Wenn Unglücke nicht schlimm genug sind
Wie wahrscheinlich so ziemlich jeder mitbekommen hat, hat es da in der vergangenen Woche auf der Elbe ein großes Schiffsunglück gegeben. Und zwar nicht irgendwo auf der Elbe, sondern direkt vor meiner Haustür. Man konnte zeitweise den Diesel atmen und ihm eine Weile regelrecht beim Vorbeischwimmen zusehen – und zwar zweimal pro Tide, denn natürlich gibts bei uns Ebbe und Flut, was das Dieseleinfangen nicht unbedingt erleichtert hat.
Nun sind nach Medienangaben sowieso 98 Prozent verdunstet, weils eben zum Glück bloß Diesel und nicht etwa Rohöl gewesen ist. Den weitaus größten Teil der restlichen 2 Prozent konnten Feuerwehren aus drei Ländern – darunter selbstredend auch meine Hoopter Feuerwehr aus Niedersachsen – sowie das Technische Hilfswerk mit enormem Aufwand einsammeln (wahrscheinlich um den gewöhnlichen Medienkonsumenten nicht zu verwirren wird trotzdem ständig von “Hamburger Behörden” gesprochen, naja…) und nun fehlt nach offizieller Rechnung immer noch ne Tonne von dem Zeug, das quasi futsch ist.
Und natürlich melden sich da sofort die ersten Umweltschützer zu Wort, die mutmaßen, diese Tonne könnte irgendwie in die Nahrungskette gelangt sein.
Könnte sie ja tatsächlich, wenigstens teilweise – denn irgendwo wird sie schließlich abgeblieben sein.
Aber um mal die Kirche im Dorf zu lassen: Die Tonne Diesel verteilt sich nach wirklich sehr vorsichtiger Schätzung mindestens auf die 15 Flusskilometer zwischen Unfallort bei Altengamme/Drage und dem Hafenbecken in Oortkarten, in dem man das Zeug zu sammeln versucht hatte. Die Elbe ist hier so etwa 300 Meter breit und mindestens zwischen zweieinhalb und drei Metern tief, wenigstens in der Mitte.
Zur Veranschaulichung hier eine entsprechende Karte, die ich mit freundlicher Unterstützung einer Firma namens Google gemacht habe:
Wir reden hier also von einer ganzen Menge Wasser, in der sich die verlorene Tonne irgendwie aufgelöst hat.
Natürlich ist ne Tonne Diesel immer noch ne Tonne Gift und man darfs auch nicht verharmlosen. Das will ich auch gar nicht, zumal Freunde von mir ihre Brötchen mit Elbfischerei verdienen und ich “meinen Fluss” auch lieber sauber mag.
Ich erinnere mich nämlich noch ziemlich gut an die Elbe, wie sie war als sie von den Kommunisten der DDR und der CSFR noch als Giftmülldeponie (fließt ja eh alles bloß in den bösen Westen) missbraucht worden ist.
Gemessen daran sind 1000 Kilogramm Diesel eigentlich sowieso nicht der Rede wert, allerdings ist die Elbe von heute ach eine ganz andere, weil deutlich lebendigere, weswegen der ökologische Schaden entsprechend größer werden kann.
Aber ich denke, für die Panikmache, die da zum Teil die Runde macht, besteht trotzdem überhaupt kein Anlass. Da werden Pflichten für Doppelhüllen-Tanker gefordert, als würde es sich nicht etwa um leicht verdunstende Endprodukte, sondern um wirklich ekliges Rohöl handeln und als wären hier, wie früher, massenweise Tanker unterwegs und da wird dann beinahe reflexartig, so muss es einem vorkommen, auch gleich die ökologische Entwarnung der Behörden angezweifelt. Angeblich will sogar irgendwer einen “ölverdreckten Vogel” gesehen haben (was interessant ist, wo doch gar kein Öl ausgelaufen ist, sondern Diesel).
