Filterblog

Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.

Tückische Einbürgerungstests

Die Einbürgerungstests weisen also Fehler auf.

Zum Beispiel ist bei der Frage, wie die Landesflagge Niedersachsens aussieht, keine korrekte Antwort vorgegeben, weil man höchstens schwarz/rot/gold oder rot/weiss ankreuzen kann, die Flagge aber nunmal aus Deutschlandfahne und Landeswappen besteht und die richtige Antwort daher schwarz/rot/gold/weiss lauten müsste.

Und wer bei der Frage, wo man sich in Niedersachsen über politische Themen informieren kann, für das als richtige Antwort vorgegebene “Landesamt für politische Bildung” entscheiden wollte, der läge falsch – denn selbiges gibts seit Jahren nicht mehr.

Einige Fragen sind auch einfach falsch gestellt, so dass man sie genaugenommen beim besten Willen nicht richtig beantworten kann.

Das ist an Peinlichkeit eigentlich kaum zu überbieten. Wäre ich einbürgerungswilliger ausländischer Mitbürger, dann würde ich die Damen und Herren der zuständigen Behörden herzlich auslachen.

Aber was sind nun die Konsequenzen? Werden die Autoren des Tests nun Zwangsausgebürgert?

Firefox 3

Wie ich grade bei Cashy lese, kann der beliebte Open-Source-Browser jetzt in der neuesten Version runtergeladen werden – natürlich auch auf deutsch.

Screenshot Firefox 3

Wer will kriegt bei Cashy auch die Portable Version, die sich zum Beispiel auf USB-Sticks installieren und so auch an jedem fremden Computer nutzen lässt.

Größte / brauchbarste Neuerung ist wohl die Titelzeilen Suche: gibt man etwas in die Adresszeile ein, dann werden die nicht mehr nur als Teile von Adressen behandelt und entsprechend erkannt, sondern auch Seitentitel:

Ich finds ganz praktisch.

Neu ist außerdem, dass man Seiten mit einem Klick den Favoriten/Bookmarks/Lesezeichen hinzufügen kann, in dem man auf den Stern klickt, der sich an der rechten Seite der Adresszeile befindet.

Wahrscheinlich gibts noch mehr Neues aber das war jetzt dass, was mir auf anhieb aufgefallen ist. Reicht mir persönlich aber schon als Rechtfertigung für ein Update.

In eigener Sache: Schöner kommentieren beim Filterblog

Ich habe soeben das muckelige Plugin “nicEditComments” installiert, damit die steigende Zahl der Kommentatoren hier sich ab sofort so richtig austoben kann;)

nicedit.gif

Drauf gestoßen bin ich bei Carsten Knobloch aus Bremerhaven, der es immer wieder fertig bringt, ziemlich interessante Programme aufzustöbern und mich davon zu überzeuegen, sie auszuprobieren.

Darum findet sich längst überfälligerweise sein Blog im Übrigen ab sofort auch in meiner Blogroll.

???

Die drei ??? haben scheinbar einen wahnsinnig hohen Bekanntheitsgrad in bestimmten Generationen. Vorsichtig geschätzt ist mir, glaube ich, noch niemand begegnet, der so zwischen 1976 und 1986 geboren wurde und sie nicht kennt – oder sogar früher viel gehört hat. Einige tun das heute noch gerne.

Wegen nerviger Streitigkeiten hieß Justus Jonas bekanntlich auf neueren Hörspielen Jupiter Jonas. Das ändert sich nun endlich wieder und zur Feier des Tages bringt ein kostenloses Hörspiel mit einem Telefonat zwischen Justus und Jupiter ein bisschen Licht ins Dunkel…

via Caschys Blog

Für ein paar hundert Euro weniger

als man für Microsoft Office gemeinhin ausgeben muss, gibts OpenOffice von Sun.

Das, zumindest für schätzungsweise 70-80% der Office-Nutzer völlig ausreichende, Software Paket mit hochwertiger Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanksoftware, Präsentationsprogramm und Zeichenmodul kostet nämlich summa summarum 0 Euro (in Worten: Null) und liegt hier zum Download in der nagelneuen deutschen Version 2.4 bereit.

via Caschys Blog

Und noch ein Grund für Jabber

180px-jabber_logosvg.pngEs gibt viele Gründe, Jabber statt ICQ, AOL, MSN oder Yahoo zu benutzen. Einige habe ich hier, hier, hier und hier auch schon erklärt, hier bin ich grade auf noch einen weiteren gestoßen.

