äußerung eines Lesers unseres “Winsener Anzeigers”, die mich zu einer angemessenen Reaktion nötigte:

Gewalt  wird verherrlicht

Betriftt:,,8ürgermeisterin  gegen Reball” im WA vom 29. Mai 2009

Bravo,  Frau  Bürgermeisterinl Das  nenne  ich eintreten  für die Gesellschaft.  Gewalt  hat  in unserem  Lande  wie auch  in der Welt  nichts  zu  suchen  und  sollte mit aller  Entschiedenheit  zurückgewiesen  werden.

Auch Reball  verherrlicht  die Gewalt.  Leider  hört man von den  politischen  Parteien  zu  wenig über  die Bekämpfung  der Gewalt.

Frau Bürgermeisterin,  machen  Sie  so weiterl  Es  gibt  in Winsen  und  Umgebung  noch  zu viel Gewalt.

Alfred Frobarth. Winsen

Als ich damit fertig war, mich vor lachen zu kringeln, antwortete ich (und das wurde dann heute schließlich an gleicher Stelle im WA veröffentlicht)

Lieber Herr Frobarth,

vielen Dank für ihre köstliche Satire vom 21. Juli, in der sie die eigenartige Wahrnehmung mancher Zeitgenossen gegenüber gewissen Sportarten so herrlich auf die Schippe nehmen. Spätestens bei der Zeile “Reball verherrlicht die Gewalt” konnte ich nicht mehr vor Lachen und dachte nur: “Jaja genau – und Schach löst Weltkriege aus!”

Köstlich auch die Pointe, mit der sie quasi andeuten, Winsen wäre eine in Gewalt versinkende Stadt und deshalb müsse die Winsener Reball-Arena geschlossen bleiben. Mit dieser herrlichen Persiflage haben sie eine schöne Breitseite auf diejenigen abgegeben, die wirklich der Meinung sind, Reball hätte auch nur irgendetwas Gewaltverherrlichendes, Brutales oder gar Menschenverachendes an sich.

Davon scheint es in dieser Stadt ja leider immer noch einige zu geben – denen ich bei dieser Gelegenheit nachdrücklich empfehlen möchte, sich umgehend über diese Sportart Reball zu informieren; Anders scheinen solche Wahrnehmungsstörungen leider nicht ausgeräumt werden zu können.

Jan Filter,
Kreisvorsitzender Junge Liberale Harburg-Land

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Mai 15 2009

Als ich ein Alien im Zoo war – oder: Erster Eindruck vom 60. Bundesparteitag der FDP

Autor: Jan. Abgelegt unter In Eigener Sache, JuLi-Blogs.de

Als mich Achim (antibuerokratieteam.net) vor einigen Wochen fragte, ob ich denn eigentlich zum Bundesparteitag der FDP delegiert wäre oder nicht, weil er da ansonsten so ein Blogprojekt in den Startlöchern hätte, da dachte ich an einen vernünftigen Internet-Arbeitsplatz irgendwo auf dem Parteitag und ein bisschen zusätzliche Publicity für mein Blog, die den ganz normalen Parteitagswahnsinn, wie ich ihn mir so vorstellte* halt irgendwie ergänzte.

Das klang nett und die Gelegenheit, einige andere liberale Blogger – und dann gleich so bekannte – kennenzulernen, reizte mich ohnehin.

Zudem: Wenn schonmal ein Parteitag “vor der Haustür” stattfindet, dann wollte ich da so oder so mal vorbeischauen. Und so war ich natürlich gerne dazu bereit, sofern ich denn nicht doch noch mein Ersatzdelegiertenmandat hätte wahrnehmen müssen (was erwartungsgemäß und offensichtlich nicht der Fall gewesen ist).

Ansonsten machte ich mir nicht allzuviele Gedanken, sondern ließ es halt erstmal alles auf mich zukommen.

Vor wenigen Tagen dann kam eine Email, in der etwas von “Akkreditierung” stand und von einem “Presseabend” und so weiter und so fort. Alles so Sachen, von denen ich bisher eine eher verschwommene Vorstellug hatte.

Unter “Presseabend” stellte ich mir beispielsweise mehr oder weniger ein durch Dirk Niebel eröffnetes Besäufnis für Journalisten vor. Damit lag ich zwar nicht vollkommen falsch. Womit ich aber nicht gerechnet hatte war, dass so ungefähr alles, was in der FDP Rang, Namen oder wenigstens einen wie auch immer gearteten Ruf hat oder wenigstens mal hatte, mit von der Partie war.