Für mich sieht der Fluss, sein Ufer und seine Bewohner, soweit sie sich zeigen, wieder gesund aus. Am Ufer ist kein Diesel mehr zu sehen und der Geruch ist zum Glück auch nur am ersten Tag spürbar gewesen. Nun bin ich alles andere als Experte auf dem Gebiet – aber die glücklicherweise ausgebliebene Katastrophe auf Teufel komm raus herbeischreiben zu wollen, tut nun wirklich nicht Not.
Tückische Einbürgerungstests
Die Einbürgerungstests weisen also Fehler auf.
Zum Beispiel ist bei der Frage, wie die Landesflagge Niedersachsens aussieht, keine korrekte Antwort vorgegeben, weil man höchstens schwarz/rot/gold oder rot/weiss ankreuzen kann, die Flagge aber nunmal aus Deutschlandfahne und Landeswappen besteht und die richtige Antwort daher schwarz/rot/gold/weiss lauten müsste.
Und wer bei der Frage, wo man sich in Niedersachsen über politische Themen informieren kann, für das als richtige Antwort vorgegebene “Landesamt für politische Bildung” entscheiden wollte, der läge falsch – denn selbiges gibts seit Jahren nicht mehr.
Einige Fragen sind auch einfach falsch gestellt, so dass man sie genaugenommen beim besten Willen nicht richtig beantworten kann.
Das ist an Peinlichkeit eigentlich kaum zu überbieten. Wäre ich einbürgerungswilliger ausländischer Mitbürger, dann würde ich die Damen und Herren der zuständigen Behörden herzlich auslachen.
Aber was sind nun die Konsequenzen? Werden die Autoren des Tests nun Zwangsausgebürgert?
Schlick vor Cuxhaven
“Ausgedehnte Schlickfelder haben das Wattenmeer vor den Badestränden von Cuxhaven verschmutzt. Der Schlick stelle zwar keine Gefährdung dar, sei aber für die Urlauber unangenehm, sagte ein Sprecher der Stadt am Montag.”
Woran das liegt weiß keiner und kann nach so kurzer Zeit im Prinzip ja auch keiner wissen. Außer natürlich Politiker, die schon immer alles wussten und so dürften manche, je nach Geschmack und Posten, nun wahlweise der Elbvertiefung, dem Klimawandel oder den Urlaubern die schuld zuschieben.
Die Elbvertiefung als Bösewicht hat schonmal der Cuxhavener Bürgermeister ausgemacht – klar, auf der prügeln sowieso alle grade rum und Cuxhaven gehört bekanntlich auch nicht zu Hamburg, sondern zu Niedersachsen.
Erstaunlicherweise hält die Nationalparkverwaltung des Nationalparks Wattenmeer auch natürliche Phänomene als Ursache für denkbar.
Das wäre für die Politik allerdings eine Katastrophe, denn mit natürlichen Phänomenen lässt sich weder Geld verdienen, noch das eigene Profil schärfen. Ich setze darum ne Kiste Bier drauf, dass das Ganze jetzt solange untersucht wird, bis irgendwer Schuldiges gefunden oder ernannt worden ist.
Nochmal zum Tag der Niedersachsen in Winsen
Der war nämlich doch nicht sooo schlecht, wie ich dachte. Ich habe ein bisschen was im Fernsehen dazu gesehen und bin gestern Abend doch noch spontan zum Auftritt der Rock n Roll Deputyz gegangen. Die waren mal wieder geil, keine Frage. Auch die Band, die vorher gespielt hatte, (nannte sich Crush, kenn ich weiter nicht) hörte sich gut an, allerdings hab ich davon nicht viel gehört. Für wirklich ausführliche Besuche fehlte mir leider die Zeit, so dass ich mir so oder so keinen Gesamteindruck verschaffen konnte.
Man muss schon sagen, dass da gewaltig was aufgefahren worden ist. Neun Bühnen in so eine kleine Stadt reinzukriegen ist schon was und gut besucht schien mir meine Stadt das gestern Abend auch gewesen zu sein.
