Filterblog

Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.

Firefox 3

Wie ich grade bei Cashy lese, kann der beliebte Open-Source-Browser jetzt in der neuesten Version runtergeladen werden – natürlich auch auf deutsch.

Screenshot Firefox 3

Wer will kriegt bei Cashy auch die Portable Version, die sich zum Beispiel auf USB-Sticks installieren und so auch an jedem fremden Computer nutzen lässt.

Größte / brauchbarste Neuerung ist wohl die Titelzeilen Suche: gibt man etwas in die Adresszeile ein, dann werden die nicht mehr nur als Teile von Adressen behandelt und entsprechend erkannt, sondern auch Seitentitel:

Ich finds ganz praktisch.

Neu ist außerdem, dass man Seiten mit einem Klick den Favoriten/Bookmarks/Lesezeichen hinzufügen kann, in dem man auf den Stern klickt, der sich an der rechten Seite der Adresszeile befindet.

Wahrscheinlich gibts noch mehr Neues aber das war jetzt dass, was mir auf anhieb aufgefallen ist. Reicht mir persönlich aber schon als Rechtfertigung für ein Update.

Gratissoftware – die Filterblog-Liste

In der letzten Woche hab ich mal wieder meinen Rechner plattgemacht und von Grund auf neu Eingerichtet.

Das erste Mal mit DSL-Unterstützung – was den großen Vorteil hat, dass man nicht Tage oder Wochen braucht, bis man alle seine Software wieder beisammengeladen hat. Unglaublich, was das an Zeit sparen kann – und ein Grund mehr, die Telekom für einen Saftladen zu halten, weil diese alberne Ex-Behörde es bis heute nicht geschafft hat, meinen Heimatort an das echte Internet anzuschließen.

In diesem Fall war mein größtes Problem, mich an all die sinnvollen kleinen Helfer zu erinnern.

Damit ich beim nächsten Mal einfach nur in meinem eigenen Blog nachlesen muss und weil solche Listen mit guter, kostenloser Standard-Software auch für Google und Stammleserschaft sinnvoll sein können, kommt hier meine Aufstellung der für mich absolut nötigen Grundausstattung:

Das sind sozusagen die Essentials. Was vielleicht nicht jeder braucht, ich aber schon und auch darüberhinaus als Tipp wertvoll sein kann, sind folgende Programme:

Anregungen und Ergänzungen sind willkommen, ich probier ja gerne mal neue Software aus.

Mozilla Thunderbird 2.0

Nach meinem kurzen Hinweis gestern, will ich jetzt nochmal genauer auf das Programm aus dem Hause Mozilla eingehen.

Wer nicht weiß, was das ist: Es handelt sich um ein Emailprogramm, dass es nach kurzer Konfiguration erlaubt, seine Emails direkt vom Server auf den eigenen Rechner zu laden, ohne dabei die Web-Oberflächen über einen Browser abrufen zu können.

Die bekannteste Email-Software dürfte nach wie vor das vor allem durch Sicherheitslecks Schlagzeilen machende Outlook sein.

Thunderbird ist dagegen kostenlos erhältlich und lässt sich durch einige Aufrüstungen zum beinahe ebenbürtigen Konkurrenten von Microsofts Marktführer aufrüsten.

Mittlerweile habe ich Thunderbird 2.0 ein wenig testen können und bin mit den Neuerungen ganz zufrieden. Das sind, laut der deutschen Thunderbird-Website, die Folgenden:

  • Schlagwörter: Erstellen Sie Ihre eigenen Schlagwörter (früher “Etiketten”) zur Organisation der Nachrichten. Ordnen Sie dabei eine beliebige Anzahl von Schlagwörtern einer Nachricht zu. Sie können Schlagwörter auch mit Virtuellen Ordnern und den Ansicht-Einstellungen kombinieren, um ihre Nachrichten noch besser zu organisieren.
  • Visuelle Neuerungen: Für eine bessere Bedienbarkeit und eine maximale Ausnutzung des Bildschirmes wurde das Theme und die Benutzeroberfläche von Thunderbird 2 aktualisiert.
  • Nachrichten-Chronik: Die Schaltflächen Vor und Zurück erlauben es Ihnen, sich einfach in der Nachrichten-Chronik zu bewegen.
  • Zusätzliche Ordneransichten: Wählen Sie Ihre Ordneransicht für die Anzeige aller Ordner, Favoriten-Ordner, ungelesene Ordner oder der zuletzt geöffneten Ordner.
  • Einfacher Zugang zu bekannten Mail-Diensten: Benutzer von Google Mail und .Mac haben mit der Angabe Ihres Benutzernamens und Passwortes direkten Zugriff auf Ihren Account.
  • Verbesserte Unterstützung für Erweiterungen: Erweiterungen können jetzt benutzerdefinierte Spalten innerhalb der Nachrichtenanzeige hinzufügen und zusätzlich individuelle Daten in der Nachrichten-Datenbank speichern.
  • Verbesserte Benachrichtigung über neue Nachrichten: Benachrichtigungen beinhalten jetzt Informationen wie Betreffzeile, Absender und einen Vorschautext.
  • Ordner-Kurzinformationen: Bewegen Sie die Maus über einen Ordner mit neuen Nachrichten, um eine Zusammenfassung der neuen Nachrichten in diesem Order zu erhalten.
  • Bessere Effizienz für Virtuelle Ordner: Um die Ladezeiten von Virtuellen Ordnern zu verkürzen, werden die Suchergebnisse jetzt zwischengespeichert.
  • Suche bereits beim Eintippen: Findet Nachrichtentexte bereits beim Eintippen und hebt sie farblich hervor.
  • Verbesserte Archivierungs-Funktionen: Neue Menüeinträge für Ordner, um Nachrichten in die zuletzt benutzten Ordner zu kopieren oder zu verschieben. Weiterhin existiert eine Funktion zum erneuten Kopieren bzw. Verschieben.
  • Aktualisierung des Systems für Erweiterungen: Das System für Erweiterungen wurde aktualisiert, um höhere Sicherheit und eine einfachere Übersetzung von Erweiterungen zu bieten.
  • Neue Installationsroutine für Windows: Basierend auf dem Nullsoft Scriptable Install System behebt der neue Windows-Installer viele langjährige Probleme.
  • Unterstützung von Windows Vista: Viele Verbesserungen und Fixes für Windows Vista.”

Dem habe ich, außer dem Download-Link (Mozilla Thunderbird auf Deutsch) nichts hinzuzufügen. Ausprobieren lohnt sich!

Thunderbird 2.0 zum Download bereit

Und zwar hier.

via F!XMBR

Furl

Obwohl ich mir wenigstens einbilde, einigermaßen zu wissen was es so an brauchbaren oder wenigstens erwähnenswerten Internetseiten gibt, ist mir da grade ein offenbar recht bekannter Webservice begegnet von dem ich so noch nichts gehört hatte.

“Web 2.0″-Seiten wie Mister Wong oder Del.icio.us sind ja mittlerweile doch recht bekannt. Furl ist auch so ein Social-Bookmarking-Projekt. Allerdings speichert Furl nicht bloß die Adresse sondern gleich die ganze Seite, so wie sie aktuell aussieht.

Das kann zum Beispiel dann interessant sein, wenn man einzelne Politiker auf ihre Meinungen (rein metaphorisch gesehen natürlich) festnageln möchte, an die sie sich zum Beispiel nach Wahlen nicht mehr so recht erinnern wollen.furl.jpg

5GB stehen jedem User dazu zur Verfügung. Ein Button zum schnellen “Furlen” lässt sich kinderleicht in den Browser einbauen. Zumindst hoffe ich, dass das auch für andere Browser als Mozilla Firefox gilt, genau erklärt wird es auf der Furl-Website allerdings für alle gängigen Browser.

via law blog

Ostergrüße

Ich wünsche jedem, der zufällig oder sogar absichtlich auf meiner Seite landet, hiermit frohe Ostern. Selbst wenn er oder sie erst auf so seltsame Suchanfragen hin darauf gestoßen ist.