Das zeichnete sich allerdings schon ab, als ich so im Shuttlebus saß und plötzlich Parteiprominenz begann zuzusteigen. Im Zoo angekommen, sah ich dann noch mehr “hohe Tiere” (Bundesschatzmeister Solms zum Beispiel) und hohe Tiere (Elefanten zum Beispiel) und das Ganze gipfelte schließlich, als Guido Westerwelle und Hans-Dietrich Genscher sich in einem heftigen Blitzlichtgewitter zugeprostet haben, während ich am Nebentisch zu essen versuchte.

Eröffnet worden war das Ganze kurz vorher wirklich durch Dirk Niebel und zumindest gegen Mitternacht verwandelte sich die Veranstaltung wirklich in eine relativ stumpfe Party, auf der, soweit ich das überblicken konnte, auch so gut wie keine bekannten FDPler mehr anwesend waren.

Vorher aber konnte man viele interessante und manche situationskomische Szenen beobachten. Wie einzelne Abgeordnete gegenüber Journalisten über Kollegen lästern (und umgekehrt) oder versuchen, sie auf potenzielle künftige Storys hinzuweisen. Man konnte sozusagen Journalisten und Politikern bei der Arbeit zusehen und -hören – was ja irgendwie doch wieder ziemlich gut in einen Zoo passt…

Eine der vielen Szenen des Abends: Guido Westerwelle am Stehtisch und eine gewaltige Menschentraube um ihn herum. Was er erzählt hat, hab ich nicht mitbekommen (hatte auch keine Lust, mich da noch irgendwie reinzudrängeln) aber jedenfalls hatte er einen großen Teo der Leute, die nicht grade am Buffet oder der Bar waren, um sich gescharrt.

Dass dieser “Presseabend” im Hannoveraner Zoo stattfand, hatte ich ja ohnehin zuerst für einen fiesen Gag gegen die Presse gehalten. Allerdings kannte ich den Zoo da auch noch nicht, denn der erwies sich als eine Art Freizeitpark mit Tieren – und die Veranstaltung fand in einer Art Maharadschapalast statt, der mich spontan sehr an jenen Palast erinnerte, in dem Indiana Jones in “Tempel des Todes” Affenhirn auf Eis serviert bekam.

By the way: Auch das Buffetdes Abends bot eine ganze Menge – Affenhirn allerdings nicht. Dafür konnte man aber wenigstens, während man am Buffet anstand, echten Affen beim rumalbern zusehen. 

Der Abend endete mit einer gemeinsamen Aufzugfahrt meinerseits zusammen mit Wolfgang Kubicki und Andreas Pinkwart. Die mich natürlich nicht kennen – und so habe ich mich auch dort wie schon den ganzen Abend ein wenig wie ein Alien gefühlt. 

Soweit mein erster Eindruck von diesem Parteitag, dessen eigentliches Programm ja seit heute Vormittag bereits voll im Gange ist – wie Twitterleser sicher schon mitbekommen haben. Auf Twitter werde ich versuchen, auch weiterhin aktuelle Updates abzugeben – ausführlichere Infos folgen dann später über dieses Blog. Dann auch mit etwas mehr politischem Inhalt, versteht sich.

Gebloggt wird übrigens aus der vorletzten Reihe, wo der Bundesverband der FDP wunderbare (Blogger-) Arbeitsplätze bereitgestellt hat. Dort sitzen dann auch meine drei Kollegen, mit denen ich zusammen unser Parteitagsblogger-Aggregat füttere, auf dass ich bei dieser Gelegenheit nochmals gerne hinweisen möchte.

Wer außerdem die geballte Ladung aktueller Twitter-Updates lesen möchte, kann dass entweder bei den JuLis oder der FDP tun. Direkt aus der Reihe hinter mir bloggen außerdem einige andere JuLis, die für dieses Wochenende extra ein Blog gestartet haben.

* Meine Vorstellung sah mangels Erfahrung bisher in etwa so aus, wie ein JuLi-Bundeskongress plus dass, was ich bisher so via Fernsehen von Bundesparteitagen kennen gelernt hatte. Mal schauen, inwieweit das hinkommt…

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