Ein bisschen nervig war, dass an den Bierbuden mit Pfandmarken gearbeitet wurde. Das ist für mich eigentlich immer Abzocke. Und so viele Becher, wie dort herumlagen (die Mülleimer liefen nämlich über), dürften damit einige hundert Euro mehr eingenommen worden sein.
Und wenn dann einige hinterm Tresen nicht schnallen, dass sie die Pfandmarke nicht einsammeln müssen, wenn man bloß n neues Getränk haben will, dann fühlt man sich als Kunde schonmal leicht veralbert.
Die Preise waren zudem nicht unbedingt kleinstadtüblich – drei Euro für 0,4 Liter Bier, das ist zwar noch erträglich, aber doch deutlich teurer, als bei anderen Veranstaltungen in Winsen. Ein Mischer kostete übrigens das Selbe, allerdings gabs den dann in 0,2-Liter-Bechern.
Überhaupt, Mischer. Wie armselig ist es bitte, auf dem Tag der Niedersachsen alles mögliche auszuschenken, nur nicht den niedersächsischen Schnaps schlechthin, nämlich Korn? Zumal die Nachfrage definitiv da war, man trinkt bei uns halt viel Colakorn.
Mein Kumpel hatte dann die eigentlich nicht schlechte Idee, sich einfach zwei Mischer in einen großen Bierbecher füllen zu lassen. Es hat ein wenig gedauert, bis die Tresenkraft das geschnallt hatte – wobei so ganz kapiert hatte sie das auch nicht. Bekommen hat er die selben 10cl, die er in einem 0,2-Liter-Becher bekommen hätte, der Rest des großen Bechers wurde dann mit Cola aufgefüllt – und als besonderen Clou hat er dann auch noch für nur einen Becher zweimal Pfand bezahlen müssen (logisch: Er hat ja auch für zwei Becher bezahlt…), allerdings auch nur eine Pfandmarke bekommen (auch klar, er hatte ja auch nur einen Becher) und so unter dem Strich 50 Cent mehr für einen nur halb so gehaltvollen Mischer bezahlt. Gemerkt hat er das erst als er weit weg von der Bierbude überlegt hat, was da eigentlich grade gelaufen ist – man hat ja auf so ner Feier anderes im Kopf als ständig nachzurechnen.
Das waren so die Sachen, die genervt haben. Die Stimmung war wie gesagt aber trotzdem bestens, soweit ich das in der kurzen Zeit feststellen konnte. Und wenn der relativ hohe Bierpreis und die seltsame Pfandpolitik dazu beitragen, dass am Ende kein Loch im Haushalt der ganzen Veranstaltung einen fahlen Beigeschmack gibt, dann kriegt sogar dass mein zustimmendes Nicken.
Mein persönliches Hightlight des Abends hatte trotzdem gar nichts mit der Veranstaltung direkt zu tun: Ich hab nen Kollegen aus der Schule getroffen, den ich vermutlich locker 15 Jahre nicht gesehen hatte. Solche Begegnungen sind es, die große Feste in dieser kleinen Stadt erst so richtig interessant machen.
Tach der Niedersachsen läuft an
An sich ja schön, dass in Winsen mal richtig was los ist.
Aber muss das wirklich sein, dass der Tag der Niedersachsen mit Stadtwerke Winsen, Die Insel, Sparkasse Harburg-Buxtehude, Volkswagen, Nord LB und Lotto Niedersachsen ausschließlich Staatsunternehmen als Hauptsponsoren hat? Konnte man nicht versuchen, freie Geldgeber zu finden, statt so indirekt den Steuerzahler zur Kasse zu bitten?
Naja und das Programm ist alles in allem scheinbar schwerpunktmäßig für die Zielgruppen Kinder und Jugendliche bis 15 und Erwachsene ab 35/40 aufwärts zugeschnitten. Das ist okay, vermutlich ist das für Familien ne ziemlich lockende Kombination.
Aber beim Hessentag gabs dagegen beispielsweise Kracher wie Fettes Brot oder Jan Delay, Grönemeyer und Badesalz und nicht zu vergessen Die Ärzte.
