OpenOffice und andere Software für den USB-Stick
Wer auf portable Software steht (also auf Programme, die ohne Installation zum Beispiel von externen Festplatten oder USB-Sticks aus genutzt werden können), der findet bei Portableapps.com eine recht große Auswahl dafür.
Unter anderem gibt es dort auch Open Office, die einzige wirklich brauchbare Alternative zum teuren Microsoft-Paket als mobile Variante – allerdings nur auf Englisch.
Eher zufällig habe ich heute dann noch diese Seite entdeckt, die ein eingedeutschtes Office-Paket für die Installationslose Benutzung anbietet.
Noch mehr portable Programme gibts nebst ausgezeichneten Anleitungen übrigens stets auf Cashys Weblog aus Bremerhaven im Angebot.
Grafiken online vektorisieren
Kann man mit Vectormagic. Ausprobieren kann ichs nicht, weil man Flash braucht und mir das derzeit nicht zu Verfügung steht – aber wenn Dr. Web sagt, dass das hinhaut, dann glaub ich das notfalls auch so;)
Wer nicht weiß, was Vektorgrafiken sind: Das sind Bilder, die auch beim Zoomen nicht verpixeln, weil sie nicht aus Pixeln bestehen sondern aus mathematischen Funktionen. Schriftarten werden normalerweise auch über Vektoren definiert, damit sie auch in riesengroß noch vernünftig aussehen.
Yippieeiyey: ICQ 6
ICQ hat mal wieder ne neue Version von seiner Chatsoftware veröffentlicht. Und rein interessehalber habe ich sie mir auch mal angeguckt.
Davor kam allerdings erstmal der Schock: 11MB sind ne Menge Holz für nen ISDN-Anschluss. Und da ist das Programm noch gepackt! Ausgepackt sinds dann 70MB. 70MB! Für eine dumme, primitive Chat-Software! Ich mochte es kaum glauben. Aber egal – die Neugier hat gesiegt…
…und wurde enttäuscht. Denn die Veränderungen sind allenfalls kosmetischer Natur. Optisch bisschen aufgemöbelt, ne Telefonfunktion eingebaut und das ist eigentlich auch schon alles. Okay, ich hab auch den Eindruck, dass die Werbefenster noch ein bisschen größer geworden sind. Oh, und neue Sounds.. supi. Das hatte mir grade noch gefehlt.
Die Software gibts bisher nur auf Englisch, was bei den paar Einstellungen aber wohl ziemlich egal sein dürfte.
Jedenfalls: Ich werd das Programm gleich wieder löschen. 70MB für nen Instant-Messenger – nee Danke. 
Ich benutze lieber das werbefreie, kostenlose Opensource-Programm Miranda, dass ist in der Portable-Version (die man z.B. auch auf einem USB-Stick laufen lassen kann) im Downlload gerade mal ein Zehntel so groß wie ICQ6 und kommt ausgepackt auf gut 2,3 MB.
Zugegeben: Es sieht in der Standardversion nicht ganz so schick aus, wie das Hippe ICQ – dafür kann ich aber auch meine anderen Messenger-Accounts (MSN/Windows Live, Yahoo, Aol/AIM, Jabber) mit nur einem Programm nutzen. Und die Software ist nicht so Speicherintensiv.
Wer will, der kann sich sein Miranda allerdings auch soweit aufrüsten, dass es weit mehr Funktionen hat als das neue ICQ. Auch optisch kann man da wohl noch einigss machen – dafür gibts Plugins, Skins, Iconsets und hastenichgesehen wie Sand am Meer. Brauche ich persönlich nicht – aber für manche Menschen ist sowas ja wichtig.
Warum ICQ so ein aufgeblasenes Programm rausbringt, statt sich allmählich ein bisschen gegen Jabber zu positionieren und z.B. Handytauglicher zu machen (also eher kleiner zu werden als größer) und wieso ICQ-Nutzer immer noch mit Werbung zugeballert werden müssen, dass ist mir ein Rätsel. Mir scheint, da wird auf die Dummheit der Nutzerschaft spekuliert.
