Windows 7
Ab morgen früh um 9 Uhr kann man das neue Windows zum Beispiel bei Amazon vorbestellen. Im Prinzip hab ich über Microsofts neues Betriebssystem bisher nur Gutes gehört, dass das neue Windows allerdings zu – nach Mircrosoft-Maßstäben – Schleuderpreisen für nichtmal 50 Euro verkauft werden soll, hat mich wirklich überrascht.
Als “DerDenManFragtWennDerComputerMalKlemmt” freue mich allerdings jetzt schon auf die ersten verzweifelten Anrufe, weil der Internetbrowser fehlt. Wenn man keinen Zweitcomputer hat, hat man – der EU-Kommission und ihrer sogenannte Wettbewerbspolitik sei Dank, nämlich keine Chance mehr, ins Internet zu kommen, wenn man sich nicht vorher den Browser seines Vertrauens auf CD gebrannt oder ihn auf eien USB-Stick gepackt hat. Auf sowas können auch nur Bürokraten kommen…
Neue Version des Digsby-Messengers
Das Chatprogramm meiner Wahl gibts in einer neuen Version. An Digsby gefällt mir neben der Tatsache, dass es fast alle Protokolle unterstützt, die man sich so vorstellen kann zum Beispiel, dass es sämtliche Benutzereinstellungen auf dem Server des Anbieters speichert, die dann automatisch geladen werden, wenn man sich mit seinem Digsby-Login anmeldet. Datenschutztechnisch vielleicht nicht ganz optimal aber für beim Arbeiten mit verschiedenen Rechnern ungeheuer hilfreich – und da recht viele meiner Kontakte nach wie vor ICQ als Lieblingsprotokoll nutzen, wären allzu große Datenschutzbedenken ohnehin ziemlich albern.
- Performance: We’ve optimized performance from the ground up, reducing overall CPU usage by about 50%
- Buddy List Search: Press Ctrl+F to easily search your buddy list or the web
- Emoticons: Added four new emoticon packs to choose from
- File Transfers: Improved the reliability of AIM, ICQ, and MSN file transfers
- Conversations: Added an option for new IM windows to start hidden and blink the tray icon instead of popping up a window
- New Infobox: The infobox now uses the same user interface control as the IM window (WebKit), making it much faster and more versatile
- Twitter: Added Retweet support
- MySpace: Added support for setting status on MySpace
Das mit der Performance war mal nötig, das Teil hat manchmal schon verblüffend viele Systemressourcen gebraucht.
Falls sich wer fragt, ob so eine Buddylisten-Suchfunktion wirklich Not tut: Da Digsby, wie gesagt, ziemlich viele Protokolle unterstützt, ist meine Buddyliste theoretisch im “schlimmsten” Fall über 200 Kontakte lang, mit steigender Tendenz. Hinzu kommen Kontakte aus dem StudiVZ oder eben anderen herkömmlichen Chatprotokollen und ich vermute, ich bin noch nicht einmal unbedingt ein Extrembeispiel, was die Größe meiner Buddyliste angeht – jedenfalls ist so eine Suchfunktion wenigstens zu bestimmten Stoßzeiten sicher ein brauchbares Gimmick.
Der Rest ist mehr oder weniger Kleinkram aber alles in Allem kann ich die Software nur jedem empfehlen, der neben Protokollen wie ICQ oder MSN halt auch Facebook und StudiVZ nutzt und sämtliche Chatfunktionen unabhängig einzelner Internetseiten oder gar verschiedener Programme nutzen möchte. Für das “ungefährliche” Testen gibts Digsby auch als (USB-Stick-Taugliche) portable Variante. Und zwar hier.
Schreiben mit allen zehn Fingern
Ist etwas, dass sich leichter lernen lässt, als viele meinen. Wer es versuchen will, sollte sich mal diese Open-Source-Software ansehen. Ich hab sie kurz angetestet, schreibe allerdings schon mit zehn Fingern und kann sie daher nicht so richtig ausprobieren. Aber scheint ganz nützlich zu sein.
Open Office 3 ist da
Zwar schon seit einigen Tagen, offiziell aber erst seit gestern.
Open Office ist ein Open-Source-Office-Paket, das frei erhältlich ist und mit jeder Version ein bisschen besser wird. Es reicht zwar insgesamt (noch?) nicht an den Marktführer aus dem Hause Microsoft heran, bietet aber alles, was man so für den privaten Hausgebrauch an Bürosoftware braucht. Und vermutlich auch für die meisten kleinen Firmen.
Ich selber habe OpenOffice schon benutzt, als es noch als StarOffice hieß, aus Hamburg kam und dort die Versionsnummer 4 hatte. Müsste so um die zehn Jahre her sein und ich bin weder davor noch danach so richtig mit den Microsoft-Produkten warm geworden, weil ich die eben nie privat hatte. Schon weil der Preisunterschied mal eben ein paar hundert Euro ausmacht und ich ja nunmal auch sehr an die Software gewöhnt bin – nicht, dass die Unterschiede in der Bedienung so unheimlich riesig wären; Man orientiert sich da offensichtlich ein wenig aneinander, auch wenn das neueste MS-Office ganz anders sein soll – weiß ich aber nicht, hab ich noch nie gesehen.
Star Office gibts übrigens immer noch, gehört heute allerdings Sun Microsystems und wird auf Basis der jeweils neuesten OpenOffice-Versionen entwickelt.
Ich hatte schon länger eine Vorab-(Beta-)Version in Gebrauch und bin ganz zufrieden. Golem berichtet ausführlich und sogar mit Video über die Neuerungen aber interessehalber mal reingucken sollte vielleicht jeder Mal, der häufiger mit solcher Software arbeitet und sich über die Preise dafür ärgert.