Denn bei diesen (und einigen anderen seltsamen) Suchbegriffen steht meine Seite komischerweise zur Zeit bei Google ganz oben, irre oder?

Dabei versuche ich ja schon diese richtigen Reißerthemen wie Titten, Hitler, Sex, Promies, Koks, Hasch, Gras, Kiffen, Bongs, Crack und sonstige jegliche Drogen, Steuerbetrug, Steuerhinterziehung, Hartz4, “Geld Verdienen zu hause”, Schweinkram, Schmuddel, Möpse, Schwänze, Tiere, Hunde, Eisbären die Knut heißen, Hasen, Katzen, Paris Hilton, Britney Spears, Autos und Gebrauchtautos zu vermeiden (danke übrigens an Hamburg vs. Berlin Blog, wo ich diese wirklich ausführliche Liste gefunden habe…).

Huch, ich schweife ab. Also: Frohe Ostern, egal aus welchem primitiven Antrieb auch immer ihr auf meine Seite gestoßen sein mögt. Ich hoffe, diese netten Grüße entschädigen dafür, dass viele von Euch hier vermutlich nicht das gefunden haben, was ihr gesucht habt – stattdessen nur mein mal mehr und mal weniger intelligentes Gemoser, gepaart mit meiner Sicht auf die Welt, das Universum und den ganzen Rest (um es mal ganz frei nach Douglas Adams auszudrücken).

Maskottchen

Hab ich eigentlich neulich genug Werbung für Mozilla Firefox gemacht? Wen die technische Überlegenheit und die quasi unbegrenzten Möglichkeiten durch zigtausende kostenlose Erweiterungen nicht überzeugt, der lässt sich vielleicht mit dem neuen Maskottchen des Mozilla Developer Center ködern. Hat zwar nur indirekt mit dem Browser zu tun und eigentlich soll damit für offene Standards geworben werden – aber irgendwie niedlich isser, der “Kit“.

kit.jpg

Der Kleine ist kostenlos als Wallpaper erhältlich – übrigens auch für Internet-Explorer-Nutzer;)

Die Browser meiner Leser

Ich habe mir gerade mal angesehen, welche Browser die Menschen nutzen, die mal so auf meiner Seite rumgucken. Grafisch sieht das so aus:

browser.jpg

57% meiner Leserschaft nutzen also einen Internet Explorer. Gut, das ist halt Geschmackssache – wer den gerne mag, der soll ihn von mir aus nutzen. Aber, und deshalb schreibe ich überhaupt etwas darüber, wie kann es sein, dass wirklich noch dermaßen viele (bei mir sind es immerhin 35%) Menschen mit der hoffnungslos veralteten, technisch veralteten und aus Sicherheitsgründen sogar von Microsoft selbst aus dem Verkehr gezogenen Version 6.0 unterwegs sind? Das irritiert mich doch sehr und schreit nach ein wenig Aufklärung.

Die Version 6.0 des Internet Explorers stammt aus dem Jahr 2001. Die letzte größere Überarbeitung genoss diese Software dann im Jahr 2004, danach gab es nur noch einige kleinere Updates, um die gröbsten Schnitzer zu beseitigen. Denn in einer Welt, in der jeden Tag unzählige Viren, Würmer und Trojaner das Licht der WeltMonitore erblicken, muss auch Internetsoftware ständig angepasst werden. Microsoft hinkte da mit seinem Internet Explorer lange Zeit sehr hinterher.

Seit vergangenem Oktober gibt es nun aber bereits die Version 7, die sich in Technik und Sicherheit ganz offensichtlich an modernen Browsern, wie sie Opera und Mozilla bereits seit Jahren kostenlos anbieten. Das weiß nicht jeder und vielen Nutzern genügt auch der Browser, der einfach bereits auf dem Computer installiert ist – das ist halt nunmal bei vielen älteren Betriebssystemen der Internet Explorer 6. Insofern ist es nicht direkt verwunderlich, dass er nach wie vor so verbreitet ist.