Dass ICQ die Chats mitloggt (oder man dies zumindest mit den Nutzungsbedingungen gestattet) wiederhole ich in diesem Zusammenhang auch noch mal gerne.
Ebenso weise ich gerne nochmal auf die einzig wahre Alternative Jabber hin (erwähnte ich hier schonmal), die Open Source ist, kostenlos, sicher, dezentral und die nicht einem einzigen Konzern gehört, sondern (ähnlich wie das Email-Protokoll) frei wie die Luft zum Atmen ist. Darum kann auch jeder der lustig ist ein Chatprogramm schreiben und darum gibt es davon nicht nur ein einziges, wie bei ICQ, sondern für jeden Geschmack unterschiedlich bunte und funktionale Software.
Kombiniert mit einem ICQ-Account und einem Transport (der natürlich auch nichts kostet), kann man auch mit Jabber seinen ICQ-Kontakte schreiben.
Filterblog-Service: Wer das testen will und damit nicht klar kommt oder keine Lust hat zu googeln, der soll einfach nen Kommentar mit seinem Problem hinterlassen – ich helf dann schon.
Nachtrag: Da mich Evilboy auf dass ebenfalls gute Programm seiner Wahl als Alternative zum offiziellen ICQ aufmerksam gemacht hat, poste ich hier nochmal den Link zu Trillian.
IrfanView 4 ist da
Für mich der beste Bildbetrachter und entsprechend seit vielen Jahren im Gebrauch. Jetzt ist die neue Version des schlanken, schnellen Programms verfügbar.
Einige technische Neuerungen, dazu die Möglichkeit das Aussehen des Toolbars zu verändern und das gute Gefühl, technisch auf dem neuesten Stand zu sein, sollten als Gründe für den kostenlosen Download der 1,1 MB kleinen Installationsdatei ausreichen.
Mehr Infos zum Programm, sowie das Programm selbst gibt es unter irfanview.de.
[via]
Mozilla Thunderbird 2.0
Nach meinem kurzen Hinweis gestern, will ich jetzt nochmal genauer auf das Programm aus dem Hause Mozilla eingehen.
Wer nicht weiß, was das ist: Es handelt sich um ein Emailprogramm, dass es nach kurzer Konfiguration erlaubt, seine Emails direkt vom Server auf den eigenen Rechner zu laden, ohne dabei die Web-Oberflächen über einen Browser abrufen zu können.
Die bekannteste Email-Software dürfte nach wie vor das vor allem durch Sicherheitslecks Schlagzeilen machende Outlook sein.
Thunderbird ist dagegen kostenlos erhältlich und lässt sich durch einige Aufrüstungen zum beinahe ebenbürtigen Konkurrenten von Microsofts Marktführer aufrüsten.
Mittlerweile habe ich Thunderbird 2.0 ein wenig testen können und bin mit den Neuerungen ganz zufrieden. Das sind, laut der deutschen Thunderbird-Website, die Folgenden:
- “Schlagwörter: Erstellen Sie Ihre eigenen Schlagwörter (früher “Etiketten”) zur Organisation der Nachrichten. Ordnen Sie dabei eine beliebige Anzahl von Schlagwörtern einer Nachricht zu. Sie können Schlagwörter auch mit Virtuellen Ordnern und den Ansicht-Einstellungen kombinieren, um ihre Nachrichten noch besser zu organisieren.
- Visuelle Neuerungen: Für eine bessere Bedienbarkeit und eine maximale Ausnutzung des Bildschirmes wurde das Theme und die Benutzeroberfläche von Thunderbird 2 aktualisiert.
- Nachrichten-Chronik: Die Schaltflächen Vor und Zurück erlauben es Ihnen, sich einfach in der Nachrichten-Chronik zu bewegen.
- Zusätzliche Ordneransichten: Wählen Sie Ihre Ordneransicht für die Anzeige aller Ordner, Favoriten-Ordner, ungelesene Ordner oder der zuletzt geöffneten Ordner.