Die Highlights in Winsen an diesem Wochenende sind dagegen Extrabreit und eher unbekanntere, aber feine Bands wie 104 Elements oder Rock n Roll Deputyz. Nicht schlecht, wirklich nicht – aber doch kein Vergleich mit den Highlights aus Hessen!
Naja, hoffen wir im Interesse meiner Heimatstadt aber all diesen Widrigkeiten zum Trotz, dass das Wetter doch noch überraschend aufhört so scheiße zu sein und die Menschen nur so in Scharen herströmen. Wie gesagt: Für Familien ist das sicherlich der Hammer, es gibt wirklich viel zu sehen, auch außerhalb des Showprogramms und Winsen ist alles in allem auch ein hübsches kleines Städchen, dass sich, so mein Eindruck beim durchfahren vorhin, zu diesem Wochenende natürlich nochmal besonders rausgeputzt hat.
Also nicht von meinem Genörgle abhalten lassen und sich selbst ein Bild machen;)
Servicetipp am Rande: Wer einfach nur so durch Winsen fahren will oder muss sollte beachten, dass die wichtigen Straßen alle gesperrt sind, wie ich heute mittag schon leidvoll erfahren musste…
Wenn VW seinen Börsenkurs steigern will
Muss es nur Mitarbeiteroptionen ausgeben. So wie jetzt: Volkswagen gibt 3 Millionen Mitarbeiteroptionen aus und das Land Niedersachsen “muss” dann Aktien zukaufen, damit auch im Fall der Einlösung all dieser Optionen VW ein Staatsbetrieb bleiben kann und womöglich noch Marktwirtschaft ausbricht.
Was das kostet? In diesem Fall 11,25 Euro. Pro Niedersachse allerdings – macht sage und schreibe 90 Millionen.
Hauptsache an Universitäten wird gespart und Studiengebühren unbedingt und notwendigerweise eingeführt, damit trotz Haushaltskonsolidierung für so einen Unsinn immer noch Geld da ist. Ganz im Ernst – solche Zusammenhänge kann ich trotz Regierungsbeteiligung meiner Partei niemandem erklären ohne mich drüber aufzuregen.
Besserwisser
Zum Wochenanfang lass ich mal eben den Besserwisser gegenüber der TAZ raushängen:
Soweit sich das nicht bloß auf Hamburg beziehen sollte, ist die Aussage natürlich Quatsch.
Denn Philipp Rösler war seit seiner Wahl zum Landesvorsitzenden der FDP-Niedersachsen noch ungefähr zwei Jahre lang JuLi. Das ist er erst seit seinem Geburtstag in diesem Februar nicht mehr (der witzigerweise exakt am Tag der Hamburg-Wahl gewesen ist…).
Verschwörungstheorien
In der einen oder anderen Form liest man immer wieder, was ich in einem (natürlich thematisch überhaupt nicht zum eigentlichen Thema passenden)Kommentar bei Kammerwatch entdeckt habe:
Ist Ihnen überhaupt bekannt, daß am 17. Juli 1990 auf Veranlassung des damaligen Außenministers der USA, Herrn James Baker, der Art. 23 GG gelöscht wurde?
Welche Konsequenzen hat es aber, wenn der Geltungsbereich einer Verfassung gelöscht wird?
Nach internationalem Verfassungs- und Völkerrecht erlischt mit der Löschung des Geltungsbereiches einer Verfassung der in ihr oder über sie definierte Staat mit all seinen Gesetzen, Verordnungen, Verwaltungsanweisungen und Dienstverhältnissen.
Danach kann eine Regierung bestenfalls noch geschäftsführend tätig sein. Sie ist jedoch nicht mehr befugt, völkerrechtliche Handlungen vorzunehmen, zu denen auch das Ausstellen von Pässen und Ausweisen zählt.
Haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken darüber gemacht, was der Begriff Personalausweis bedeutet? Der Besitzer ist Angehöriger des Personals (der Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH).