Natürlich können Microsoft-Dokumente geöffnet werden und Dokumente auch als solche gespeichert werden, wenngleich dass bei komplizierteren Seitenbasteleien nicht immer unfallfrei laufen muss. Aber dass ist ja nunmal ein Problem, dass sogar zwischen z.B. zwei verschiedenen Versionen von Microsoft Word immer wieder auftritt und viele Nutzer in den Wahnsinn treibt. Bearbeitbar sind übrigens auch die neuen Microsoft-Formate aus Office 2007.
Eingebauten PDF-Export gabs ohnehin schon seit Version 1.1 und natürlich jetzt auch immer noch. Mit diesem schicken Plugin kann man inzwischen sogar PDFs öffnen und bearbeiten, ohne ein weiteres verflucht teures Programm kaufen zu müssen.
Fazit: Version 3 ist für jeden Altnutzer ein Muss und für jeden anderen mindestens einen kleinen Test wert.
PS: Wer auf proprietäre Software steht, also unbedingt einen dollen Markennamen draufstehen haben will, der bekommt via Google Updater übrigens auch völlig kostenlos die andernfalls kostenpflichtigen Star-Office-Pakete von Sun. Star Office bietet notmalerweise ein paar weitere Funktionen oder irgendwelches Gedöns wie Cliparts oder Schriftarten, ist ansonsten aber quasi baugleich.
Iron: Google Chrome in dateschützerisch unbedenklich
Bei Golem bin ich grade auf ein interessantes Projekt gestoßen: Den Iron-Browser.
Er basiert auf demselben wie der Google-Browser Chrome, unterscheidet sich aber darin, dass er den ganzen Datenschutzmäßig bedenklichen Käse, den das Original nunmal hat, nicht hat.
Sieht sonst genauso aus und ersetzt nun bei mir Chrome (auch wenn ich sowieso in erster Linie mit Firefox arbeite). Wer Bock hat, zieht dass Ding hier.
Ein einfach geiler Messsenger
ist Digsby. Kennt alle gängigen Protokolle, inklusive dem relativ neuen Facebook-Messenger und kann auch als Email-Notifier genutzt werden oder als Client für Twitter, Facebook und Myspace. Der Funktionsumfang wächst mit jedem Update, dass übrigens automatisch kommt.
Damit erfüllt er so ziemlich alle Anforderungen, die ich mir für ein solches Programm vorstellen kann. Datenschutztechnisch womöglich etwas heikel, dafür im Fall von Neuinstallationen oder beim Arbeiten an verschiedenen Rechnern ausgesprochen praktisch ist, dass man einen Account registrieren muss, der dann gleichzeitig alles Mögliche abspeichert. Da aufgrund meiner offenbar wenig datenschutzsensiblen Freunde schätzungsweise 95 Prozent aller Chats eh über ICQ und damit durch AOLs Schnüffelserver laufen, macht das für mich kaum einen Unterschied.
Da das Teil alles Mögliche unterstützt, hätte ich normalerweise von manchen Leuten 3, 4, 5 Kontakte in der Liste. Die lassen sich aber mit Digsby einfach zusammenziehen und zu je einem vereinigen. Auf diese Weise sehe ich manche Freunde schon dann Online, wenn sie nur gerade bei Facebook unterwegs sind oder eben grade nur via Jabber auf Empfang sind – macht dann nichtmal optisch einen besonderen Unterschied.
Das find ich geil.
Mehr Features kann man hier finden, zum Download gehts hier.
Google Chrome
Lange angekündigt, beziehungsweise als Gerücht durchs Netz gewabert und seit einigen Stunden nun tatsächlich verfügbar: Der Browser aus dem Hause Google.
Google Chrome heißt er und so sieht er aus:
Was auffällt: Spartanisches Layout. Die Statuszeile blendet sich nur ein, wenn sich dort was tut und eine Menüleiste gibts auch nicht. Überhaupt hält sich die Zahl machbarer Einstellungen in Grenzen.
Dafür kommt er mir ziemlich flott vor und es lassen sich alle Einstellungen aus z.B. Mozilla Firefox importieren.
Soviel zu meinem völlig oberflächlichem 5-Minuten-Test. Ich schlage aber vor, du testest das Teil bei Interesse selber aus (kann man hier runterladen) oder liest dir hier weitere Einzelheiten durch.
Gute Software muss nichts kosten
Für die meisten eine Binsenweisheit. Carsten Knobloch (vielen besser als Blogger Cashy aus Bremerhaven bekannt) hat dass zum Motto seiner neuen Website gemacht, auf der jeweils die aktuellsten Versionen wirklich gängiger und guter kostenlos zu habenden Programme zu finden sind.
Die Adresse OpenSourceWindows.de ist allerdings zum Teil Blenderei, weil dort nicht nur Open-Source-Software, sondern auch simple Freeware verlinkt ist. Trotzdem eine gute Idee und eine sehr brauchbare Liste.
Schrifteneditor
Wer viel Zeit hat, kann hier seine eigenen Schriftarten Buchstabe für Buchstabe zusammenbauen und dann auf den eigenen Rechner runterladen.
Alternativ kann man auch einige der schicken bereits fertigen Schriften kostenlos runterladen.
Für ein paar hundert Euro weniger
als man für Microsoft Office gemeinhin ausgeben muss, gibts OpenOffice von Sun.
Das, zumindest für schätzungsweise 70-80% der Office-Nutzer völlig ausreichende, Software Paket mit hochwertiger Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanksoftware, Präsentationsprogramm und Zeichenmodul kostet nämlich summa summarum 0 Euro (in Worten: Null) und liegt hier zum Download in der nagelneuen deutschen Version 2.4 bereit.