Auch wenn der sich scheinbar nur auf die Jabber-Accounts von Google-Talk zu beschränken scheint. Aber das ist einfach geil: Man fügt einfach einen besonderen Nick auf seiner Kontaktliste hinzu und wenn man dem dann etwas auf deutsch schreibt, dann übersetzt der das umgehend in eine bestimmte Sprache.

Es gibt da zum Beispiel folgende Kombinationen:

  • de2en@bot.talk.google.com (Deutsch -> Englisch)
  • de2fr@bot.talk.google.com (Deutsch -> Französisch)
  • en2de@bot.talk.google.com (Englisch -> Deutsch)
  • fr2de@bot.talk.google.com (Französisch -> Deutsch)

Ich bin begeistert und bedanke mich einmal mehr bei Cashy für den geilen Tipp.

OpenOffice und andere Software für den USB-Stick

Wer auf portable Software steht (also auf Programme, die ohne Installation zum Beispiel von externen Festplatten oder USB-Sticks aus genutzt werden können), der findet bei Portableapps.com eine recht große Auswahl dafür.

Unter anderem gibt es dort auch Open Office, die einzige wirklich brauchbare Alternative zum teuren Microsoft-Paket als mobile Variante – allerdings nur auf Englisch.

Eher zufällig habe ich heute dann noch diese Seite entdeckt, die ein eingedeutschtes Office-Paket für die Installationslose Benutzung anbietet.

Noch mehr portable Programme gibts nebst ausgezeichneten Anleitungen übrigens stets auf Cashys Weblog aus Bremerhaven im Angebot.

Sind Italiener die “besseren” Müllverursacher?

Neapels Müll, sofern er nicht einfach nur auf der Straße herumliegt, wird seit sieben Jahren unter anderem in Deutschland entsorgt:

Während in ganz Kampanien keine einzige Müllverbrennungsanlage zur Verfügung steht, haben deutsche Entsorger das gegenteilige Problem – ihre Anlagen sind nicht ausgelastet.

Nur Gewinner also, sollte man meinen.

Allerdings schämen sich offenbar die Italiener dafür, dass sie ihren Müll nicht selbst entsorgt bekommen. “Züge der Schande” heißen die Mülltransporte, obwohl die billiger und diese Art der Entsorgung sauberer ist als die Alternative der Deponien. Im Übrigen ist es eine eigenartige Form des Nationalstolzes, seinen Müll auf Krampf selbst entsorgen zu wollen, ich war jedenfalls noch nie stolz auf unsere Müllverbrennungsanlagen.

Was ich an der Meldung aber viel interessanter finde: Der italienische Müll wird nicht getrennt, kann aber trotzdem problemlos in einer deutschen Anlage verbrannt werden:

Beseitigt werden die Abfälle in der Müllverbrennungsanlage Bremerhaven. Dabei gehe es um Hausmüll der besonderen Art, sagt Schneider: völlig ungetrennt. Vom Turnschuh über Spaghettireste bis zu Papier und Weinflaschen finde sich darin alles. “Für unsere hoch moderne Anlage kein Problem, wir kriegen das mit sehr geringem Schadstoffausstoß entsorgt.”

Ich habe dazu folgende Schlussfolgerungen:

Entweder, italienischer Müll ist aus irgendwelchen Gründen einfacher zu entsorgen (unwahrscheinliche und naive Idee) oder wir sind schön blöd, dass wir uns zu dieser schwachsinnigen Trennerei immer noch zwingen lassen, obwohl das für die Entsorgung offensichtlich keinen Unterschied bedeutet.

Gelangweilte Webdesigner…

Das ist mal n Shop - einfach angucken.

gefunden bei Caschy

  • Löffel voller Weisheit

    Wenn du nicht bereit bist, dafür zu sterben, dann streiche das Wort »Freiheit« aus deinem Vokabular. — Malcolm X

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