Die Farbe der Reisepässe wurde von grün auf rot geändert. Grün bedeutet militärisch besetztes Gebiet. Rot bedeutet, der Besitzer ist staatenlos. Souveräne Staaten stellen blaue Reisepässe aus.
Über alle diese Dinge und Zusammenhänge wurde das deutsche Volk bisher nicht informiert. Nach Art. 20 und 146 GG vom 23. Mai 1949 hätte ihm die Gelegenheit gegeben werden müssen, sich in freier Selbstbestimmung eine Verfassung zu geben. Daran wird es aber seitdem gehindert. Stattdessen hat man heimlich den Art. 23 GG und die Präambel des Grundgesetzes durch andere Texte ersetzt und so ein gefälschtes Grundgesetz in Umlauf gebracht.
Ich jedenfalls weiß jetzt genau, was “unsere” Politker sind und was ich von ihnen zu halten habe.
Das mit den Personalausweisen habe ich ohnehin immer geahnt, micht nur immer gefragt, wo denn die entsprechenden Stempeluhren sind…
Nein, natürlich völliger Mumpitz, wenn auch recht unterhaltsam.
Der Artikel 23 des Grundgesetzes lautete:
“Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiete der Länder Baden, Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Würftemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern. In anderen Teilen Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen.”
Und selbst ich Nichtjurist lese daraus, dass er folgerichtig mit dem Einigungsvertrag von 1990 gestrichen werden musste, weil “Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland” von da an wirklich für ganz Deutschland galt und der Artikel 23 bis dahin nur eine Einschränkung und keine Beschreibung des Geltungsbereichs gewesen ist. Denn für welchen Geltungsbereich sollte ein “Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland” denn sonst gelten, wenn nicht für die Bundesrepublik Deutschland?
Der Rest ist ja auch ganz phantasievoll – aber wo soll denn bitteschön geschrieben stehen, wie “souveräne Staaten” ihre Pässe zu lackieren haben?
Oder anders gefragt: Wie souverän ist ein Staat, der sowas nicht alleine entscheidet?
Umsatzrückgänge durch Rauchverbote
Ich habs mir zwar nie vorstellen können aber es scheint tatsächlich der Fall zu sein: Das Rauchverbot hat zu Umsatzeinbußen geführt. Und zwar zu nicht gerade geringen, wie die Frankfurter Rundschau schreibt:
“Die Wiesbadener Statistiker haben die jüngste Entwicklung in Ländern mit und ohne Rauchverboten verglichen. Dabei ergab sich, dass nach Einführung des Verbots in der “getränkegeprägten Gastronomie” Baden-Württembergs und Niedersachsens im dritten Quartal 2007 die Umsätze um 9,8 Prozent (verglichen zum Vorjahreszeitraum) zurück gingen. In der Mehrheit der übrigen Länder gab es auch einen Rückgang, aber mit durchschnittlich 6,8 Prozent fiel er weniger heftig aus.”
Und nun? Na ganz einfach: Das ist wohl einfach nur das Opfer, dass die Wirte für unser aller Gesundheit bringen müssen. Piepegal, dass da auch Existenzen dranhängen können und auch egal, dass feiern in Kneipen, in denen das Rauchverbot eingehalten wird, inzwischen reichlich ungemütlich geworden ist, weil der Gesetzgeber ständig Leute dazu zwingt rauszulaufen.
Aber feiern soll vermutlich ohnehin möglichst ungemütlich sein, sonst tut mans zu oft – und das ist so oder so nicht gesund.
850 Jahre Winsen
Von gestern bis mitte Oktober wird der runde “Geburtstag” mit dem Tag der Niedersachsen gefeiert.
Nach kurzem Überfliegen des Veranstaltungskalenders ist mir jetzt so nix aufgefallen, das mich so richtig vom Hocker haut. Ich bin und bleibe halt ein Kulturbanause.
Aber für manchen wird das Programm dennoch interessant sein, weshalb ichs einfach mal verlinke.
