Was bringt eigentlich… ein Newsfeed?
Ein alter Hut? Okay, für diejenigen Leser, die das denken gilt: Auch noch so intensives Weiterlesen dieses Artikels wird nicht zu einen Zuwachs an Wissen führen, denn die mit diesem Artikel neu gestartete Rubrik “Was bringt eigentlich…?” richtet sich in erster Linie an Menschen, die wenig bis gar keine Ahnung haben um was es geht. Denen möchte ich versuchen nahezubringen, dass die behandelte Funktion, Software oder was auch immer auch für sie einen Nutzen haben kann.
In diesem Artikel geht es also um RSS und Newsfeeds im Allgemeinen. Denn obwohl der Umgang und die Handhabung damit inzwischen wirklich simpel geworden ist und für mich persönlich Newsfeeds neben Email und Instant-Messaging zu den wichtigsten Errungenschaften seit “Erfindung” des Internet gehören, gibt es viele Menschen, die davon noch nie etwas gehört haben – geschweigedenn wissen wie man Feeds nutzen kann. Um daran etwas zu ändern, möchte ich an dieser Stelle auf möglichst einfache Weise auf Funktionen und Vorteile von Newsfeeds eingehen.
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Neues von Google
Die bekannteste Suchmaschine der Welt bietet ja seit langem schon mehr als nur ihre Suchmaschine an. Mit Diensten wie Google Earth oder Google Talk und noch vielen anderen Tools (die Meisten dürften wohl noch relativ unbekannt sein) dringt das vor nicht einmal 10 Jahren gegründete Unternehmen inzwischen auf Märkte vor, die bislang zum Teil von anderen Giganten der Computer- und Netzwelt beherrscht werden.

So gibt es seit einiger Zeit bereits ein Schreibprogramm und eine Tabellenkalkulation, die zwar in ihrem Funktionsumfang noch nicht an Microsoft Office oder OpenOffice herankommen – aber diese Programme sind kostenlos und auf jedem Internetrechner ohne zusätzliche Software (neben einem Browser versteht sich) nutzbar. Damit erstellte Dokumente lassen sich online speichern, aber auch offline exportieren und so beispielsweise später mit einer “konventionellen” Desktopanwendung bearbeiten. Das Angebot der Dateiformate ist in diesem Fall meiner Einschätzung nach durchaus zufriedenstellend.
“Google Docs and Spreadsheets”, wie diese manchmal ganz praktische Software heißt, gibt es ab sofort als “Google Text und Tabellen” komplett eingedeutscht, wie Golem meldet.
Gmail ist ein Emaildienst, den Google bereits seit langem für mehr oder weniger auserwählte Kunden im Betatest angeboten hatte. Diese “Auserwählung” bestand darin, dass man entweder von anderen Usern eingeladen werden musste oder auf eine Warteliste kam, wo man dann nach einiger Zeit einen Zugang erhalten hatte. Letzteres habe ich vor einigen Jahren mal ausprobiert und konnte so Gmail bereits seit einiger Zeit testen.
Ab sofort darf sich offenbar endlich jeder dort ohne Umwege anmelden und den Emaildienst, der sich vor allem wegen der praktischen Suchfunktionen und einer recht großzügig bemessenen Mailbox (stolze 2,8GB Speicherplatz) von anderen Anbietern abhebt, nutzen. Gmail ist natürlich kostenlos und meiner Meinung nach auf jeden Fall mal einen Test wert.
Damit habe ich jetzt aus aktuellem Anlass nur zwei Google-Services vorgestellt, es gibt noch eine Reihe von anderen Tools, die ich bereits seit längerer Zeit gern nutze, wie z.B. die Desktop-Suche, Picasa oder den Google-RSS-Reader.
Da Google dank seiner Lizenz zum Gelddrucken scheinbar recht erfolgreichen Geschäfte jede Menge Geld zum Entwickeln von neuen “Spielzeugen” hat, kommt da alle paar Monate mal was zu. Wer da ein wenig experimentierfreudig oder neugierig ist, für den gibts entweder direkt von Google oder bei Wikipedia entsprechende Übersichten.
Die perfekte Fernsehzeitung
Ein sehr nützliches Programm, dass ich bereits seit einiger Zeit benutze ist der TV-Browser. Es handelt sich dabei um eine Art Fernsehzeitung für den Rechner. Man läd sich einfach online das Programm für die kommenden Tage und Wochen runter, was selbst ISDN-geplagte Nutzer wie ich es einer bin in ihrer Geduld nicht überstrapaziert. Man kann sich selbstverständlich seine Lieblingssendungen markieren und sich daran erinnern lassen (sofern der Rechner eingeschaltet ist und das Programm läuft) oder sich über eine Filterfunktion nur die Sendungen anzeigen lassen, die man irgendwann mal als seine Favoriten markiert hat.
Letzteres nutze ich ganz gerne, weil ich dann nicht nur gedanklich den ganzen anderen Murks ausblenden muss sondern ihn auch optisch komplett aus meiner Programmübersicht verbannen kann.
Das Teil ist werbefrei, Open-Source und kostenlos und mindestens für einen kleinen Test sehr zu empfehlen.


