Firefox 3
Wie ich grade bei Cashy lese, kann der beliebte Open-Source-Browser jetzt in der neuesten Version runtergeladen werden – natürlich auch auf deutsch.
Wer will kriegt bei Cashy auch die Portable Version, die sich zum Beispiel auf USB-Sticks installieren und so auch an jedem fremden Computer nutzen lässt.
Größte / brauchbarste Neuerung ist wohl die Titelzeilen Suche: gibt man etwas in die Adresszeile ein, dann werden die nicht mehr nur als Teile von Adressen behandelt und entsprechend erkannt, sondern auch Seitentitel:
Ich finds ganz praktisch.
Neu ist außerdem, dass man Seiten mit einem Klick den Favoriten/Bookmarks/Lesezeichen hinzufügen kann, in dem man auf den Stern klickt, der sich an der rechten Seite der Adresszeile befindet.
Wahrscheinlich gibts noch mehr Neues aber das war jetzt dass, was mir auf anhieb aufgefallen ist. Reicht mir persönlich aber schon als Rechtfertigung für ein Update.
OpenOffice und andere Software für den USB-Stick
Wer auf portable Software steht (also auf Programme, die ohne Installation zum Beispiel von externen Festplatten oder USB-Sticks aus genutzt werden können), der findet bei Portableapps.com eine recht große Auswahl dafür.
Unter anderem gibt es dort auch Open Office, die einzige wirklich brauchbare Alternative zum teuren Microsoft-Paket als mobile Variante – allerdings nur auf Englisch.
Eher zufällig habe ich heute dann noch diese Seite entdeckt, die ein eingedeutschtes Office-Paket für die Installationslose Benutzung anbietet.
Noch mehr portable Programme gibts nebst ausgezeichneten Anleitungen übrigens stets auf Cashys Weblog aus Bremerhaven im Angebot.
Yippieeiyey: ICQ 6
ICQ hat mal wieder ne neue Version von seiner Chatsoftware veröffentlicht. Und rein interessehalber habe ich sie mir auch mal angeguckt.
Davor kam allerdings erstmal der Schock: 11MB sind ne Menge Holz für nen ISDN-Anschluss. Und da ist das Programm noch gepackt! Ausgepackt sinds dann 70MB. 70MB! Für eine dumme, primitive Chat-Software! Ich mochte es kaum glauben. Aber egal – die Neugier hat gesiegt…
…und wurde enttäuscht. Denn die Veränderungen sind allenfalls kosmetischer Natur. Optisch bisschen aufgemöbelt, ne Telefonfunktion eingebaut und das ist eigentlich auch schon alles. Okay, ich hab auch den Eindruck, dass die Werbefenster noch ein bisschen größer geworden sind. Oh, und neue Sounds.. supi. Das hatte mir grade noch gefehlt.
Die Software gibts bisher nur auf Englisch, was bei den paar Einstellungen aber wohl ziemlich egal sein dürfte.
Jedenfalls: Ich werd das Programm gleich wieder löschen. 70MB für nen Instant-Messenger – nee Danke. 
Ich benutze lieber das werbefreie, kostenlose Opensource-Programm Miranda, dass ist in der Portable-Version (die man z.B. auch auf einem USB-Stick laufen lassen kann) im Downlload gerade mal ein Zehntel so groß wie ICQ6 und kommt ausgepackt auf gut 2,3 MB.
Zugegeben: Es sieht in der Standardversion nicht ganz so schick aus, wie das Hippe ICQ – dafür kann ich aber auch meine anderen Messenger-Accounts (MSN/Windows Live, Yahoo, Aol/AIM, Jabber) mit nur einem Programm nutzen. Und die Software ist nicht so Speicherintensiv.
Wer will, der kann sich sein Miranda allerdings auch soweit aufrüsten, dass es weit mehr Funktionen hat als das neue ICQ. Auch optisch kann man da wohl noch einigss machen – dafür gibts Plugins, Skins, Iconsets und hastenichgesehen wie Sand am Meer. Brauche ich persönlich nicht – aber für manche Menschen ist sowas ja wichtig.
Warum ICQ so ein aufgeblasenes Programm rausbringt, statt sich allmählich ein bisschen gegen Jabber zu positionieren und z.B. Handytauglicher zu machen (also eher kleiner zu werden als größer) und wieso ICQ-Nutzer immer noch mit Werbung zugeballert werden müssen, dass ist mir ein Rätsel. Mir scheint, da wird auf die Dummheit der Nutzerschaft spekuliert.
Dass ICQ die Chats mitloggt (oder man dies zumindest mit den Nutzungsbedingungen gestattet) wiederhole ich in diesem Zusammenhang auch noch mal gerne.
Ebenso weise ich gerne nochmal auf die einzig wahre Alternative Jabber hin (erwähnte ich hier schonmal), die Open Source ist, kostenlos, sicher, dezentral und die nicht einem einzigen Konzern gehört, sondern (ähnlich wie das Email-Protokoll) frei wie die Luft zum Atmen ist. Darum kann auch jeder der lustig ist ein Chatprogramm schreiben und darum gibt es davon nicht nur ein einziges, wie bei ICQ, sondern für jeden Geschmack unterschiedlich bunte und funktionale Software.
Kombiniert mit einem ICQ-Account und einem Transport (der natürlich auch nichts kostet), kann man auch mit Jabber seinen ICQ-Kontakte schreiben.
Filterblog-Service: Wer das testen will und damit nicht klar kommt oder keine Lust hat zu googeln, der soll einfach nen Kommentar mit seinem Problem hinterlassen – ich helf dann schon.
Nachtrag: Da mich Evilboy auf dass ebenfalls gute Programm seiner Wahl als Alternative zum offiziellen ICQ aufmerksam gemacht hat, poste ich hier nochmal den Link zu Trillian.
Was bringt eigentlich… eine PDF-Datei?
Dass ich mir von Zeit zu Zeit ansehe, wonach Menschen gesucht haben, die anschließend auf meine Seite verwiesen werden ist spätestens seit diesem Beitrag kein Geheimnis mehr.
Gerade eben habe ich mir diese Suchbegriffsliste mal wieder angesehen und erstaunt festgestellt, dass von den 20 Letzten Suchanfragen jede 5. vermutlich so etwas wie die PDF-Version der Müller-Email (auch gerne Die wahre Geschichte des Herrn Müller oder so ähnlich genannt) gesucht hatten.
Damit konnte ich bislang nicht dienen – da ich die Geschichte an sich für populistischen Unfug halte, die vom wahren Problem des Deutschen und Europäischen Subventionswahnsinns abzulenken versucht, werde ich daran auch nichts ändern.
Wer meinen Artikel als PDF haben möchte, bittesehr: filterblog-muller-mail.pdf.
An diesen Suchanfragen erkenne ich jedenfalls, dass es scheinbar Wissenslücken bei relativ vielen Internetnutzern (Leser will ich mal nicht sagen, die meisten die danach gesucht haben dürften ja eher zufällig auf meine Seite gestoßen sein) beim Thema PDF gibt. Das soll dieser Beitrag ändern. PDF ist nämlich nicht, wie viele denken mögen, irgendwas elitäres, was sich nur große Firmen leisten könnten herzustellen – denn ich bin keine solche.
Click to continue reading “Was bringt eigentlich… eine PDF-Datei?”