- Einfacher Zugang zu bekannten Mail-Diensten: Benutzer von Google Mail und .Mac haben mit der Angabe Ihres Benutzernamens und Passwortes direkten Zugriff auf Ihren Account.
- Verbesserte Unterstützung für Erweiterungen: Erweiterungen können jetzt benutzerdefinierte Spalten innerhalb der Nachrichtenanzeige hinzufügen und zusätzlich individuelle Daten in der Nachrichten-Datenbank speichern.
- Verbesserte Benachrichtigung über neue Nachrichten: Benachrichtigungen beinhalten jetzt Informationen wie Betreffzeile, Absender und einen Vorschautext.
- Ordner-Kurzinformationen: Bewegen Sie die Maus über einen Ordner mit neuen Nachrichten, um eine Zusammenfassung der neuen Nachrichten in diesem Order zu erhalten.
- Bessere Effizienz für Virtuelle Ordner: Um die Ladezeiten von Virtuellen Ordnern zu verkürzen, werden die Suchergebnisse jetzt zwischengespeichert.
- Suche bereits beim Eintippen: Findet Nachrichtentexte bereits beim Eintippen und hebt sie farblich hervor.
- Verbesserte Archivierungs-Funktionen: Neue Menüeinträge für Ordner, um Nachrichten in die zuletzt benutzten Ordner zu kopieren oder zu verschieben. Weiterhin existiert eine Funktion zum erneuten Kopieren bzw. Verschieben.
- Aktualisierung des Systems für Erweiterungen: Das System für Erweiterungen wurde aktualisiert, um höhere Sicherheit und eine einfachere Übersetzung von Erweiterungen zu bieten.
- Neue Installationsroutine für Windows: Basierend auf dem Nullsoft Scriptable Install System behebt der neue Windows-Installer viele langjährige Probleme.
- Unterstützung von Windows Vista: Viele Verbesserungen und Fixes für Windows Vista.”
Dem habe ich, außer dem Download-Link (Mozilla Thunderbird auf Deutsch) nichts hinzuzufügen. Ausprobieren lohnt sich!
Newsfeeds als Instant Message
Das ist mal ne feine Idee: Newsfeeds per Instant Message empfangen! Funktioniert mit Skype oder Jabber.
Tja, liebe unverbesserliche ICQ-Jünger, ich weiß Ihr tut Euch schwer damit, statt dieser werbeverseuchten und sinnlos aufgeblasenen Spyware namens ICQ kostenlose, sichere, freie und die Privatsphäre achtende IM-Dienste zu verwenden – aber zukunftsweisende Dienste finden nunmal nur auf zukunftsweisender Software statt. Da gehören AOL / AIM / ICQ, MSN und wie sie alle heißen halt längst nicht mehr zu, tut mir leid.
Wer jedoch vernünftig ist und Jabber nutzt, der muss lediglich den Benutzer anothr@gmail.com seiner Kontaktliste hinzufügen, der Rest wird dann automatisch per IM erklärt. Extrem einfach, wie ich finde:

Mehr Informationen gibts direkt unter Anothr.com und wer mehr zu Jabber wissen möchte, dem wird hier oder hier erstmal weitergeholfen. Vielleicht schreibe ich aber dazu auch noch mal irgendwann einen Artikel, der aktueller ist als dieser.
Maskottchen
Hab ich eigentlich neulich genug Werbung für Mozilla Firefox gemacht? Wen die technische Überlegenheit und die quasi unbegrenzten Möglichkeiten durch zigtausende kostenlose Erweiterungen nicht überzeugt, der lässt sich vielleicht mit dem neuen Maskottchen des Mozilla Developer Center ködern. Hat zwar nur indirekt mit dem Browser zu tun und eigentlich soll damit für offene Standards geworben werden – aber irgendwie niedlich isser, der “Kit“.