Allerdings hat Microsoft den neuesten Internet Explorer damals mit höchster Priorität über die Update-Funktion von Windows verteilt. Wer also automatische Updates aktiviert hatte, dem hat der Marktführer die neue Version frei Haus über das Internet geliefert, ohne dass man irgendwas dafür tun musste. Haben also 35% meiner Leser diese Updatefunktion abgeschaltet? Das wäre riskant. Denn weil Windows das mit großem Abstand beliebteste Betriebssystem ist, ist es auch ein extrem beliebtes Ziel für Virenprogrammierer. Und ein so komplexes Stück Software wie Windows ist nun einmal voller Sicherheitslücken, die nach und nach erst gefunden werden und dann erst nachträglich gestopft werden. Dazu gibt es diese Updatefunktion ja in erster Linie. Wer sie abschaltet, nimmt also große Risiken in Kauf, sich sein System mit irgendwelchen Schädlingen zu verseuchen.

Ich kann daher nur jedem Windows-Nutzer empfehlen, die automatischen Updates dringend zu aktivieren. Doch zurück zum Thema Browser.

Wer mit jahrealter Software im Internet unterwegs ist, der nimmt Sicherheitsmängel in Kauf. Ich denke, dass ist hinreichend klar geworden. Er verzichtet gleichzeitig aber auch auf technische Aspekte, die doch gravierend sind. Ich will hier jetzt keine Liste zusammenschreiben. Weil ich mich ehrlichgesagt auch nicht mehr so wirklcih erinnere, was IE6 alles noch nicht hatte, schließlich nutze ich den schon seit über 3 Jahren nicht mehr. Wer sowas sucht soll meinetwegen einfach mal danach googlen (oder yahoo!n, msnen – was auch immer…).

Browser sind, jedenfalls im Fall des Firefox, nur wenige MB groß und können daher auch mit einem lahmen ISDN-Zugang innerhalb weniger Minuten heruntergeladen werden. Einfach mal versuchen – es lohnt sich. Den neuesten Internet Explorer gibt es hier. Etwas größer, dafür aber auch mit etlichen zusätzlichen Funktionen, kommt Opera daher.

Und wer dann immer noch experimentierwütig ist: Dass es noch viele weitere Browser gibt, kann man einer entsprechenden Wikipedia-Liste entnehmen.

Mein persönlicher Tipp ist übrigens Mozilla Firefox. In der Grundausstattung bietet alles, was man unbedingt braucht Dank unzähliger Plugins gibt es dazu aber kaum eine Funktion, die man ihm nicht nachträglich “einbauen” könnte. Diese Vielseitigkeit finde ich einfach geil und da kann zur Zeit kein anderer Browser wirklich mithalten, auch wenn sich hier inzwischen Einiges tut.

Was bringt eigentlich… ein Newsfeed?

Symbol für NewsfeedsEin alter Hut? Okay, für diejenigen Leser, die das denken gilt: Auch noch so intensives Weiterlesen dieses Artikels wird nicht zu einen Zuwachs an Wissen führen, denn die mit diesem Artikel neu gestartete Rubrik “Was bringt eigentlich…?” richtet sich in erster Linie an Menschen, die wenig bis gar keine Ahnung haben um was es geht. Denen möchte ich versuchen nahezubringen, dass die behandelte Funktion, Software oder was auch immer auch für sie einen Nutzen haben kann.

In diesem Artikel geht es also um RSS und Newsfeeds im Allgemeinen. Denn obwohl der Umgang und die Handhabung damit inzwischen wirklich simpel geworden ist und für mich persönlich Newsfeeds neben Email und Instant-Messaging zu den wichtigsten Errungenschaften seit “Erfindung” des Internet gehören, gibt es viele Menschen, die davon noch nie etwas gehört haben – geschweigedenn wissen wie man Feeds nutzen kann. Um daran etwas zu ändern, möchte ich an dieser Stelle auf möglichst einfache Weise auf Funktionen und Vorteile von Newsfeeds eingehen.

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  • Löffel voller Weisheit

    Alle politischen Gebilde sind Gewaltgebilde. — Max Weber

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