Der Kleine ist kostenlos als Wallpaper erhältlich – übrigens auch für Internet-Explorer-Nutzer;)
OpenOffice.org 2.1 ist da
Wem Preise zwischen 100 und 600 Euro zu hoch sind um sich eine vernünftige Bürosoftware zu besorgen und wer nicht unbedingt auf das ohnehin etwas nachteilige Word-Format “doc” angewiesen ist, für den dürfte Open Office eine willkommene Alternative sein.
Ursprünglich entstanden ist die Software aus dem Produkt “StarOffice”, dass eine Hamburger Firma bereits vor 20 Jahren begonnen hatte zu programmieren. Inzwischen gehört die damalige Herstellerfirma “Star Division” zu Sun Microsystems, welche das ursprüngliche StarOffice auch weiterhin vertreibt.
OpenOffice ist die Open-Source-Variante dieser Software. Sie ist kostenlos erhältlich und im Gegensatz zu Microsofts Office-Paket läuft OpenOffice auf allen Gängigen Betriebssystemen.
Das kostenlose Paket besteht aus einem Word-Ähnlichem Schreibprogramm, einer Excel-Ähnlichen Tabellenkalkulationssoftware, einem Pendant zu Access, mit dem sich Datenbanken erstellen lassen, einem PowerPoint-Klon, einem Zeichenprogramm und einem Formeleditor.
Gestern erschien mit OpenOffice 2.1 nun die neueste Version der Software, die sich für mich persönlich bereits seit Jahren bewährt.
Zum kostenlosen Download der deutschen Version geht es hier.
PDF-Reader: Vergesst Adobe – Foxit Reader 2.0 ist da
Das PDF-Format erfreut sich großer Beliebtheit, viele Websites bieten PDF-Dokumente zum Download an. Doch um die dann lesen zu können wird nach wie vor stets eine Zusatz-Software benötigt. Marktführer ist hier seit Jahren der Adobe-Reader (früher Acrobat-Reader). Der ist aber inzwischen zu einem unverhältnismäßig großen Programm geworden, das man sich in ewig-langer Zeit runterladen muss (zumindest wenn man zum Telekom-diskriminierten Teil Deutschlands ohne DSL gehört) und das dann unnötig viel Speicherplatz (20MB) frisst, außerdem noch zum Teil ewig lang läd.
Kurz gesagt: Der Marktführer hat seine Nachteile. Aber es gibt Alternativen. Eine vernünftige OpenSource-Lösung ist mir zwar noch nicht untergekommen, aber die kleine Firma “Foxit Software” bietet seit einigen Jahren einen kleinen, schnellen Reader an, der seinen Zweck genauso gut erfüllt wie Adobes Monsterprogramm. Die Installationsdatei ist aber nur 1,5MB groß, nach der Installation belegt das Programm mal grade 2,5MB. Es läd rasend schnell und bietet dabei im Grunde die selben Funktionen wie der Marktführer. Ich benutze das Programm seit über einem Jahr und bin sehr zufrieden damit.
Nun gibt es seit kurzem die neue Version. Da das Programm nach meiner Einschätzung immer noch sowas wie ein “Geheimtipp” ist, führe ich die wichtigsten Punkte hier mal auf, egal ob sie nun schon im Vorgänger enthalten waren oder neu sind.
Der Foxit-Reader 2.0
- ermöglicht das Schreiben kurzer Kommentare oder das Zeichnen von verschiedenen Formen oder das hervorheben von Texten innerhalb des PDF (die allerdings in der kostenlosen Version nicht gespeichert werden können)
- Kann PDF-Dateien als gewöhnliche reine Textdateien abspeichern
- hilft neuerdings beim Ausfüllen von Formularen
- lässt sich durch Add-Ons mit weiteren Funktionen aufrüsten, wenn mans denn braucht (im Gegensatz zum Adobe-Produkt fragt Foxit-Reader aber vorher nach..)
Ich denke, das Programm ist auf jeden Fall einen Test Wert – dürfte bei dem kleinen Download eine einfache Sache sein. Ich persönlich habe inzwischen den Adobe-Reader ganz außer Betrieb gesetzt und gelöscht.